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News aus dem Jugendbereich: hier

 

Wir trauern um einen lieben Freund
und wertvollen Sportkameraden

 

Andy Behm

 

der nach langem Kampf gegen den Krebs 
am 21. Februar 2017 verstorben ist.

 

 

Wir verlieren mit Andy Behm ein bewundernswertes Vorbild und den langjährigen Manager unserer Hockey-Herrenmannschaft.

 

 

Er war für jeden da, immer aufrichtig, liebenswert und hilfsbereit. Nie war ihm eine Aufgabe zu viel und er hatte immer das Wohl der Menschen im Blick.

Wir werden ihn alle sehr vermissen und er wird immer einen Platz in unseren Herzen haben.

 

 

Der Vorstand und die Abteilungsleitung Hockey
der Turngemeinde Frankenthal von 1846 e.V.
im Namen aller Mitglieder

 

 

Rheinpfalz: „Er war sich für nichts zu schade“ (23.02.2017)

War bei den Spielen immer dabei, egal ob zu Hause oder auswärts: Andreas Behm. (Foto: BOLTE)

Nachruf: Andreas Behm im Alter von 57 Jahren verstorben – Langjähriger Manager der ersten TG-Herren

Von Christian Treptow

Frankenthal. Die TG Frankenthal trauert um Andreas Behm. Der langjährige Manager der ersten Herrenmannschaft ist am Dienstag nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Er wurde 57 Jahre alt.

„Als Manager bist du für alles da“, sagte Andreas Behm im Gespräch mit der RHEINPFALZ im Dezember 2015. Diesen Satz hat er gelebt. Er trug bei den Spielen die Wasserkisten, kümmerte sich um Hotelreservierungen und Zugfahrkarten und fuhr verletzte Spieler auch schon mal ins Krankenhaus. Selbst Hockey gespielt hat der gebürtige Neubrandenburger nie, stattdessen Fußball bei Post Neubrandenburg.

Seine Leidenschaft für Hockey begann Mitte der 90er-Jahre. Norbert Grimmer hat ihn damals zum TFC Ludwigshafen auf die Parkinsel geholt. Als Grimmer zur TG Frankenthal ging, folgte ihm Behm. „Ich war damals Teammanager. Andy war Betreuer. Ich habe ihn dann an die Aufgaben eines Managers herangeführt“, erinnert sich Grimmer. Als „sehr aufgeschlossen und sehr hilfsbereit“ beschreibt Grimmer den gelernten Instandhaltungsmechaniker, der später auch Psychologie studierte und dann im Außendienst für einen Garantieversicherer tätig war.

Als Behm den Manager-Posten bei der Turngemeinde übernahm, war sein wesentliches Anliegen, dass ein hauptamtlicher Trainer installiert wird. Das gelang mit Fabian Rozwadowski. „Andy hat zu 99 Prozent für andere gelebt – für den Verein, für die Spieler“, sagt Rozwadowski. Mit Behm verband ihn nach eigener Aussage eine tiefe Freundschaft. Behm habe ihm während seiner Trainertätigkeit in Frankenthal immer den Rücken frei gehalten. „Ohne seine Hilfe hätte ich mich nie so als Trainer entwickelt.“

„Ich kann mir Hockey in Frankenthal ohne Andy Behm nicht vorstellen. Wenn ich an Hockey in Frankenthal denke, denke ich an Andreas Behm“, sagt Hockey-Abteilungsleiter Timo Schmietenknop. Behm sei sehr engagiert, Tag und Nacht erreichbar gewesen. „Er war sich für nichts zu schade.“

Auch der ehemalige TG-Trainer Stephan Decher, jetzt beim TSV Mannheim tätig, hatte nach eigenem Bekunden ein sehr gutes Verhältnis zu Behm. „Er hat immer alles für den Verein und die Mannschaft gemacht. Er war ein sehr verlässlicher Typ, hat immer mit angepackt.“ Behm habe sich nach seinem Wechsel zur TG schnell eingearbeitet, sei bei jedem Spiel dabeigewesen, egal ob zu Hause oder auswärts. „Wir hatten viele schöne Momente. Er wird in guter Erinnerung bleiben.“

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Leistungen:

  • Eintrittskarten für die Finalspiele vom Freitag bis Sonntag im Fanblock der Deutschen Hockey-Nationalmannschaften

  • 2 Übernachtungen im DZ im Element Hotel

  • 3*+, Amsterdam (25.-27. Aug. 2017)

  • Fan-Shirt für jeden Teilnehmer

  • Deutschsprachige Reiseleitung

  • Reisepreissicherungsschein

  • 3-Tages-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel in Amsterdam

Leistungen:

  • Einzelzimmer buchbar auf Anfrage
  • Abendessen im Hotel je 35 €

Reisebüro Frankenthal

Bahnhofstr.36- 67227 Frankenthal- Tel: 06233-20051

www.derpart.com/frankenthal

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung der Turngemeinde Frankenthal von 1846 e.V.

Mitgliederversammlung Turngemeinde Frankenthal
Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung Turngemeinde Frankenthal
Einladung MV 13.3.2017.pdf
PDF-Dokument [377.1 KB]

Spendenprojekt "HOKURA" - Neuer Kunstrasen

 

Die Arbeiten am Projekt laufen auf Hochtouren

Sanierung des Hockeyplatzes

Update zu unserem neuen Kunstrasen - 08.02.2017

Auf dem Hockeyplatz geht’s nach langer Frostphase endlich weiter.

Seit heute Morgen arbeitet die Firma „Bernhard Zaunsysteme“ auf dem Jahnplatz.

...

Im ersten Schritt wird unser Spezialist für die Barriere und die Ballfangzäune die bisherigen Zaunfelder erneuern und drei Tore in die Umzäunung des Spielfeldes einbinden. Die beiden neuen Tore auf der südlichen Längsseite machen es für uns zukünftig deutlich einfacher die großen und kleinen Hockey-Tore bei Großfeldspielen „vom Platz zu schaffen“.

Den Zugang auf der Ostseite verlegen wir in den südlichen Teil, vom Eingang aus gesehen hinter den Ballfangzaun auf die Mittelachse zwischen Grillhütte und Garagen. Dadurch können wir zukünftig über die neue Rampe auch mit größeren Reinigungsfahrzeugen auf den Platz fahren.

Unser neuer Teich nimmt Form an, wir freuen uns riesig aufs Feld!

 

OLE TG

 

Rheinpfalz: Wende dank Weihnachtspause (01.03.2017)

Freude pur: Di eTG-Damen feiern nach dem Sieg im letzten Saisonspiel gegen Frankfurt. (Foto: BOLTE)

Saisonbilanz: Erste Damenmannschaft der TG Frankenthal schafft Klassenverbleib in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd

Von Frank Geller

FRANKENTHAL. Die erste Damenmannschaft der TG Frankenthal hat es in der gerade abgelaufenen Saison in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd extrem spannend gemacht. Erst der 3:2-Sieg im letzten Spiel gegen den SC Frankfurt 1880 sicherte dem Team von Trainer Nico Hahl den Klassenverbleib. Nach einer durchwachsenen Hinrunde mit hohen Niederlagen zu Beginn steigerten sich die Frankenthalerinnen nach dem Jahreswechsel.

Ungewohnt lange Zeit verbrachten die TG-Damen diesmal auf einem Abstiegsplatz. Erst der 5:2-Auswärtssieg im drittletzten Spiel gegen den TSV Schott Mainz katapultierte die Turngemeinde auf den rettenden vierten Tabellenrang, der dann bis zum Schluss verteidigt wurde. Am Ende hatten die Frankenthalerinnen nach sechs Niederlagen und vier Siegen zwölf Punkte auf dem Konto – drei mehr als der erste Absteiger Frankfurt. Dass die Mainzerinnen die Erste Regionalliga verlassen müssen, hatte bereits seit ihrer Niederlage gegen die TG festgestanden. Ihr Abstieg zeige, wie eng die Regionalliga gestrickt ist, meint Hahl. „Mainz hat beinahe das gleiche Torverhältnis wie wir und muss die Liga verlassen.“

Dass seine Mannschaft mit 43 Gegentoren die meisten Treffer in der Südgruppe der Ersten Regionalliga kassierte, will Hahl nicht überbewerten. Dieser Wert sei den hohen Niederlagen gegen den Nürnberger HTC (3:7), 1. Hanauer THC (1:4) und den starken Aufsteiger TuS Obermenzing (1:6) zu Saisonbeginn geschuldet. „Da haben wir uns durch leichte Fehler überrumpeln lassen, was uns dann auch verunsichert hat“, erklärt Hahl.

Zu allem Übel brach sich Stammspielerin Katja Happersberger gegen Hanau einen Zeh und fiel wochenlang aus. Sie sollte nicht der einzige Verlust bleiben. Allein auf drei Stürmerinnen musste Hahl zwischenzeitlich verzichten. Mona Seemann beispielsweise war drei Wochen lang aus beruflichen Gründen verhindert, auch Katharina Koppel (Rücken) und Kim Lauer (Krankheit) mussten einige Wochen pausieren. Wie eng das Personaltableau war, zeigt, dass Verteidigerin Francesca Delarber zwischendurch im Sturm spielen musste.

Der einzige Sieg in der Hinrunde gelang gegen Schott Mainz. Kim Lauer traf in der Schlussminute mit einem – von Trainer Nico Hahl nicht gern gesehenen Rückhandschlag – zum erlösenden 4:3 für die TG. Die folgende Niederlage gegen den späteren Absteiger Frankfurt bezeichnet der Übungsleiter als unnötig.

Die Wende brachte die Weihnachtspause, die bei den abstiegsbedrohten Frankenthalerinnen diesmal sehr kurz ausfiel. „Wir haben drei Wochen lang intensiv trainiert. Das hat sich am Ende ausgezahlt.“ Positiv wirkte sich auch aus, dass die Frankenthalerinnen in den letzten Spielen komplett antreten konnten, sodass Hahl durchwechseln konnte.

Mit 4:1 gewann die Turngemeinde gegen Hanau gleich das erste Spiel im Jahr 2017. „Wir waren drückend überlegen und hätten viel mehr Tore schießen müssen“, berichtet Hahl und verweist auf das größte Manko seines Teams: „Wir haben große Probleme mit der Chancenverwertung. Das macht es in den Spielen viel aufregender für uns, als es eigentlich sein müsste.“

Eine Partie, in der alles gepasst hat, war das Auswärtsspiel in Mainz. Die TG-Damen zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung und gewannen verdient 5:2. Für Hahl war es das beste Saisonspiel seiner Truppe. „Da hat einfach alles gepasst.“

Auch mit der Leistung bei den Niederlagen gegen Obermenzing (5:7) und den späteren Aufsteiger Nürnberg (4:6) war der TG-Coach zufrieden. Womit er auch eine Stärke seines Teams herausstreicht: „Wir haben in der Rückrunde auch nach Rückständen immer eine Reaktion gezeigt und uns auch durch schlechte Ergebnisse nicht verunsichern lassen.“

Das gelang auch im letzten und entscheidenden Saisonspiel zu Hause gegen den SC Frankfurt 1880. 1:2 hatte die Turngemeinde da zwischenzeitlich zurückgelegen. Eine Niederlage hätte den Abstieg bedeutet. Doch dann stellten TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer und Francesca Delarber mit ihren Toren zum 3:2-Endstand die Weichen auf Klassenverbleib. „Wir haben immer an uns geglaubt“, sagte Stiefenhöfer nach der Partie. Der Abstieg sei im Team nie ein großes Thema gewesen.

Auch in der kommenden Hallensaison wieder in der Ersten Regionalliga zu spielen, sei das wichtigste Ziel gewesen, betont Coach Nico Hahl. „Es war uns bewusst, dass es spannend werden wird.“ Am Ende habe man auch das nötige Glück gehabt und sich für die guten Leistungen in der Rückrunde belohnt.

Rheinpfalz: Hockey: Frido Lüschen von der TSG Kaiserslautern zur TG Frankenthal (27.02.2017)

Hockey-Zweitligist TG Frankenthal hat für die bevorstehende Rückrunde im Feld den nächsten Neuzugang bekanntgegeben. Laut Abteilungsleiter Timo Schmietenknop wechselt Stürmer Frido Lüschen von Oberligist TSG Kaiserslautern zur Turngemeinde. Lüschen ist nach Torwart Jonathan Adams (kam vom SC Frankfurt 1880) der zweite Neue bei der TG. |tc

Rheinpfalz: Auszeit: (22.02.2017)

Spielte noch einmal vor großem Publikum: Carsten Peikert. (Foto: BOLTE)

Eigentlich war er ganz heimlich still und leise gegangen. Nicht direkt durch die Hintertür, aber den Haupteingang hatte er auch nicht genommen. Carsten Peikert hatte in der Hallenhockey-Saison noch mal alles gegeben für die TG Frankenthal und war beim einzigen Sieg zum Saisonstart gegen Nürnberg nur ganz knapp daran vorbeigeschrammt, seinen Kasten sauber zu halten. Im letzten Spiel der Saison in der Ersten Bundesliga ließ er dann Oliver Scharfenberger den Vortritt. So schien die Partie gegen den TSV Mannheim Peikerts letzte im TG-Trikot gewesen zu sein. Doch als Max Weinhold wegen seiner Doktorarbeit nicht bei „Hockey gegen Krebs“ dabei sein konnte, sprang Peikert ein. Natürlich bekam er von den über 1000 Zuschauern in der Halle Am Kanal den meisten Applaus. Und er brachte das Team der Olympiasieger vor allem in der ersten Halbzeit schier zur Verzweiflung. Ein Abschiedsspiel, das Peikert wohl nicht so schnell vergessen wird.

 

Das Hauptproblem der TG Frankenthal in der abgelaufenen Runde der Ersten Hallenhockey-Bundesliga waren die Standards. Weder bei Strafecken noch bei Siebenmetern wollte es richtig klappen. Doch es scheint, als erblicke die Frankenthaler Hockeywelt einen Silberstreif am Horizont. Denn bei der süddeutschen Meisterschaft der männlichen A-Jugend in Bad Dürkheim waren die Standards nicht das Problem. Als sicherer Schütze hat sich dabei vor allem Henry Zettler erwiesen. Der Bruder von TG-Stürmer Paul Zettler ist eigentlich mehr dafür zuständig, die Gefahr vom eigenen Tor fernzuhalten. In der Kurstadt glänzte er aber auch als zuverlässige Kraft bei Strafecken und erwies sich als sicher von der Siebenmeter-Linie. Ja, natürlich war das „nur“ bei der A-Jugend. Aber vorsichtiger Optimismus und ein wenig Freude werden doch wohl erlaubt sein ...

Leicht haben es die ersten Damen der TG Frankenthal in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga in dieser Runde ihren Fans und vor allem sich selbst nicht gemacht. Exemplarisch darf da gerne das letzte Spiel der Runde am Samstag gegen den SC Frankfurt 1880 herhalten. Führung, Ausgleich, Rückstand, Ausgleich, Siegtor ... Dazu noch je ein verschossener Siebenmeter auf jeder Seite. Das war nichts für schwache Nerven. Und da soll man als zur Neutralität verpflichteter Journalist ruhig bleiben. Sorry, das ging diesmal wirklich nicht. Auch wir hatten auf der Tribüne feuchte Hände und haben mit der Truppe von Nico Hahl mitgelitten. Beide ersten TG-Teams in einer Saison als Absteiger – nein, das wollten wir nicht miterleben. Aber spannend haben es Lisa Stiefenhöfer, Sophia Magura und Co nun mal gemacht. Die Horror-Filme von Wes Craven waren da im Vergleich seichte Vorabendunterhaltung. Es ist ja noch mal gutgegangen. Aber einen Wunsch – das nehmen wir uns an der Stelle einfach mal raus – möchten wir in Richtung der TG-Damen äußern: Gegen Spannung haben wir wirklich nichts. Aber bitte nicht noch mal so ein Herzschlagfinale.

Sportliche Grüße sendet

Christian Treptow |tc

Rheinpfalz: „Hauptsache die Klasse gehalten!“ (20.02.2017)

Geschafft: Die TG-Spielerinnen bedanken sich beim Publikum für die Unterstützung. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Regionalliga-Damen der TG Frankenthal besiegen im Abstiegsendspiel den SC Frankfurt 1880 mit 3:2 – Morgenthaler hält Siebenmeter

Von Frank Geller

Frankenthal. Die ersten Damen der TG Frankenthal spielen auch in der nächsten Hallensaison in der Ersten Regionalliga Süd. Am Samstag bezwangen sie den SC Frankfurt 1880 in eigener Halle in einem spannenden Abstiegsendspiel 3:2 (1:1). TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer vergab einen Siebenmeter, Torfrau Eva Morgenthaler parierte einen Strafstoß der Gäste – die Frankenthalerinnen mussten lange kämpfen und zittern, bis sie jubeln konnten.

 

Am Ende flossen Freudentränen. Erleichtert machten sich die TG-Spielerinnen auf den Weg zur Tribüne, um sich bei den Zuschauern für die Unterstützung zu bedanken. Die wurden 60 Minuten lang gehörig auf die Folter gespannt. Eine Niederlage hätte den Abstieg bedeutet. Und die Frankfurterinnen waren das ganze Spiel über Konter gefährlich. Glück für die TG, dass der Sportclub seine Abschlussschwäche – in zehn Spielen erzielte 1880 nur 17 Tore – auch am Samstag nicht überwinden konnte.

Angst, dass die Partie verloren gehen könnte, habe er zu keinem Zeitpunkt gehabt, sagte TG-Trainer Nico Hahl nach der Begegnung. Auch nach dem zwischenzeitlichen 1:2 sei er ruhig geblieben. „Da waren noch 18 Minuten zu spielen. Wir standen in der Rückrunde schon oft unter Druck und sind auch nach großen Rückständen zurückgekommen.“ Die Gegnerinnen seien nicht besser gewesen, erklärte der Coach. „Anstatt die Ruhe zu bewahren, haben wir uns von ihrem Konterspiel verunsichern lassen. Das hätte nicht sein müssen. Aber dann haben wir es ja noch zurechtgebogen.“ Seine Bilanz nach dem Krimi: „Hauptsache die Klasse gehalten!“ Mit nunmehr zwölf Zählern beendeten die Frankenthalerinnen die Saison auf dem vierten Platz. Der SC Frankfurt 1880 (neun Punkte) musste als Fünfter den Wiederabstieg hinnehmen.

Die Gastgeberinnen begannen überaus nervös, ihr Spiel war statisch. Hatten sie zuletzt beim 5:2-Sieg gegen Schott Mainz und bei der 4:6-Niederlage gegen Aufsteiger Nürnberger HTC noch eine überzeugende Mannschaftsleistung gezeigt, fanden die TG-Damen am Samstag häufig keine Anspielstation. Sie leisteten sich viele leichte Ballverluste, die Frankfurt zu Kontern einlud. Anna Jeute, Maya Groß und wieder Jeute hätten die Gäste in der Anfangsphase in Führung bringen können. Doch TG-Torfrau Eva Morgenthaler bewies mit tollen Reflexen einmal mehr ihre Klasse.

In der 14. Minute war es Sophia Magura, die nach einer Strafecke mit dem 1:0 für Entlastung sorgte. Die erhoffte Ruhe sollte aber nicht eintreten, zumal es Esther Peikert (18.) und Francesca Delarber (22.) versäumten, die Führung auszubauen. Nach einer Unachtsamkeit der Gastgeberinnen erzielte Anna Hautzel kurz vor der Halbzeitpause den nicht unverdienten Ausgleich (27.) für Frankfurt.

Noch spannender verlief die zweite Hälfte. Nachdem die TG eine Phase in Unterzahl überstanden hatte, scheiterte Lisa Stiefenhöfer vom Siebenmeterpunkt an SC-Torfrau Christina Gottwein (41.). „Der war schwach geschossen“, ärgerte sich die Kapitänin nach der Partie über ihren vergebenen Strafstoß. Kurz darauf gingen die Gäste durch Hautzel in Führung. Und es sollte noch dicker kommen: In der 48. Minute bekam Frankfurt einen Siebenmeter zugesprochen, den Morgenthaler jedoch parierte.

Für laute Jubelrufe in der Halle sorgte dann Stiefenhöfer, die nach ausgelassenen Chancen von Delarber und Maike Wüsthoff nach einer Strafecke zum 2:2 für die TG traf (49.). Nach einer Verletzungspause – SC-Spielerin Anna Hautzel musste die Partie wegen Verdachts auf Nasenbeinbruch vorzeitig beenden – gelang Delarber der erlösende Treffer zum 3:2 (58.).

„Ich bin stolz auf die Mädels. Wir haben immer an uns geglaubt und in der Rückrunde toll gekämpft. Frankfurt hat wenig fürs Spiel getan und auf Konter gelauert. Das hat uns aus dem Tritt gebracht“, sagte Stiefenhöfer. „Es ist frustrierend, wenn man von hinten ansehen muss, wie die Bälle vergeben werden. Aber wir sind ein Team, und am Ende hat es ja gereicht“, meinte Eva Morgenthaler, die einen hohen Anteil am Sieg der TG hatte.

Gästetrainer Erik Koppenhöfer war trotz der Niederlage mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben das gegen die TG defensiv gut gelöst und hatten auch die besseren Chancen. Aber leider hat sich unser Hauptproblem wieder bemerkbar gemacht: Wir schießen für diese Liga einfach zu wenig Tore.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Morgenthaler - Delarber, Happersberger, Hoffmann, Koppel, Lauer, Magura, Peikert, Seemann, Stang, Stiefenhöfer, Wüsthoff

SC Frankfurt 1880:

Gottwein - Groß, Hautzel, Homburg, Jeute, Körbel, Müller-Eising, Renziehausen, Ross, Siegel, Hennig, Knoll

Tore:

1:0 Magura (14., Strafecke), 1:1 Hautzel (27.), 1:2 Hautzel (42.), 2:2 Stiefenhöfer (49., Strafecke), 3:2 Delarber (58.) - Strafecken:

4/2 - 2/0 - Grüne Karten:

Happersberger - Ross - Gelbe Karte:

Ross - Beste Spielerinnen:

Morgenthaler, Magura, Stiefenhöfer - Hautzel, Groß, Ross - Zuschauer:

100 - Schiedsrichter:

Lubrich (Ludwigshafen)/Vossebein (Neunkirchen).

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Nürnberger HTC 10 51 : 29 24  
2.   TuS Obermenzing 10 41 : 29 19  
3.   1. Hanauer THC 10 37 : 36 16  
4.   TG Frankenthal 10 34 : 43 12  
5.   SC Frankfurt 1880 10 17 : 33 9  
6.   TSV Schott Mainz 10 31 : 41 5

Rheinpfalz: „Sensationell“ (18.02.2017)

Hallenhockey: Organisator Axel Schröder zufrieden mit Benefizspiel „Hockey gegen Krebs“ – Stars begeistern das Publikum

Von Christian Treptow

Frankenthal. Zum neunten Mal sind die Stars der Hockeyszene für einen guten Zweck aufs Feld gegangen und haben gestern Abend in der ausverkauften Frankenthaler Stadtsporthalle Am Kanal eine großartige Vorstellung geboten. Das Spiel gewann das Team „Hockey gegen Krebs“ 14:9 gegen die Weltmeister von 2006. Laut Organisator Axel Schröder kamen über 60.000 Euro für die Aktion „Hockey gegen Krebs“ zusammen – Rekord!

 

Zum ersten Mal hatte Axel Schröder das Benefizspiel in seine Heimatstadt geholt und mit „seiner“ TG Frankenthal auch auf die Beine gestellt. Naturgemäß stand der Spaß im Vordergrund. So hatten die Zuschauer sichtlich Freude an den zahlreichen Kabinettstückchen, die Niklas Meinert, Björn Emmerling, Carlos Nevado und Co aufs Parkett zauberten.

Die dafür nötigen Räume nutzte vor allem Philip Sunkel. Er traf achtmal für das Team „Hockey gegen Krebs“. „Die Fitness geht, der Torriecher bleibt“, meinte er. Es sei sensationell, was Axel Schröder auf die Beine gestellt habe. Und Sunkel kündigte schon während der ersten Halbzeit an, dass die Nacht wohl eher kurz werde und spielte damit auf die Charity-Party nach dem Spiel an.

„Es macht riesigen Spaß, hier dabei zu sein“, meinte Christian Mayerhöfer. „1000 Zuschauer, das erinnert an die Derbys früher, TG gegen Dürkheim.“ Aber natürlich wolle das Team „Hockey gegen Krebs“ die Serie verteidigen, sagte er lächelnd. Immerhin ist die Mannschaft ungeschlagen. Das klappte ja – dank Philip Sunkel.

Fabian Pehlke vom Mannheimer HC und gestern Abend im Team der Weltmeister 2006 schwante da schon kurz nach Wiederanpfiff, dass das wohl nichts werden würde mit dem ersten Sieg der Weltmeister. Aber nach Frankenthal komme er immer gerne. „Das sind mit die besten Spiele“, lobte er die Kulisse.

Bei so einem Staraufgebot kommt auf die Trainer mehr die Rolle des Aufpassers zu. „Die Jungs haben so viel Erfahrung. Hauptsache, es verletzt sich keiner“, meinte Stephan Decher, der das Team „Hockey gegen Krebs“ betreute. Und auch die Schiedsrichter halten sich da zurück. „Ich versuche, so wenig wie möglich zu pfeifen“, versprach Frank Lubrich (TFC Ludwigshafen), der zusammen mit Hans-Werner Sartory (Crefelder HTC) die Partie leitete.

Für Carsten Peikert war es das Abschiedsspiel. Der langjährige Keeper der TG brachte die Angreifer des Teams der Weltmeister vor allem vor der Pause regelmäßig zur Verzweiflung. „Es ist eine große Ehre, hier dabei zu sein. Ich bin sehr aufgeregt“, gestand er vor Spielbeginn.

Ein bisschen aufgeregt war auch Maximilian Schulz-Linkholt, der noch beim TSV Mannheim aktiv ist. Bei ihm war’s aber mehr die Spannung, was die „Alten“ so machen. „Da weiß man nie, was passiert. Die sind immer für eine Überraschung gut.“

Axel Schröder war mit dem Abend sehr zufrieden. „Schade, dass es vorbei ist“, meinte er beim Schlusspfiff. Frankenthal sei ein würdiger Gastgeber gewesen. „Das war mit die beste Veranstaltung, die wir bislang hatten. Sensationell!“ Und die Chance, dass das Spiel wieder nach Frankenthal kommt? „Die ist gewachsen“, sagte er und grinste breit.

Rheinpfalz: Zur Sache: Der Star an der Bande (18.02.2017)

Die Tribünen sind schon gut gefüllt, laute Musik dröhnt aus den Boxen – die Atmosphäre in der Stadtsporthalle ist für die Mädchen A etwas ganz Besonderes. Im Vorspiel der Benefizaktion „Hockey gegen Krebs“ trifft das weibliche Nachwuchsteam der TG Frankenthal auf eine Auswahl der Mannheimer Vereine MHC und TSV, die von der ehemaligen Weltklassespielerin Fanny Cihlar (geborene Rinne) betreut wird. „Heute ruht die Rivalität zwischen den Mannheimer Clubs. Sogar die einzelnen Blöcke haben wir gemischt“, erklärt Cihlar.

„So ein Ambiente gibt es im Jugendbereich selbst bei deutschen Meisterschaften nicht“, freut sich Ingo Krüger, der das TG-Team anstelle von „Hockey gegen Krebs“-Organisator Axel Schröder coacht. „Das Ergebnis ist nicht wichtig, die Mädchen sollen heute richtig Spaß haben“, meint er. „Gewinnen wollen wir schon“, rufen seine Spielerinnen. Sie sollten Wort halten. Am Ende der 30-minütigen Partie steht es 2:1 für die TG.

Fanny Cihlar freut sich darüber, Nachwuchsspielerinnen beider Mannheimer Vereine für einen guten Zweck zusammengeführt zu haben. „Das Sportliche steht heute nicht im Vordergrund.“ Vom Ambiente in der Halle ist die Olympiasiegerin begeistert. „Die TG ist ein toller Ausrichter für ,Hockey gegen Krebs’.“ |gnk

Rheinpfalz: Den psychologischen Vorteil nutzen (18.02.2017)

Maike Wüsthoff (links) und Kim Lauer versuchen, die Nürnbergerinnen Salvina Strobel zu stellen. Gegen die Franken verpasste es die TG, sich eine bessere Ausgangssituation für das Spiel heute zu verschaffen. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Regionalliga-Damen der TG Frankenthal empfangen heute den SC Frankfurt 1880 zum Abstiegsendspiel

Von Frank Geller

Frankenthal. Abstiegsendspiel in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd: Die ersten Damen der TG Frankenthal empfangen heute, 16 Uhr, den SC Frankfurt 1880 in der Stadtsporthalle Am Kanal. Beide Teams kämpfen am letzten Spieltag noch um den Klassenverbleib. Die Gäste müssen gewinnen, um die Liga zu halten. Der Turngemeinde reicht ein Unentschieden.
„Gar nicht erst in Rückstand geraten!“ Auf diese einfache Formel bringt TG-Trainer Nico Hahl die Losung für die Mission Klassenverbleib. Für das Abstiegsduell sieht er seine Mannschaft gut gerüstet. „Natürlich ist die Anspannung da, aber wir sind vollzählig und haben gut trainiert.“ Auf Video habe man sich das letzte Spiel der Frankfurterinnen gegen den TuS Obermenzing angesehen, das der SC 0:4 verloren hat. 1880 sei besser gewesen, als es das Ergebnis ausdrücke, warnt Hahl, habe aber Probleme beim Abschluss. Ein Punkt, den er auch bei der eigenen Mannschaft bemängelt. Auf dem Weg zum Tor treffe man noch zu oft die falschen Entscheidungen, sagt der Coach.

Die Ausgangslage: Beide Teams sind mit je neun Zählern punktgleich. Der Sportclub steht vor dem letzten Spieltag wegen seines schlechteren Torverhältnisses (15:30) auf dem fünften Tabellenplatz, der den Abstieg bedeutet. Die TG (31:41) ist Vierter und würde das auch im Falle eines Sieges bleiben.

Vor einer Woche haben es die Frankenthalerinnen gegen den Nürnberger HTC versäumt, sich in eine günstigere Ausgangsposition für das heutige Duell zu bringen. Trotz großen Kampfes unterlag die Turngemeinde 4:6. „Nürnberg hat verdient gewonnen. Sie waren individuell stärker“, sagt Hahl.

Er zieht dennoch Positives aus dem letzten Spiel, aus dem der HTC als Aufsteiger in die Erste Liga hervorging: Wie schon bei der Niederlage gegen den TuS Obermenzing habe sich sein Team nach einem Rückstand zwischenzeitlich zurückgekämpft. Überhaupt zeige die Formkurve in der Rückrunde nach oben. Die Spiele gegen den 1. Hanauer THC und TSV Schott Mainz gewann die Turngemeinde klar. „Wenn wir gegen Frankfurt eine Leistung wie in Mainz abrufen, wo wir von Anfang an in Führung lagen, ersparen wir uns eine Menge Druck“, erklärt Nico Hahl.

Das Hinspiel im Dezember in Frankfurt verlor die TG knapp 4:5. „Die Partie hätte auch anders ausgehen können“, sagt Hahl. „Wenn wir im Rückspiel eine Abwehrleistung wie gegen Mainz zeigen, sollten wir diesmal nicht allzu viele Chancen zulassen. Psychologisch habe man einen kleinen Vorteil, den man nutzen müsse: „Wir liegen jetzt vor Frankfurt, und uns reicht ein Unentschieden.“

SC-Trainer Erik Koppenhöfer sieht seine Mannschaft denn auch vor einer schweren Auswärtsaufgabe. Erst vor einem Jahr war sie in die Erste Regionalliga aufgestiegen. „Es ist eine verdammt enge Liga mit sechs Teams, von denen zwei absteigen“, sagt Koppenhöfer. „Wir müssen von Anfang an Druck machen, wenn wir in Frankenthal gewinnen wollen. Spiele dort sind nie einfach, die TG hat eine kampfstarke Mannschaft.“

Rheinpfalz: Herren II halten die Klasse (13.02.2017)

Hallenhockey: TG Frankenthal besiegt in Oberliga TSG Kaiserslautern 14:4

Von Stefan Tresch

Frankenthal. Die zweiten Herren der TG Frankenthal werden auch in der kommenden Runde in der Hallenhockey-Oberliga spielen. Mit 14:4 (7:0) besiegte die Turngemeinde gestern zu Hause in einem sehenswerten letzten Saisonspiel die TSG Kaiserslautern und machte den Klassenverbleib perfekt.

Hätten die Herren II in dieser Besetzung die komplette Hallenrunde absolviert, wäre der Abstieg nie ein Thema gewesen. So bedurfte es nach einer Niederlagenserie zu Beginn der Saison in den letzten drei Spielen einer Kraftanstrengung, um den Klassenverbleib noch zu schaffen. Weil der HC Speyer gestern 8:11 beim HTC Neunkirchen verlor, rückte die zweite Mannschaft der TG noch auf den drittletzten Platz vor. Am Ende hätte sogar der vorletzte Rang zum Nichtabstieg gereicht.

Nicht nur Hockey-Abteilungsleiter Timo Schmietenknop war nach dem Spiel rundum zufrieden. Teamsprecher Sebastian Firsching, der sich als eine der wenigen aktiven Konstanten durch die für die Herren II nicht immer spaßige Hallenrunde „gefressen“ hatte, konnte ebenfalls wieder lachen. „Zehn Punkte aus den letzten vier Spielen, das ist schon ein Erfolg“, meinte Firsching. Schmietenknop blickte bereits voraus: Da die „Zweite“ als Unterbau für das gerade in die Zweite Bundesliga abgestiegene erste Herrenteam wichtig sei, wolle die Turngemeinde versuchen, mehr Konstanz ins Team zu bringen, erklärte Schmietenknop.

Schönes Hallenhockey bekamen die wenigen Zuschauer von den zweiten TG-Herren geboten. Von Anfang an setzten diese die Gäste unter Druck, sodass es eigentlich nur eine Frage der Zeit war, bis der erste Treffer fallen sollte. Doch die Frankenthaler brauchten einige Minuten, bis sie sich warm geschossen hatten. Die ersten beiden Großchancen vergab Benjamin Otto noch. Henry Zettler eröffnete dann nach vier Minuten den Torreigen. Danach lief der TG-Motor rund. Mit einer 7:0-Pausenführung war die Oberliga-Begegnung eigentlich schon entschieden.

Die Gäste kamen nur selten vor das Tor von Oliver Scharfenberger. Allerdings hätten sie die Begegnung offener gestalten können, wenn sie sich im Schusskreis etwas cleverer angestellt hätten. Lukas Kronenberger beispielsweise stand in der 22. Minute vollkommen frei vor Scharfenberger, das Tor hätte der TSG-Kapitän machen müssen.

Auch wenn Fridolin Lüschen kurz nach der Pause zum Doppelschlag ausholte und auf 2:8 verkürzte, hatten die Gäste der spielerischen Überlegenheit der Frankenthaler nur wenig entgegenzusetzen.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Scharfenberger - Zurke, Klug, Rostalski, Firsching, Betz, Zettler, Schwindt, Reinhard, Kohlmann, Otto

TSG Kaiserslautern:

Musiol - Pöschl, Kronenberger, Hörth, Lüschen, Fath, Kinkel, Koslowski

Tore:

1:0 Zettler (4.), 2:0 Klug (11.), 3:0 Rostalski (14.), 4:0 Schwindt (25.), 5:0 Schwindt (26.), 6:0 Schwindt (28.), 7:0 Reinhard (29.), 8:0 Klug (32.), 8:1 Lüschen (34., Strafecke), 8:2 Lüschen (35.), 9:2 Kohlmann (36.), 10:2 Otto (37.), 11:2 Schwindt (42.), 12:2 Reinhard (45.), 12:3 Lüschen (53.), 13:3 Zettler (55., Strafecke), 14:3 Reinhard (57.), 14:4 Koslowski (59.) - Strafecken:

3/1 - 2/1 - Beste Spieler:

Reinhard, Otto - Lüschen, Kinkel - Zuschauer:

15 - Schiedsrichter:

Lubrich/Tatou (Ludwigshafen).

 

Oberliga - Herren

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TFC Ludwigshafen I 10 92 : 49 27  
2.   HTC Neunkirchen 10 76 : 53 24  
3.   TSG Kaiserslautern I 10 58 : 75 12  
4.   TG Frankenthal II 10 60 : 61 10  
5.   HC Speyer I 10 58 : 71 10  
6.   Dürkheimer HC III 10 52 : 87 6  

Rheinpfalz: TG-Damen müssen weiter bangen (11.02.2017)

Hallenhockey: Frankenthalerinnen unterliegen Regionalliga-Spitzenreiter Nürnberger HTC 4:6 – Hahl-Team vor dem Tor nicht clever genug

Von Frank Geller

Frankenthal. Die ersten Damen der TG Frankenthal mussten gestern Abend einen Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib hinnehmen. In einem spannenden und kampfbetonten Spiel unterlag das Team von Trainer Nico Hahl in eigener Halle dem Nürnberger HTC 4:6 (3:3). Zumindest ein Punkt wäre für die Frankenthalerinnen drin gewesen, vor dem Tor waren sie aber nicht konsequent genug.

 

Während der HTC nach dem Spiel den direkten Wiederaufstieg in die Erste Bundesliga feierte, muss die Turngemeinde weiter bangen. Dabei hatte es lange Zeit danach ausgesehen, als ob gegen die in dieser Saison so souveränen Nürnbergerinnen etwas Zählbares herausspringen könnte.

Einen frühen 0:2-Rückstand durch HTC-Kapitänin Katharina Köhler, die in den ersten fünf Minuten zweimal traf – ihr zweites Tor fiel nach einer Strafecke –, glichen Katharina Koppel (13.) und Maike Wüsthoff (14.) aus. Mit ihrer Manndeckung bereiteten die Gastgeber dem Tabellenführer sichtlich Probleme. Sie versäumten es aber, mehr Tore zu schießen. Und so war es erneut Köhler, die nach einer Strafecke für die Gäste traf (21.). Doch auch diesen Rückstand steckte die TG, die lautstark von der ersten Herrenmannschaft angefeuert wurde, weg. Ebenfalls nach einer Strafecke, glich Kapitänin Lisa Stiefenhöfer zum 3:3-Halbzeitstand aus.

Nach dem Seitenwechsel hätten die Frankenthalerinnen in Führung gehen können. Stattdessen kassierten sie nach einer nicht gegebenen Strafecke das 3:4 durch Antonia Eder (46.) und das 3:5 durch Köhler (52.). Maike Wüsthoff verkürzte nach einer Strafecke zwar noch auf 4:5 (55.), mehr war aber nicht drin. TG-Schlussfrau Eva Morgenthaler hatte in der Schlussphase mehrfach Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Nach einem nicht abgepfiffenen hohen Ball gelang Köhler noch das 4:6.

„Wir hätten das Spiel nicht verlieren müssen“, sagte Nico Hahl. „Wir haben die ersten zehn Minuten verschlafen, auch die zwei Eckentore der Nürnbergerinnen hätten wir besser verteidigen können.“ Allerdings hätten vorne auch die Tore gefehlt.

„Es war ein schweres Auswärtsspiel. Frankenthal hat das gut gemacht, war immer dran. Wenn sie so nächste Woche gegen Frankfurt spielen, schaffen sie den Klassenerhalt“, meinte Nürnbergs Trainer Andreas Strothjohann. Bei seinem Team bemängelte er, dass es die Kontergelegenheiten nicht konsequent genug ausgespielt habe. Aber das konnte er unterm Strich verschmerzen.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Morgenthaler - Delarber, Happersberger, Hoffmann, Peikert, Koppel, Kim Lauer, Magura, Seemann, Stang, Stiefenhöfer, Wüsthoff

Nürnberger HTC:

Wüterich, Kosmann - Eckhardt, Eder, Felßner, Hasselmann, Hoffmann, Just, Köhler, Müller, Strobel

Tore:

0:1 Köhler (1.), 0:2 Köhler (5., Strafecke), 1:2 Koppel (13.), Wüsthoff (14.), 2:3 Köhler (21., Strafecke), 3:3 Stiefenhöfer (24., Strafecke), 3:4 Eder (46.), 3:5 Köhler (52.), 4:5 Wüsthoff (55.), 4:6 Köhler (59.) - Grüne Karte:

Wüsthoff - Strafecken:

6/2 - 3/2 - Beste Spielerinnen:

Morgenthaler, Magura, Wüsthoff - Köhler, Eckhardt, Just - Zuschauer:

70 - Schiedsrichter:

Bulla (Neustadt)/Metz (Kaiserslautern).

Rheinpfalz: TG-Damen empfangen heute Abend Regionalliga-Spitzenreiter Nürnberger HTC (10.02.2017)

FRANKENTHAL. Die Damen der TG Frankenthal empfangen am heutigen Freitag in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd Tabellenführer Nürnberger HTC. Die Frankenthalerinnen brauchen nach ihrem jüngsten 5:2-Erfolg gegen den TSV Schott Mainz noch dringend Punkte, um den Klassenverbleib zu schaffen. Anpfiff ist um 20.30 Uhr in der Stadtsporthalle Am Kanal.

Mit einem Sieg heute Abend könnten die TG-Damen, die aktuell auf Rang vier und damit dem ersten Nichtabstiegsplatz stehen, im Prinzip alles klar machen. Wegen ihres besseren Torverhältnisses (27:35) wären sie dann am letzten Spieltag vom punktgleichen Fünften, SC Frankfurt 1880 (15:30), kaum noch einzuholen.

Auf Schützenhilfe des Spitzenreiters aus dem Frankenland darf die Turngemeinde im heutigen Nachholspiel aber nicht hoffen. Der HTC kämpft seinerseits noch um den direkten Wiederaufstieg in die Erste Bundesliga. Der Vorsprung auf Verfolger TuS Obermenzing beträgt nur zwei Punkte. „Das wird sicher kein Spaziergang für uns“, sagt TG-Trainer Nico Hahl. Er erwartet einen entschlossenen Gegner, der drei Punkte mitnehmen will. Weil Nürnberg individuell besser besetzt sei, sei wieder eine stabile Defensive und eine kämpferische Mannschaftsleistung gefragt, wie sie am vergangenen Samstag gegen den TSV Schott Mainz zum 5:2-Erfolg geführt habe.

Schon im Hinspiel gegen Nürnberg, das Ende November 3:7 verloren wurde, habe man eine Spielhälfte lang nicht schlecht ausgesehen, berichtet Hahl. „Da haben wir nicht viele Chancen zugelassen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber zu viele leichte Gegentore bekommen.“ Das dürfe zu Hause nicht passieren. Auch gegen Mainz habe man durch leichte Ballverluste wieder unnötige Konter kassiert. „Wenn wir das abstellen, hinten konsequent verteidigen und vorne unsere Chancen machen, ist für uns auch gegen Nürnberg was drin“, ist Hahl überzeugt.

Was den Übungsleiter zuversichtlich stimmt, sind der komplette Kader und die aufsteigende Formkurve seines Teams. „Mit der Leistung in den letzten Spielen bin ich sehr zufrieden“, sagt Hahl. Auch bei der 5:7-Niederlage vor zwei Wochen gegen den TuS Obermenzing habe die Einstellung gestimmt. „Die Mannschaft glaubt fest daran, dass sie den Klassenverbleib schaffen kann“, meint der TG-Coach.

Die heutige Partie hätte eigentlich schon im Januar stattfinden sollen, wurde aber auf Wunsch Nürnbergs verlegt. Die anderen vier Regionalligateams sind am Wochenende spielfrei. Am Samstag, 18. Februar, steht für alle zeitgleich um 16 Uhr das letzte Saisonspiel an. Die TG-Damen treffen dann auf den direkten Konkurrenten Frankfurt 1880.

Rheinpfalz: Trainer bleibt, Torwart kommt (08.02.2017)

Frankenthal. Can Yurtseven wird auch in der Rückrunde der Feldhockey-Saison 2016/17 als Trainer die Geschicke der ersten Herrenmannschaft der TG Frankenthal (Zweite Bundesliga) lenken. Der Vertrag gilt bis zum Ende der Feldrunde.

 

Der entsprechende Vertrag sei unterschrieben, berichtete Hockey-Abteilungsleiter Timo Schmietenknop. Der Kontrakt gelte erst mal bis zum Ende der aktuellen Feldrunde im Sommer. „Danach müssen wir schauen. Es hängt auch davon ab, wie Can Beruf und Hockey unter einen Hut bringen kann.“ Man werde sich rechtzeitig zusammensetzen und darüber unterhalten, ob das Engagement fortgeführt werden kann oder ob man einen neuen Trainer suchen müsse.

Neu zum TG-Kader stößt zur Feld-Rückrunde Torwart Jonathan Adams. Er kommt vom Ligakonkurrenten SC Frankfurt 1880 in die Pfalz. „Es ist wichtig, dass wir auf der Torwart-Position breiter aufgestellt sind“, sagt Timo Schmietenknop. Als Torhüter stehen dann neben Adams noch Oliver Scharfenberger und Alexander König zur Verfügung. |tc

Rheinpfalz: TG-II-Herren gewinnen klar beim DHC III (08.02.2017)

FRANKENTHAL. Schaffen die Herren II der TG Frankenthal auf den letzten Drücker noch den Klassenerhalt in der Hallenhockey-Oberliga? Nach sieben sieglosen Spielen (ein Remis) gewannen die Herren II zuletzt zweimal in Folge. Nach dem 4:2 (2:1) beim HTC Neunkirchen legten sie beim Tabellenletzten Dürkheimer HC III mit einem 11:3 (6:1) nach. Gegen schwache Dürkheimer hatte die TG II laut Mannschaftssprecher Sebastian Firsching leichtes Spiel. Zur Pause stand es bereits 6:1. Die Partie endete mit 11:3 für die Frankenthaler. Die Tore für die TG schossen Till Rostalski (4), Sandro Reinhard (2), Peter Klug, Erik Kohlmann, Tobias Trump, Friedrich Schwindt und Benjamin Otto. „Ich bin guter Dinge, dass wir das am Sonntag schaffen können“, sagt Firsching.

Die Ausgangslage: Zwei Teams steigen ab. Die TG II muss am Sonntag, 11 Uhr, Halle Am Kanal, gegen die TSG Kaiserslautern gewinnen, der HC Speyer gleichzeitig in Neunkirchen verlieren. Dann hätte die TG wohl auch das bessere Torverhältnis und bliebe in der Oberliga.

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Oberliga - Herren

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TFC Ludwigshafen I 9 79 : 43 24  
2.   HTC Neunkirchen 9 65 : 45 21  
3.   TSG Kaiserslautern I 9 54 : 61 12  
4.   HC Speyer I 9 50 : 60 10  
5.   TG Frankenthal II 9 46 : 57 7  
6.   Dürkheimer HC III 9 46 : 74 6  

Rheinpfalz: TG-Damen gehen in München leer aus (30.01.2017)

München. Die ersten Damen der TG Frankenthal mussten sich am Samstag in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd in einem intensiven Spiel Aufsteiger TuS Obermenzing 5:7 (3:5) geschlagen geben. Zweimal holten die Frankenthalerinnen in München einen Rückstand auf, am Ende sollte es aber nicht ganz reichen. „Wir haben die ersten zehn Minuten total verschlafen“, sagte TG-Trainer Nico Hahl.

 

Den Aufwärtstrend habe das Team trotz der Niederlage bestätigt, erklärte Hahl nach der Partie. Die Krux: Der Matchplan der TG, nicht gleich in Rückstand zu geraten, ist nicht aufgegangen. „Während Obermenzing von Anfang an Druck gemacht hat, sind wir nicht ins Spiel gekommen“, berichtete Hahl. Schnell stand es 0:3 aus TG-Sicht. Nachdem Kapitänin Lisa Stiefenhöfer nach einer Strafecke das Anschlusstor für die Frankenthalerinnen erzielt hatte, legte der Tabellenzweite mit einem Doppelschlag nach. Was nach dem 1:5 folgte, war eine kämpferisch starke Leistung der TG. „Die Mannschaft hat Moral bewiesen und den Kopf nicht in den Sand gesteckt“, erläuterte Hahl. Mona Seemann und Katja Happersberger verkürzten noch vor der Pause auf 3:5.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste am Drücker. Erneut Seemann und Francesca Delarber glichen für Frankenthal aus. Doch dann wurden die TG-Damen eiskalt erwischt. Zwei Stellungsfehler ermöglichten den Münchnerinnen zwei weitere Treffer. „Die ersten drei Gegentore sind zu einfach gefallen. Ansonsten müssen wir uns nur wenig vorwerfen lassen“, bilanzierte der TG-Coach. „Wenn wir die ersten zehn Minuten konzentrierter gespielt hätten, wäre heute was für uns drin gewesen.“

Frankenthal benötigt im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt. Glück für die TG-Damen: Im Tabellenkeller hat sich nichts geändert. Schlusslicht TSV Schott Mainz (fünf Punkte) musste sich am Samstag Tabellenführer Nürnberger HTC mit 3:6 geschlagen geben. Die Turngemeinde (sechs) steht weiter auf dem vorletzten Platz und ist nah dran am Vierten, SC Frankfurt 1880 (neun), der 1:5 gegen den 1. Hanauer THC verloren hat. |gnk

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Nürnberger HTC 7 35 : 18 17  
2.   TuS Obermenzing 8 32 : 24 15  
3.   1. Hanauer THC 8 29 : 26 13  
4.   SC Frankfurt 1880 8 15 : 26 9  
5.   TG Frankenthal 7 22 : 33 6  
6.   TSV Schott Mainz 8 24 : 30 5  

Rheinpfalz: Guten Trend fortsetzen (28.01.2017)

Hallenhockey: TG-Damen heute in Obermenzing

Frankenthal. Die ersten Damen der TG Frankenthal treffen heute, 16.30 Uhr, in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd auswärts auf den Tabellenzweiten TuS Obermenzing. Vor einer Woche hat sich die TG durch einen 4:1-Sieg gegen den 1. Hanauer THC auf den vorletzten Platz verbessert. Diesen Aufwärtstrend will das Team jetzt fortsetzen.

„Der Sieg war enorm wichtig für uns“, sagt TG-Trainer Nico Hahl. Das Selbstbewusstsein der Spielerinnen sei nach den Niederlagen in der Hinrunde schon etwas angekratzt gewesen. Gleichwohl machte der Übungsleiter auch am vergangenen Sonntag wieder eine altbekannte Schwäche aus, die Chancenverwertung. „Wir waren drückend überlegen und hätten viel höher gewinnen müssen.“

Heute geht es nach München zum TuS Obermenzing. Der Aufsteiger mischte in der Tabelle von Anfang an oben mit, musste aber zuletzt etwas Federn lasen. Vor der Weihnachtspause unterlagen die Münchnerinnen dem 1. Hanauer THC, vor einer Woche holten sie gegen den TSV Schott Mainz nur ein Unentschieden. Die Rheinhessinnen rutschten daraufhin auf den letzten Platz ab.

Ohne Siegchancen sind die TG-Damen heute also nicht, auch wenn sie das Hinspiel Anfang Dezember mit 1:6 verloren haben. Doch auch das hätte anders ausgehen können, meint Hahl. „Wir haben 1:0 geführt, haben aber direkt danach einen Siebenmeter verschossen und eine gute Eckenchance vergeben.“ Das soll heute nicht mehr passieren. „Einen Punkt will ich aus München schon mitnehmen“, sagt Hahl. „Im Training haben wir viel gearbeitet.“ Die gewünschte Marschrichtung: eine starke Defensivleistung wie zuletzt gegen Hanau, und dann endlich mal früh treffen.

In der Regionalliga bleibt es auf jeden Fall spannend. Während es Schlusslicht Mainz (fünf Punkte) heute Abend mit Tabellenführer Nürnberger HTC zu tun bekommt, treffen die anderen beiden Konkurrenten der Turngemeinde im Kampf um den Klassenverbleib – der Dritte, Hanau (zehn), und der Vierte, SC Frankfurt 1880 (neun), direkt aufeinander. Keine ungünstige Konstellation für den Fünften, TG Frankenthal (sechs), der heute auf Stürmerin Kim Lauer (Erkältung) verzichten muss. Katharina Haltenberger von den zweiten TG-Damen springt ein. Auch Elena Stang ist wieder dabei.

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Rheinpfalz: Umbruch soll weitergehen (27.01.2017)

Symbolisch: TG-Stürmer Christian Trump ist nach der Heimniederlage gegen Ludwigsburg am Boden

Saisonbilanz: Noch darf bei der TG Frankenthal betrauert werden, dass es in der Halle diesmal nicht zum Verbleib in der Ersten Bundesliga gereicht hat. Doch Trainer Can Yurtseven und Kapitän/Abteilungsleiter Timo Schmietenknop schauen schon voraus auf die Rückrunde im Feld. Dann sollen weitere junge Spieler in die Mannschaft integriert werden, betonen die beiden.

Von Christian Treptow

Frankenthal. TG-Trainer Can Yurtseven und Kapitän Timo Schmietenknop, in Personalunion auch Leiter der Hockeyabteilung, wirken recht aufgeräumt. Klar, die Phase des Trauerns sei noch nicht vorbei. Der Abstieg in die Zweite Hallenhockey-Bundesliga ist gerade ein paar Tage her. Aber Can Yurtseven ist schon in die Ursachenforschung eingestiegen.

Drei Hauptpunkte hat er ausgemacht, die aus seiner Sicht hauptverantwortlich dafür waren, dass der Derbygegner in der kommenden Hallenrunde Dürkheimer HC und nicht mehr Mannheimer HC heißt. Da sei erstens die Spielweise der Mannschaft. „Wir haben stärker gespielt als in der Saison davor. Und wir hatten in jeder Partie eine Phase, in der wir hätten wegziehen können“, erläutert er. Ausnahmen seien die Heimpartien gegen den Münchner SC (3:10) und den TSV Mannheim (4:11) gewesen.

Defensiv sei die Truppe auch gut gestanden. „Vielleicht hätten wir im Aufbau noch klarer agieren müssen. Aber dafür war die Vorbereitungszeit einfach zu kurz“, erklärt Yurtseven. Man habe sich ja auch genügend Torschüsse und Strafecken erarbeitet. Aber die Eckenausbeute sei dann miserabel gewesen.

Und da kommt Yurtseven gleich nahtlos zum zweiten Punkt. Die Statistik. „30 Prozent Eckenverwertung reichen einfach nicht – weder im Feld noch in der Halle“, betont der Übungsleiter. 50 Prozent, eher drüber, seien da schon gefordert. „Ich habe solch eine Saison noch nicht erlebt“, sagt Yurtseven. „So viele krasse Szenen, in denen der Ball einfach nicht reingeht.“ Eine weitere entscheidende Statistik: Vier Siebenmeter bekam die TG zugesprochen, alle vier wurden nicht verwandelt.

Und noch eine Prozentzahl führt Yurtseven ins Feld. „Wir haben 40 Prozent unserer Gegentore in den letzten 15 Minuten der Spiele bekommen.“ Auch diese Zahlen leiten direkt zum nächsten Punkt in seiner Ursachenforschung über. „Eine geringe Kaderbreite in Kombination mit mangelnder Fitness im Vergleich zu den anderen Teams.“ Denn während Mannschaften wie der Mannheimer HC, TSV Mannheim und auch der Nürnberger HTC regelmäßig komplette Fünferblöcke austauschen konnten, mussten die Leistungsträger bei der TG wie Marc Beck und Timo Schmietenknop Zusatzschichten schieben. Weshalb der Kapitän dann auch die Frage bejaht, ob er denn am Ende überspielt gewesen sei.

Yurtseven sieht den TG-Kader in der Breite eigentlich gut aufgestellt. Das Problem sei gewesen, dass jetzt die Last auf mehrere Schultern habe verteilt werden müssen. Und für viele der jungen Spieler sei es die erste komplette Runde in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga gewesen. „Beim TSV Mannheim können einfach mal Maximilian Schulz-Linkholt oder Nicolas Proske eine Pause bekommen, ohne dass ein großer Qualitätsverlust im Kader da ist“, erläutert Timo Schmietenknop.

Diese ungleiche Lastenverteilung bei der TG könne auf die Dauer nicht gutgehen. Daher müsse der Umbruch fortgesetzt, weiter verstärkt jüngere Spieler in den Kader integriert werden, erläutert Can Yurtseven. „Das kann vielleicht auch bedeuten, dass wir mal in der Zweiten Bundesliga im Abstiegskampf stecken.“ Wichtig sei, dass die Spieler das Vertrauen spüren.

Die Spieler – das werden nach derzeitigem Stand für die Rückrunde im Feld dieselben sein. Der sportlichen Leitung ist aktuell niemand bekannt, der den Verein verlässt. „Aber da muss man abwarten“, ist Yurtseven vorsichtig. Eine Personalie ist aber sicher: Torwart Carsten Peikert hat laut Schmietenknop seine Laufbahn beendet. „Er hat seinen Dienst geleistet.“

Timo Schmietenknop blickt durchaus selbstkritisch auf die Runde zurück. Mit der eigenen Leistung sei er nicht zufrieden gewesen. Die Enttäuschung, jetzt erst mal nicht mehr gegen die beiden Mannheimer Teams zu spielen, überwiege. Die Freude auf die Spiele gegen den alten Rivalen Dürkheim halte sich daher auch – ohne despektierlich klingen zu wollen – in Grenzen.

Der Abstieg, so Schmietenknops Vermutung, sei vielleicht gar nicht so in den Köpfen der Spieler präsent gewesen. „Jeder dachte: Wir gewinnen das nächste Spiel.“ Am Ende blieb in der Regel nur Kopfschütteln.

Can Yurtseven will für die anstehende Rückrunde im Feld weitere Nachwuchsspieler an die Mannschaft ranführen. So sollen die Besten aus dem Jahrgang 2000, der jetzt bei den Aktiven spielberechtigt ist, ihre Chance bekommen. Da bauen Yurtseven und Schmietenknop vor allem auf Marius Haber (Mittelfeld). Aber auch Noah Frank (Abwehr), die Stürmer Tobias Brechtel und Max Fahlenbrach sowie Torwart Alexander König seien Alternativen. Der Start in die Vorbereitung ist für Anfang März angesetzt.

Der Trainer heißt dann mit ziemlicher Sicherheit auch wieder Can Yurtseven. „Zu 95 Prozent. Wir haben schon darüber gesprochen, dass er weitermacht“, sagt Timo Schmietenknop. Und auch Yurtseven selbst betont das große Vertrauen, dass der Verein ihm entgegengebracht habe. Immerhin war es seine erste Saison in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga als Verantwortlicher an der Bande. „Es tut mir leid, dass ich das nicht in der entsprechenden Art zurückzahlen konnte.“

Rheinpfalz: Kommentar: Puste und Nerven (27.01.2017)

Von Christian Treptow

Die TG war in dieser Hallenrunde fast immer dicht dran am Erfolg. Aber das reichte nicht. Am Ende fehlten Kraft und Abgezocktheit.

Da halfen weder Lob noch Wertschätzung der Gegner wirklich weiter: Die erste Herrenmannschaft der TG Frankenthal muss für die Hallenhockey-Saison 2017/18 mit der Zweiten Bundesliga planen. Dort kommt es in der Südgruppe zwar wieder zum Derby mit dem Dürkheimer HC, aber im Verein hätte man lieber weiter die Derbys gegen die beiden Mannheimer Clubs gehabt.

Dabei hatte die Runde mit dem Heimsieg gegen Nürnberg so gut angefangen. Dass es am Ende nicht gereicht hat, lag vor allem daran, dass die Turngemeinde zwar phasenweise gut gespielt hat, ihr aber in den entscheidenden Momenten entweder die Puste ausging oder bei Standardsituationen die Nerven versagten. Immer wieder musste die Mannschaft einen Kraftakt leisten, einen teilweise hohen Rückstand aufholen – Zählbares kam nicht heraus. Das geht an die Substanz und ist irgendwann auch im Kopf ein Faktor.

So tritt die TG den logischen Gang in die Zweitklassigkeit an. Was da drin ist? Wenn der Kader in der Besetzung zusammenbleibt, kann Frankenthal sicherlich um den Aufstieg ein Wörtchen mitreden. Doch dafür müssen viele Faktoren stimmen. Die Erfahrungen, die die jungen Spieler in dieser Saison gesammelt haben, werden hilfreich sein. Als selbstverständlich sollte man aber den direkten Wiederaufstieg nicht betrachten.

Rheinpfalz: Zur Sache: Die Saison der TG Frankenthal (27.01.2017)

TG – Nürnberger HTC 2:1

Ein Heimsieg – das gelang in der vergangenen Runde nicht. Timo Schmietenknop und Paul Zettler treffen. Carsten Peikert hält fast alles.

 

TG – Münchner SC 3:10

Zur Halbzeit steht’s 3:3. Knackpunkt: Die Verletzung von Timo Schmietenknop, der in der 38. Minute wiederkommt. Da liegt der MSC 6:3 vorne ...

 

HC Ludwigsburg – TG 4:3

Die TG führt beim Aufsteiger schon 2:0, legt dann aber nicht nach. Die Gäste spielen gut, belohnen sich aber nicht. Das wird der zentrale Satz dieser Hallensaison.

 

Mannheimer HC – TG 4:3

Die TG schnuppert an der Sensation, ist aber nicht effektiv genug bei den Standardsituationen und geht am Ende leer aus.

 

Nürnberger HTC – TG 6:4

Die TG läuft fast immer einem Rückstand hinterher, kommt aber auch immer wieder ran. Wieder werden zahlreiche Strafecken nicht genutzt. Wieder verlassen die Pfälzer geschlagen das Feld.

Rheinpfalz: Lydia Utz lässt TG II verzweifeln (26.01.2017)

ALZEY. Die zweiten Damen der TG Frankenthal mussten sich in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd am Samstag auswärts dem TV Alzey 3:5 (0:2) geschlagen geben. „Wir waren ebenbürtig, haben aber zu wenige Tore gemacht“, sagte TG-Trainer Nico Hahl. „Alzey war nicht überragend“, meinte Hahl. Die Krux: „Wir haben uns viele Chancen herausgespielt, sind aber immer wieder an der überragenden Alzeyer Torhüterin Lydia Utz gescheitert.“ Außerdem sei sein Team in der Verteidigung recht blauäugig gewesen, insbesondere bei Strafecken. „Unser Problem ist, dass wir oft in der ersten Halbzeit in Rückstand geraten“, befand Hahl. 0:2 lag die TG diesmal zur Halbzeit zurück. Nach dem Seitenwechsel traf Alzey erneut, bevor Maike Wüsthoff Frankenthal mit zwei Eckentreffern (36., 41.) heranbrachte. Die Gastgeberinnen erzielten jedoch zwei weitere Tore. Das 3:5 von Elke Hahl kam zu spät (60.). Die TG-Damen II sind aktuell mit sechs Punkten Vorletzter.

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Rheinpfalz: Ordentlicher Abschied (23.01.2017)

Traf doppelt für di eTG: Lauritz Fuchs, hier im Duell mit den Mannheimern Florian Woesch (links) und Jan-Philipp Fischer. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: TG Frankenthal verliert auch letztes Saisonspiel – 7:8 gegen Viertelfinalteilnehmer Mannheimer HC

Von Christian Treptow

Frankenthal. Die TG Frankenthal hat sich mit einer ordentlichen Leistung in die Zweitklassigkeit verabschiedet. Die Turngemeinde und der Mannheimer HC taten sich gestern nicht mehr weh. So bekamen die Zuschauer insgesamt 15 Tore zu sehen. Die TG verlor 7:8 (2:2).

 

Wer nach einem Spiegelbild der Saison in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga suchte, wurde gestern in der Halle Am Kanal zwischen der 43. und 49. Minute fündig. Timo Schmietenknop brachte die Gastgeber nach einer Strafecke 4:3 in Führung und hatte beim folgenden Angriff die Chance, nach Zuspiel von Johannes Gans auf 5:3 zu erhöhen. Er vergab aber. Im Gegenzug gelang Paul Zmyslony das 4:4, wenig später Jonathan Ehling das 4:5. Als die TG kurz darauf eine Strafecke ausließ und Dan Nguyen Luong auf 4:6 stellte, war irgendwie klar, wer als Sieger vom Platz gehen würde.

Die TG war in der ersten Halbzeit zweimal in Führung. Lauritz Fuchs (1.) und Christian Trump (15.) hatten zum 1:0 respektive 2:1 getroffen. Doch der MHC, für den die Partie Vorbereitung auf die Play-offs war, hatte so viel Ehrgeiz, als Sieger vom Platz zu gehen. MHC-Coach Michael McCann wechselte konsequent seine Blöcke durch. Torwart Lukas Stumpf bekam jeweils fünf Minuten vor Ende jeder Halbzeit ein Päuschen, damit die Gäste vorm Viertelfinale noch Abläufe mit dem sechsten Feldspieler üben konnten.

Der Australier sah noch Verbesserungsspielraum. „Wir sind zu viel mit dem Ball gelaufen“, meinte McCann. Einige Kombinationen und Tore hätten ihm aber gefallen. Das Wichtigste: „Niemand hat sich verletzt.“ Paul Zmyslony, der zweimal für den MHC traf, meinte: „Wir haben voll auf Trainingsspiel gesetzt. Das klingt doof. Aber es hat uns was gebracht.“

Die TG machte es noch mal spannend. Timo Schmietenknop kam als sechster Feldspieler, sodass beide Teams kurzzeitig ohne Torwart spielten. Hans-Christian Damm gelang in der 58. Minute noch das 7:8. Da musste Lukas Stumpf wieder zwischen die Pfosten. Gegen den Absteiger Remis spielen oder gar verlieren, das wollte der Mannheimer HC dann doch nicht.

TG-Coach Can Yurtseven sprach von einem „versöhnlichen Abschluss“. Auch in der Partie hätte sich sein Team wieder belohnen können. „Aber für die Zuschauer war es bestimmt ein schönes Spiel.“ Sowohl die Spieler als auch er als Trainer hätten aus der Runde viele Erfahrungen mitgenommen. Das Team sei nach Niederschlägen immer wieder aufgestanden. „Bis auf zwei Partien haben wir alle eng gestaltet.“

Lauritz Fuchs, der wie Hans-Christian Damm doppelt traf, befand, dass sich die TG ganz gut gehalten habe gegen den Gewinner der Südgruppe, der im Viertelfinale auf den Crefelder HTC trifft. Die Hauptschwäche der Mannschaft in der Runde habe er in der Athletik gesehen. Torwart Oliver Scharfenberger sprach von einer „guten Erfahrung“. Die TG habe sich gut verkauft. Das honorierten die etwa 180 Zuschauer in der Halle Am Kanal und verabschiedeten die Mannschaft mit Beifall.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Scharfenberger, Peikert - Beck, Beringer, Cunningham, Eck, Fuchs, Gans, Trump, Damm, Schmietenknop, Reinhard

Mannheimer HC:

Stumpf - Ehling, Fischer, Haase, Harris, Hinrichs, Neumann, Dan Nguyen Luong, Tin Nguyen Luong, Pehlke, Woesch, Zmyslony

Tore:

1:0 Fuchs (1.), 1:1 Fischer (8.), 2:1 Trump (15.), 2:2 Zmyslony (27., Strafecke), 2:3 Haase (34.), 3:3 Fuchs (40.), 4:3 Schmietenknop (43., Strafecke), 4:4 Zmyslony (43.), 4:5 Ehling (45.), 4:6 Dan Nguyen Luong (49.), 4:7 Fischer (51.), 5:7 Damm (53.), 6:7 Eck (55.), 6:8 Pehlke (56.), 7:8 Damm (58.) - Strafecken:

4/1 - 2/1 - Beste Spieler:

Fuchs, Gans, Schmietenknop - Haase, Pehlke, Zmyslony - Zuschauer:

180 - Schiedsrichter:

Lubrich (Ludwigshafen)/Leiber (Stuttgart).

Rheinpfalz: Spätes Balsam für die Nerven des Trainers (23.01.2017)

Gestern glücklos im Abschluss: TG-Stürmerin Kim Lauer. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Regionalligist TG Frankenthal gewinnt 4:1 gegen 1. Hanauer THC – Esther Peikert trifft zweimal ins leere Tor

Von Christian Treptow

Frankenthal. Die ersten Damen der TG Frankenthal haben das erste von fünf der von Trainer Nico Hahl ausgerufenen Endspiele gewonnen. Die Turngemeinde gewann gestern in eigener Halle das Duell in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd 4:1 (1:0) gegen den 1. Hanauer THC.

 

„Ich hab’ bald keine Nerven mehr“, gestand TG-Coach Nico Hahl nach der Schlusssirene. Der Grund: Seine Spielerinnen hatten zwar ein seiner Ansicht nach „bärenstarkes Spiel“ abgeliefert. Allein mit dem Toreschießen haperte es gestern Nachmittag doch sehr.

Die Gastgeberinnen waren über weite Strecken der ersten Halbzeit überlegen. Das Spielgeschehen verlagerte sich zusehends weg vom von Eva Morgenthaler gehüteten TG-Tor. Die Gäste waren lediglich in der Anfangsphase gefährlich. Das aber richtig. Nach 20 Sekunden zielte Leonie Gaul knapp vorbei.

In der Folge aber bekam die Turngemeinde Spiel und Gegner in den Griff. Kim Lauers Versuch in der dritten Minute mochte noch als zarter Annäherungsversuch an das Tor der Gäste aus Hessen gelten. Sophia Maguras Pfostenknaller nach einer Strafecke (4.) war da schon ein anderes Kaliber.

Die TG spielte nach vorne gut, offenbarte in der ersten Halbzeit aber auch immer wieder die eine oder andere Lücke in der Defensive. Die Gäste wurden hauptsächlich gefährlich, wenn sie über die linke Seite kamen. Die besseren Möglichkeiten aber hatten die Gastgeberinnen. Esther Peikert verpasste ein Zuspiel von Katharina Koppel (7.), Francesca Delarber ließ eine Doppelchance aus (14.), und Mona Seemann kam an einen Delarber-Pass nicht ran. Lisa Stiefenhöfer erlöste den TG-Anhang in der 20. Minute nach der dritten Strafecke.

Katharina Koppel und zweimal Kim Lauer hätten das Nervenkostüm von Nico Hahl noch vor der Pause beruhigen können. „Das Spiel hätte schon zur Pause entschieden sein können“, befand Hahl. So musste dieser nach dem Seitenwechsel mit ansehen, wie die Gäste, die an diesem Nachmittag wahrlich weder Angst noch Schrecken verbreiteten, zum Ausgleich kamen. Marilena Krauß überwand die ansonsten kaum ernsthaft geprüfte Eva Morgenthaler (36.).

Danach ging’s aber wieder nur in eine Richtung. Auch spielerisch wurde es bei der TG zunehmend besser. Sophia Magura war zweimal Ausgangspunkt von Ballstafetten, zu deren Krönung nur der jeweilige passende Abschluss durch Katja Happersberger (38.) beziehungsweise Esther Peikert fehlte (39.).

Maike Wüsthoff machte es nach schöner Kombination über Delarber und Peikert besser und erzielte im Fallen das 2:1 (41.). Kim Lauer (42., 52, 53.) und Mona Seemann (54.) hätten ebenso für klare Verhältnisse sorgen können wie Sophia Magura, die in der 53. Minute einen Siebenmeter vorbeischoss. „Ich hatte die Torfrau schon ausgeguckt. Dann war’s wohl zu lässig, zu genau“, gestand Magura im Anschluss an die Partie.

Für die Entscheidung sorgte Esther Peikert, die in der Schlussphase zweimal ins leere Hanauer Tor traf, als die Gäste für eine zusätzliche Feldspielerin die Torfrau rausgenommen hatten. Vor dem 3:1 hatte Lisa Stiefenhöfer eine Strafecke der Gäste auf der Linie geklärt und so das 2:2 verhindert.

„Wir wissen, dass wir jedes Spiel gewinnen müssen“, meinte Sophia Magura, die die beiden Tore von Esther Peikert vorbereitete. Den Druck spüre man natürlich. Vor dem gegnerischen Tor müsse die Truppe noch abgeklärter werden.

Hanaus Trainerin Laura Becker hatte keine Erklärung für die insgesamt doch recht blutleere Darbietung ihrer Mannschaft. „Wir hatten am Anfang ein paar Chancen, haben daraus aber kein Kapital geschlagen. Insgesamt haben wir nicht an die Leistung angeknüpft, die wir bisher in der Saison gebracht haben.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Morgenthaler - Delarber, Happersberger, Peikert, Koppel, Kim Lauer, Magura, Seemann, Stang, Stiefenhöfer, Wüsthoff

1. Hanauer THC:

Michel - Dippel, Gaul, Heußner, Kohler, Krauß, Meiser, Anna Mutschler, Pia Mutschler, Wörner

Tore:

1:0 Stiefenhöfer (20., Strafecke), 1:1 Krauß (36.), 2:1 Wüsthoff (41.), 3:1 Peikert (58.), 4:1 Peikert (60.) - Strafecken:

3/1 - 1/0 - Grüne Karten:

Kim Lauer - Gaul - Zuschauer:

50 - Schiedsrichter:

Brocker (Saarbrücken)/Krezdorn (Alzey).

Rheinpfalz: Die Turngemeinde stürzt in die Zweitklassigkeit (23.01.2017)

Mit zwei Heimniederlagen hat sich die TG Frankenthal aus der Ersten Hallenhockey-Bundesliga verabschiedet. Somit ist der Verein in Feld und Halle nur noch zweitklassig. Nach dem 4:11 am Freitagabend gegen den TSV Mannheim verlor die Mannschaft von Trainer Can Yurtseven am gestrigen Nachmittag 7:8 (2:2) gegen den Mannheimer HC. Die Partie hatte für beide nur noch Trainingscharakter. Für die Turngemeinde war der Abstieg in die Zweite Bundesliga nach der Niederlage am Freitag bereits besiegelt. Und der Mannheimer HC hatte Platz eins bereits mit einem 5:3-Erfolg beim Nürnberger HTC fix gemacht, da Konkurrent Münchner SC 4:5 in Ludwigsburg verlor. So gingen beide Teams die Partie nicht mehr mit letzter Konsequenz an. Bei der TG kam im Tor Oliver Scharfenbeger zum Einsatz, im Feld durften noch mal Manuel Eck und Sandro Reinhard ran. Die Treffer für die Gastgeber schossen Lauritz Fuchs (2), Hans-Christian Damm (2), Manuel Eck, Timo Schmietenknop und Christian Trump. 

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Rheinpfalz: Traurige Gewissheit um 21.22 Uhr (21.01.2017)

Dank an die Fan: die Spieler der TG gestern Abend nach der Partie gegen den TSV Mannheim. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: TG Frankenthal steht nach 4:11-Niederlage gegen TSV Mannheim als Absteiger aus der Ersten Bundesliga fest

Von Christian Treptow

und Frank Geller

Frankenthal. Hallenhockey-Erstligist TG Frankenthal hat mit einer 4:11 (3:3)-Niederlage gestern Abend den Gang in die Zweite Bundesliga besiegelt. Das Team von Can Yurtseven konnte die Partie nur in der ersten Halbzeit ausgeglichen gestalten. Das war gegen das Team aus der Quadratestadt zu wenig.

 

Um 21.22 Uhr stand mit der Schlusssirene in der Halle Am Kanal fest, dass die TG Frankenthal in der Hallensaison 2017/18 in der Zweiten Liga antreten muss. Die TG-Spieler gingen mit hängenden Köpfen auf ihre Ehrenrunde, verabschiedeten sich artig vom Publikum in die Nacht. Um dem Abstieg noch zu entrinnen, hätte die Turngemeinde die Partie gestern gegen den TSV und morgen gegen den Mannheimer HC gewinnen müssen, während der Nürnberger HTC zweimal hätte verlieren müssen.

Dabei hatte der Funke Hoffnung, den die Frankenthaler noch hatten, lange geleuchtet. Denn endlich gelang dem Team von Trainer Can Yurtseven eine frühe Führung durch Johannes Gans (2.). Frankenthal ging noch zwei weitere Male in Front in der ersten Halbzeit – durch Sven Becker (2:1, 13.) und erneut Gans (3:2, 27.). Die Krux: Das Team von Trainer Stephan Decher hatte immer eine Antwort. Zweimal durch den gestern überragenden Nicolas Proske, einmal durch Philip Schlageter. Proske hatte am Ende fünf Tore auf dem Konto, Schlageter zwei.

Die TG hatte die Partie vor der Pause im Griff, zeigte phasenweise sehr gutes Hallenhockey. Allerdings versäumte sie es, den Vorsprung auszubauen. So war der TSV immer in Schlagdistanz. „In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt, waren vom Passtempo her zu langsam. Frankenthal hat das gut gemacht“, anerkannte Stephan Decher. „Wir haben es versäumt, nach der Führung jeweils das nächste Tor draufzupacken“, haderte TG-Coach Can Yurtseven. „Wir waren auf eine leidenschaftliche und offensiv ausgerichtete TG eingestellt. Nach dem 0:1 dachte ich, es könnte schwer werden“, meinte TSV-Matchwinner Nicolas Proske.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Mannheim die Schlagzahl. Der Turngemeinde merkte man mit zunehmender Spieldauer an, dass die Partien der vergangenen Wochen mit den etlichen ungekrönten Aufholjagden viel Kraft gekostet hatten. Mehr und mehr machte sich bemerkbar, dass Stephan Decher ein in der Breite besser ausgestatteter Kader zur Verfügung steht. Timo Schmietenknop hatte mit dem 4:4 (40.) zwar noch eine Antwort auf das 3:4 (35.) durch Schlageter. Danach gab der TSV das Spiel aber nicht mehr aus der Hand.

Zwischen der 46. und 51. Minute zogen die Gäste auf 7:4 davon. Can Yurtseven probierte noch mal alles, ging volles Risiko und nahm Torwart Carsten Peikert zugunsten eines sechsten Feldspielers (Sven Becker) vom Feld. Doch auch mit einem Mann mehr hatten die Gastgeber zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive.

„Wir haben in der ersten Halbzeit überragend gespielt. Aber eine Partie dauert nun mal 60 Minuten“, meinte ein sichtlich geknickter TG-Coach Can Yurtseven. In der Defensive sei sein Team nicht griffig genug gewesen, habe die entscheidenden Zweikämpfe verloren.

Für TG-Kapitän Timo Schmietenknop kam der Abstieg am Ende nicht ganz unerwartet. In der ersten Halbzeit habe das Team auf Top-Niveau agiert. Nach der Pause habe man auch zu viel mit den Schiedsrichtern diskutiert. „Das hat uns das Genick gebrochen. Irgendwann sind wir dann eingebrochen.“ Aber der TSV Mannheim sei dann auch zu gut gewesen. „Jetzt wollen wir uns am Sonntag gegen den MHC ordentlich verabschieden.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Peikert, Scharfenberger - Beck, Becker, Beringer, Cunningham, Damm, Fuchs, Gans, Reinhard, Schmietenknop, Trump

TSV Mannheim:

Stadler, Garst - Bernhardt, Blasberg, Grünenwald, Käppeler, Kaufmann, Möker, Pfaff, Proske, Schulz-Linkholt

Tore:

1:0 Gans (2.), 1:1 Schlageter (12.), 2:1 Becker (13.), 2:2 Proske (18.), 3:2 Gans (27.), 3:3 Proske (28., Strafecke), 3:4 Schlageter (35.), 4:4 Schmietenknop (40.), 4:5 Bernhardt (46.), 4:6 Blasberg (48.), 4:7 Käppeler (51.), 4:8 Proske (53.), 4:9 Proske (56.), 4:10 Grünenwald (57.), 4:11 Proske (57.) - Strafecken:

1/0 - 5/2 - Gelbe Karte:

Trump - Beste Spieler:

Gans, Schmietenknop - Proske, Schlageter, Käppeler, Bernhardt - Zuschauer:

450 - Schiedsrichter:

Meissner (Bietigheim)/Sehrt (Neustadt).

Rheinpfalz: „Fünf Endspiele“ (21.01.2017)

Hallenhockey: TG-Damen morgen gegen Hanau

FRANKENTHAL. Die ersten Damen der TG Frankenthal stecken im Tabellenkeller der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd fest. Nur drei Punkte und das schlechteste Torverhältnis aller Teams – die Turngemeinde braucht einen Befreiungsschlag. Morgen um 14 Uhr ist der 1. Hanauer THC in der Halle Am Kanal zu Gast.

 

„Für uns folgen jetzt in der Rückrunde fünf Endspiele“, sagt TG-Trainer Nico Hahl. Im Grunde zählten nur noch Siege. Der erste soll morgen vor heimischem Publikum gelingen. Im Hinspiel unterlagen die TG-Damen Hanau 1:4. Doch wie bei fast allen Partien, sei die Leistung seiner Mannschaft besser gewesen, als es das Ergebnis ausdrücke. „Wir haben da nicht viel falsch gemacht“, berichtet Hahl. „Hanau hat clever verteidigt und uns das Spiel machen lassen. Wenn wir unsere Chancen genutzt hätten, wäre es anders ausgegangen.“ Er betont: „Wir müssen am Sonntag kaltschnäuziger sein und mehr Tore schießen.“

Hoffnung mache, dass die TG-Damen vollzählig seien. Katja Happersberger, die sich im Hinspiel einen Zeh brach, könne wieder auflaufen. Auch Mona Seemann und Kapitänin Lisa Stiefenhöfer seien dabei. Das Team sei gut vorbereitet. Am Donnerstag bestritten die TG-Damen ein Trainingsspiel gegen die männliche B-Jugend der TG. „Wir haben klar verloren“, sagt Hahl. „Im Vordergrund stand aber, dass sich die Mannschaft mit dem robusteren und schnelleren Spiel der Jungs auseinandersetzt.“

Weil die Partie gegen den Nürnberger HTC vor einer Woche auf Wunsch der Franken auf den 10. Februar verlegt wurde, hat die TG eine Partie weniger bestritten als die übrigen fünf Teams. Auf den Vorletzten, TSV Schott Mainz, fehlt ihr ein Zähler, der Rückstand auf den SC Frankfurt 1880 auf dem rettenden vierten Platz beträgt sechs Punkte. |gnk

Rheinpfalz: TG-II-Damen erkämpfen Remis (18.01.2017)

FRANKENTHAL. Das zweite Damenteam der TG Frankenthal hat am Samstag in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd gegen den Tabellenzweiten HTC Neunkirchen einen Rückstand von zwei Toren aufgeholt und ein 2:2 (0:1)-Unentschieden erreicht. „Mit einer abgeklärteren Spielweise wäre in der Schlussphase vielleicht sogar ein Sieg drin gewesen“, sagte TG-Trainer Nico Hahl. „Am Ende können wir mit dem Punktgewinn aber zufrieden sein.“ Die Gäste gingen in der dritten Minute nach einer Strafecke in Führung und legten nach dem Seitenwechsel nach. Katharina Haltenberger (45.) und Nina Stramitzel (54.) sorgten für den Ausgleich. In der Schlussphase der laut Hahl körperbetont geführten Partie hielt TG-Torfrau Nadine Deimling einen Siebenmeter. Die Frankenthalerinnen stehen mit sechs Zählern auf dem fünften Tabellenplatz.

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Rheinpfalz: TG belohnt sich wieder nicht (17.01.2017)

Auf das 4:5 des Ludwigsburgers Raphael Schmidt (links), hier mit TG-Spieler Marc Beck (rechts), hatten die Frankenthaler keine Antwort mehr. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Frankenthaler Bundesligist muss sich nach der 4:5-Niederlage gegen Ludwigsburg auch dem Münchner SC geschlagen geben – Partie endet 4:7

Von Christian Treptow

Frankenthal/München. Die Chancen von Hallenhockey-Erstligist TG Frankenthal, auch in der kommenden Saison im Oberhaus anzutreten, sind trotz zweier Niederlagen am Wochenende weiterhin intakt. Nach dem 4:5 am Samstag zu Hause gegen Ludwigsburg gab es gestern ein 4:7 (2:2) beim Münchner SC. Somit muss die TG die letzten beiden Heimspiele der Runde gewinnen und weiter auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Diese heißt jetzt Nürnberger HTC.

 

Nach der Partie am Samstag gegen den HC Ludwigsburg sank TG-Stürmer Christian Trump auf den Boden der Halle Am Kanal und vergrub das Gesicht in beiden Händen. Die Turngemeinde hatte gerade 4:5 gegen den HC Ludwigsburg verloren. Die Chancen, sich auch in der Runde 2017/18 mit erstklassiger Konkurrenz zu messen, waren damit nicht größer geworden. „Wir brauchen ein kleines Wunder“, befand er sichtlich geknickt.

Dabei hatte alles so gut angefangen für die Gastgeber. Sven Becker hatte die Turngemeinde nach einer von beiden Seiten vorsichtig geführten Anfangsphase in Führung gebracht (11.). Doch diese hielt nur kurz. Severin Schmidt und Manuel Baitis (beide 17.) drehten die Partie innerhalb weniger Sekunden. Beim Ausgleich verbüßte TG-Kapitän Timo Schmietenknop eine Zeitstrafe. Und die Gäste legten nach. Raphael Schmidt (21., Kurze Ecke) und Arne Huber (27.) sorgten für eine 4:1-Führung der Gäste. Aber die TG kann mit Rückständen umgehen. Das hat sie schon verschiedentlich in der Runde bewiesen. Schmietenknop verkürzte noch vor der Pause (30., Strafecke), Christian Trump sorgte mit seinen beiden Toren nach dem Seitenwechsel dafür, dass der TG-Anhang wieder hoffen durfte.

Auf das 4:5 von Raphael Schmidt (52., Strafecke), hatte Frankenthal dann aber keine Antwort mehr. Die Chancen waren da. Vier Kurze Ecken ließ die Turngemeinde nach der Pause ungenutzt verstreichen. Mal stand der Pfosten im Weg, mal klärte Raphael Schmidt auf der Linie, mal misslang dem umtriebigen Paul Zettler die Hereingabe. „Wir hatten viel Glück bei den Ecken der TG“, gestand HCL-Trainer Daniel Weißer.

„Wir haben die erste Halbzeit verschlafen“, befand Can Yurtseven. Es sei einfach alles schief gelaufen. Der Druck auf seine Mannschaft sei enorm gewesen. Yurtsevens Gegenüber sprach von einem Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. „Und wir hatten das glücklichere Ende.“ Raphael Schmidt, der Matchwinner der Gäste, war die Erleichterung anzumerken. „Wir wussten, dass wir über 100 Prozent bringen müssen. Das haben wir in der ersten Halbzeit auch geschafft.“ Johannes Gans, dem diesmal ein Treffer versagt blieb, sprach von einer sehr großen Enttäuschung. Nach dem Rückstand in der ersten Halbzeit habe man sich wieder zurückgekämpft. Es sei schwer, den Kopf für das Spiel in München freizubekommen.

In der bayerischen Landeshauptstadt sah es wie schon so oft in dieser Runde danach aus, als könne die Turngemeinde etwas Zählbares mitnehmen. Schmietenknop und Trump egalisierten jeweils die Führung der Gastgeber. Nach der Pause traf wieder der MSC zuerst. Die Gäste glichen aber zunächst durch Alexander Cunningham aus und schafften durch Lauritz Fuchs sogar das 4:3 aus TG-Sicht. Dann hatte Timo Schmietenknop per Siebenmeter die Chance, auf 5:3 zu erhöhen, vergab aber. Sebastian Kirschbaum und Moritz Rünzi sorgten für das 5:4 der Münchner. In der letzten Minute traf Michael Hummel noch zweimal für den MSC ins leere TG-Tor. „Wir hatten München kurz vor der Niederlage“, haderte TG-Coach Can Yurtseven und beklagte den Verlust von „eigentlich sicheren drei Punkten. Der Gegner hat wenige Lösungen gegen uns gefunden. Das ist einfach nur krass.“

Die Resultate des Wochenendes führen zu folgender Ausgangslage vor den abschließenden beiden Partien der TG zu Hause gegen den TSV Mannheim (Freitag, 20 Uhr) und den Mannheimer HC (Sonntag, 12 Uhr): Die Turngemeinde hat nach wie vor fünf Punkte Rückstand zum Vorletzten. Das ist jetzt der Nürnberger HTC. Die Franken müssten ihre Spiele am Samstag, 15 Uhr, zu Hause gegen den Mannheimer HC und am Sonntag, 12 Uhr, beim Münchner SC, jeweils verlieren und die TG beide Spiele gewinnen. Dann wäre der Klassenverbleib gesichert. Und Can Yurtseven ist überzeugt: „Mit der Leistung vom Sonntag holen wir die sechs Punkte.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Peikert, Scharfenberger - Beck, Damm, Gans, Beringer, Becker, Cunningham, Fuchs, Schmietenknop, Trump, Zettler

HC Ludwigsburg:

Tobias Weißer, Kniebühler - Baitis, Bonner, Hanel, Huber, Josek, Koffler, Mayer, Raphael Schmidt, Severin Schmidt, Stumpp

Tore:

1:0 Becker (11.), 1:1 Severin Schmidt (17.), 1:2 Baitis (17.), 1:3 Raphael Schmidt (21., Strafecke), 1:4 Huber (27.), 2:4 Schmietenknop (30., Strafecke), 3:4 Trump (35.), 4:4 Trump (43.), 4:5 Raphael Schmidt (52., Strafecke) - Strafecken:

5/1 - 3/2 - Grüne Karten:

Schmietenknop - Raphael Schmidt - Beste Spieler:

Gans, Zettler, Schmietenknop - Raphael Schmidt, Severin Schmidt - Zuschauer:

500 - Schiedsrichter:

Leiber (Stuttgart)/Neideck (Neustadt).

TG Frankenthal (gegen Münchner SC):

Kettemann, Scharfenberger - Beck, Damm, Gans, Beringer, Becker, Cunningham, Fuchs, Schmietenknop, Trump

Tore:

1:0 Greffenius (4., Strafecke), 1:1 Schmietenknop (11., Strafecke), 2:1 Kirschbaum (20.), 2:2 Trump (26.), 3:2 Hummel (33.), 3:3 Cunningham (35.), 3:4 Fuchs (35.), 4:4 Kirschbaum (52., Strafecke), 5:4 Rünzi (56.), 6:4 Hummel (60.), 7:4 Hummel (60.).

Rheinpfalz: Fokus auf Ludwigsburg (14.01.2017)

In dieser Szene gab's für Sven Becker (grünes Trikot) kein Durchkommen gegen die Abwehr des TSV Mannheim. Mitte der ersten Halbzeit sorgte er auf Zuspiel von Paul Zettler für das zwischenzeitliche 1:1. (Foto: Fotoagentur Kunz)

Hallenhockey: TG Frankenthal heute zu Hause – Morgen beim Münchner SC

Von Christian Treptow

Frankenthal. Was ist der Punkt wert, den Hallenhockey-Erstligist TG Frankenthal am Mittwochabend mit dem 5:5 beim TSV Mannheim erkämpft hat? Das kann sich bereits am Wochenende zeigen. Heute, 16 Uhr, empfängt das Schlusslicht der Südgruppe den Vorletzten, den HC Ludwigsburg. Morgen, 14 Uhr, muss das Team von Can Yurtseven dann beim Play-off-Anwärter Münchner SC, derzeit Zweiter, ran.

 

Eine Minute hätte die TG noch beim TSV Mannheim überstehen müssen, dann hätte sie die 5:4-Führung, die sie sich in der zweiten Halbzeit bravourös erkämpft hatte, über die Runden gebracht. So schaffte der TSV durch eine Strafecke noch den Ausgleich. Die Folge: Die TG hat zwei Punkte Rückstand auf den Vorletzten HC Ludwigsburg.

TG-Verteidiger Marc Beck sieht das Remis am Mittwoch gar nicht mal negativ. „Wir können mit dem 5:5 ganz zufrieden sein“, sagt er und verweist auf den zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand, den die Mannschaft aufholte. Die TG habe richtig Lust auf Ludwigsburg. „Wir müssen punkten und auf Sieg spielen. Das werden wir tun. Das haben wir auch drauf.“

Der Fokus liege seit Donnerstag voll auf dem Heimspiel heute gegen den Tabellenvorletzten. „Mit München beschäftigen wir uns erst am Samstagabend“, sagt Beck. Gegen Ludwigsburg sei wichtig, dass die Mannschaft von Anfang an die richtige Spannung habe. „Wir haben bewiesen, dass wir mit allen Teams mithalten können“, ist Marc Beck optimistisch. Die Leistung beim TSV Mannheim sei die bislang beste in dieser Runde gewesen.

Für TG-Trainer Can Yurtseven ist die Partie heute die wichtigste der Runde. „Wir müssen im Vergleich zum TSV-Spiel noch eine Schippe drauflegen“, betont er. „Und wir müssen endlich mal aufhören, einem Rückstand hinterherzulaufen. Das kostet immer viel Kraft.“

Zehn Zähler, meinen Beck und Yurtseven unisono, reichen zum Verbleib in Liga eins. Im Vergleich mit Ludwigsburg hat die Turngemeinde auch das bessere Torverhältnis. Das spielt für Can Yurtseven aber keine Rolle. „Darauf zu schauen, bringt nichts.“ Und auch Marc Beck meint, dass das zwar schon im Hinterkopf sei. „Aber darauf verlassen können wir uns nicht. Wir müssen punkten.“

Und am Sonntag in München? „Die Liga ist so eng. Jeder kann jeden schlagen. Das haben wir ja leider schon zur Genüge bewiesen“, sagt Can Yurtseven. Die spielerischen Leistungen seien immer gut gewesen. „Aber davon können wir uns nichts kaufen. Die Ergebnisse zählen.“

Rheinpfalz: Die Gegner der TG: HC Ludwigsburg und Münchner SC (14.01.2017)

Daniel Weißer, Trainer des HC Ludwigsburg , hat den Kampf um den Klassenverbleib genau durchgerechnet. Er geht davon aus, dass zehn Punkte am Ende dazu berechtigen, auch in der kommenden Saison erstklassig Hallenhockey zu spielen in der Südgruppe. Der HCL ist mit zwei deutlichen Niederlagen ins Jahr gestartet. Das beunruhigt Weißer aber nicht. „Wir konnten zwischen den Feiertagen nicht trainieren. Da kann man dann nicht mithalten.“ Seit dem Heimsieg gegen die TG sei man auf das Rückspiel gegen Frankenthal fokussiert. Weshalb der Coach auch die Möglichkeit wahrnahm und sich den Auftritt der TG beim TSV Mannheim angeschaut hat. „Wir freuen uns auf das Spiel in Frankenthal. Wir würden gerne mal dort gewinnen.“ Sollte es damit nichts werden, setzt Weißer auf die Heimstärke des HCL. Der Kampf gegen den Abstieg sei kein Problem. „Ich denke, wir sind nicht so unter Druck wie die TG. Das Umfeld in Ludwigsburg ist ruhiger und entspannter“, meint Daniel Weißer.

Abstiegssorgen hat Stefan Kermas, Trainer des Münchner SC , nicht mehr. „Das müsste schon mit dem Hockeyteufel zugehen.“ Der MSC steht derzeit mit zwölf Punkten auf Rang zwei, wäre also fürs Viertelfinale qualifiziert. Mutig und offensiv will er mit seinem Team das Spiel am Sonntag gegen die TG angehen, damit der MSC weitere Punkte im Kampf um die Play-off-Plätze einfährt. Aber: „Wir sind gewarnt. Dass die TG beim TSV Mannheim einen Punkt holt, hat nicht jeder erwartet.“ Dadurch sieht er sich in seiner Meinung bestätigt, dass die Liga äußerst eng ist. „Jedes Spiel birgt seine eigenen Geheimnisse.“ Ja, sein Team sei in der Breite vielleicht etwas besser aufgestellt als die TG. „Aber Frankenthal hat sehr gute Einzelspieler.“ Beim MSC seien alle Spieler fit. Die Belastung durch das Doppelwochenende – München muss heute beim Mannheimer HC ran – sei kein Thema. „Gejammert wird nicht.“ |tc

Rheinpfalz: Gute Leistung nur zum Teil belohnt (12.01.2017)

Gewühl vor dem Mannheimer Tor: Timo Schmietenknop (links) und Christian Trump versuchen, TSV-Keeper Alexandewr Stadler zu überwinden. Nils Grünenwald hilft seinem Torwart. (Foto: Kunz)

Hallenhockey: TG Frankenthal erkämpft 5:5 beim TSV Mannheim – Trump verschießt zwei Siebenmeter

Von Christian Treptow

Mannheim. In einer spannenden und am Ende dramatischen Partie hat Hallenhockey-Erstligist TG Frankenthal gestern Abend ein 5:5 beim TSV Mannheim erkämpft. Zur Halbzeit lag das Team schon 1:3 zurück und lag kurz vor Schluss aber sogar in Führung. Christian Trump vergab zwei Siebenmeter.

 

In der Mannheimer Primus-Valor-Arena lief die 40. Minute, als der TSV durch Moritz Möker auf 4:1 erhöhte. Da schien die Partie zugunsten der Gastgeber gelaufen. Die Pfälzer ließen aber zu keinem Zeitpunkt des Spiels die Köpfe hängen – und kamen zurück. Johannes Gans nutzte zwei Strafecken zum 2:4 (44.) und 3:4 (50.) aus Frankenthaler Sicht.

Timo Schmietenknop gelang sogar das 4:4 (55.). Und als Paul Zettler die Gäste erstmals in Führung brachte (57.), schien sogar ein „Dreier“ möglich. Dass es doch nur ein Punkt wurde, lag zum einen an Philip Schlageter, dem in der letzten Minute per Strafecke das 5:5 gelang. Zum anderen trauerte man im TG-Lager auch den beiden Siebenmetern nach, die Christian Trump vergeben hatte.

„Wenn mir jemand nach dem 1:4 einen Punkt angeboten hätte, hätte ich ihn genommen. So fühlt es sich am Ende aber wie zwei verlorene Punkte an“, meinte ein sichtlich geknickter Christian Trump. Bei den Siebenmetern habe er zu viel nachgedacht.

Dass am Ende zehn Tore auf der Anzeigetafel standen, danach hatte es zu Beginn nicht ausgesehen. Beide Teams neutralisierten sich weitestgehend. Aus dem Nichts kam die Führung für den TSV durch Philip Schlageter (14.). Diese glich die TG durch Sven Becker, der einen Konter mit Paul Zettler in Unterzahl abschloss, aus (25.). Den Gastgebern gelang postwendend das 2:1 durch Fabio Bernhardt und kurz darauf durch Moritz Möker das 3:1. Für die TG hätte Timo Schmietenknop das Resultat freundlicher gestalten können (26.).

Nach der Pause waren die Gäste dann dominant, zwangen dem TSV teilweise ihr Spiel auf. Bei den Kurzen Ecken wollte es gestern Abend allerdings erst nicht so recht klappen – bis Johannes Gans das Visier richtig einstellte.

„Wir haben wieder zwei Punkte verloren“, meinte TG-Coach Can Yurtseven. Er haderte vor allem mit den beiden verschossenen Siebenmetern und der suboptimalen Eckenausbeute. Bei sechs Versuchen gelangen der Turngemeinde zwei Treffer. Auch dieses Spiel habe wieder extrem viel Kraft gekostet. „Wir betreiben einen immensen Aufwand, und der Gegner trifft“, befand Yurtseven. Seiner Mannschaft attestierte er eine „super Leistung. Wie wir den Gegner nach der Pause dominiert haben, das war erstklassig.“ Aber man müsse eben auch die letzte Minute überstehen.

TSV-Trainer Stephan Decher war glücklich, aber auch verärgert. Glücklich, dass sein Team in letzter Minute noch einen Zähler mitnahm, er ärgerte sich aber auch darüber, dass seine Truppe beim Stand von 4:1 nicht den Sack zugemacht hat. „Man muss aber auch sagen, dass sich die TG super in die Partie reingekämpft hat.“

 

So spielten sie

TSV Mannheim:

Garst, Stadler - Bernhardt, Blasberg, Grünenwald, Aki Käppeler, Kei Käppeler, Kaufmann, Möker, Pfaff, Schlageter, Vörg

TG Frankenthal:

Peikert, Scharfenberger - Beck, Becker, Beringer, Cunningham, Damm, Eck, Gans, Schmietenknop, Trump, Zettler

Tore:

1:0 Schlageter (14.), 1:1 Becker (25.), 2:1 Bernhardt (25.), 3:1 Möker (28.), 4:1 Möker (40., Kurze Ecke), 4:2 Gans (44., Kurze Ecke), 4:3 Gans (50., Kurze Ecke), 4:4 Schmietenknop (55.), 4:5 Zettler (57.), 5:5 Schlageter (60., Kurze Ecke) - Strafecken:

5/2 - 6/2 - Grüne Karte:

Gans - Gelbe Karte:

Trump - Beste Spieler:

Schlageter, Möker - Gans, Zettler, Schmietenknop - Zuschauer:

300 - Schiedsrichter:

Berneth (Erlangen)/Sehrt (Neustadt).

 

Rheinpfalz: TG-Herren ohne Punkte  (09.01.2017)

Wieder dabei: TG-Stürmer Christian Trump (grünes Trikot) im spiel gegen den Mannheimer HC im Zweikampf mit Patrick Hablawetz. (Foto: Kunz)

Hallenhockey: Erstligist muss sich dem Mannheimer HC und Nürnberger HTC geschlagen geben

Von Stefan Tresch

MANNHEIM/NÜRNBERG. Die TG Frankenthal hat weiter die schlechtesten Karten im Kampf um den Klassenerhalt in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga. Nach der 3:4 (0:3)-Niederlage am Samstag beim Mannheimer HC (wir berichteten in der RHEINPFALZ am SONNTAG) verloren die Frankenthaler gestern auswärts mit 4:6 (1:2) gegen den Nürnberger HTC. Als Tabellenletzter hat die TG drei Punkte Rückstand auf den HC Ludwigsburg.

 

Aus den Strafecken kein Kapital geschlagen und eine schlechte Chancenverwertung – das waren laut Can Yurtseven die Gründe für die Niederlage in Nürnberg. „Es war eine Mischung aus Unvermögen und fehlender Entschlossenheit“, erklärte der TG-Trainer. HTC-Torwart Steffen König habe jedoch auch stark gehalten. Es sei bitter, dass man wie schon am Samstag in Mannheim nicht einmal einen Punkt mitgenommen habe. „Die Ergebnisse stimmen bei uns einfach nicht“, bilanzierte Yurtseven.

Dabei hat die Turngemeinde laut ihrem Übungsleiter in Nürnberg kein schlechtes Spiel gezeigt. Allerdings mussten die Frankenthaler genau wie am Vortag beim MHC einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Fritz Bernet erzielte das 1:0 (6.). Dreimal gelang der TG der Ausgleich. Erstmals durch Christian Trump zum 1:1 nach einer Strafecke (22.). Doch Tore von Maxime Cerulus (27.) und Joshua Kastner (33.) brachten den HTC mit 3:1 in Front. Frankenthals Kapitän Timo Schmietenknop (35.) und Johannes Gans nach einer Ecke (37.) sorgten für den neuerlichen Gleichstand. Die Freude währte aber nur kurz. Christopher Wesley erzielte postwendend das 4:3, das Lauritz Fuchs (40.) egalisierte. Drei Strafecken ließ die Turngemeinde in Folge ungenutzt, bevor erneut Wesley die Gäste drei Minuten vor dem Ende endgültig auf die Verliererstraße brachte. „Ich hätte lieber schlechter gespielt und gewonnen“, sagte Yurtseven.

Enttäuscht war die TG bereits am Samstag nach dem Auswärtsspiel gegen den Mannheimer HC. Yurtseven hatte sein Team über weite Strecken als gleichwertigen Gegner gesehen. Dieser Eindruck und die Enttäuschung waren insbesondere der Schlussphase geschuldet, als die Frankenthaler überraschend noch die Gelegenheit auf ihren Schlägern hatten, zumindest einen Punkt zu holen. Doch die letzte von insgesamt neun Strafecken, die nach der regulären Spielzeit noch ausgeführt wurde, setzte Sven Becker neben das Tor.

Die letzten zehn Minuten waren spannend, weil Christian Trump nach einer Ecke (50.) und Paul Zettler (53.) auf 3:4 verkürzten. Zwei Minuten vor Schluss gaben die Unparteiischen nur Ecke für die TG, anstatt auf Tor oder Siebenmeter nach Foul an Zettler zu entscheiden. „So ist das, wenn man unten drin steht“, meinte Kapitän Timo Schmietenknop. Die letzten 37 Sekunden holte die Turngemeinde ihren Torwart Carsten Peikert für einen weiteren Feldspieler aus dem Kasten. Vergebens.

Nach der ersten Halbzeit hatte es gar nicht danach ausgesehen, als ob für die TG etwas zu holen sei. Der MHC ging früh durch einen Eckentreffer von Patrick Hablawetz in Führung (4.). Marc Beck vergab einen Siebenmeter (13.). Stattdessen legte der MHC durch zwei Tore von Paul Zmyslony (15./17.) nach. Der TG fehlte nach vorne die Dynamik, Kombinationsspiel war Mangelware. Das wurde nach dem Wechsel besser. „Wir haben uns mit unseren Mitteln gut gewehrt“, meinte Schmietenknop. Der Lohn: der 1:3-Anschlusstreffer durch den Kapitän nach einer Strafecke. Doch Zmyslony legte noch einmal vor (41.), verlor dann aber die Souveränität. „Viele Topspieler sind noch keine Topmannschaft“, brachte es MHC-Coach Michael McCann auf den Punkt. „Wir haben dumm gespielt.“

 

So spielten Sie

Mannheimer HC – TG Frankenthal

Mannheimer HC:

Stumpf - Hinrichs, Tino Nguyen Luong, Patrick Hablawetz, Danny Nguyen Luong, Fischer, Woesch, Zmyslony, Harris, Haase, Pehlke

TG Frankenthal:

Peikert - Beck, Damm, Eck, Becker, Cunningham, Lauritz Fuchs, Beringer, Schmietenknop, Zettler, Trump

Tore:

1:0 Hablawetz (4., Strafecke), 2:0, 3:0 Zmyslony (15./17.), 3:1 Schmietenknop (33., Strafecke), 4:1 Zmyslony (41.), 4:2 Trump (50, Strafecke), 4:3 Zettler (53.) - Kurze Ecken:

3/1 - 9/2 - Gelbe Karten:

Zmyslony - Fuchs - Beste Spieler:

Hablawetz, Zmyslony - Zettler - Zuschauer:

250 - Schiedsrichter:

Berneth (Erlangen)/Meissner(Bietigheim).

Nürnberger HTC – TG Frankenthal

Nürnberger HTC:

Steffen König - Benzinger, Haustein, Wolff, Brügel, Bernet, Wesley, Cerulus, Kastner

TG Frankenthal:

Peikert - Beck, Damm, Eck, Becker, Gans, Lauritz Fuchs, Beringer, Schmietenknop, Zettler, Trump

Tore:

1:0 Bernet (6.), 1:1 Trump (22., Strafecke), 2:1 Cerulus (27.), 3:1 Kastner (33.), 3:2 Schmietenknop (35.), 3:3 Gans (37., Strafecke), 4:3 Wesley (37.), 4:4 Fuchs (40.), 5:4 Wesley (57.), 6:4 Wolff (60, Strafecke) - Kurze Ecken:

3/1 - 7/2 - Beste Spieler:

König, Wesley - Team - Zuschauer:

250 - Schiedsrichter:

Lange (Ludwigsburg)/Lubrich (Ludwigshafen).

Rheinpfalz: „Wir haben durchtrainiert“ (06.01.2017)

Die Turngemeinde, hier Sven Becker (rechts) im Spiel gegen den Münchner SC, will sich morgen beim Favoriten in der Südgruppe, dem Mannheimer HC, nicht verstecken. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Erstligist TG Frankenthal trifft am Wochenende auswärts auf den Mannheimer HC und Nürnberger HTC

Von Stefan Tresch

FRANKENTHAL. Für die TG Frankenthal startet morgen, Samstag, die heiße Phase in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga. Nach der Weihnachtspause gastiert die Turngemeinde beim Favoriten der Südgruppe, dem Mannheimer HC (Anpfiff 16 Uhr, Irma-Röchling-Halle). Am Sonntag reisen die Frankenthaler dann zum Nürnberger HTC (Anpfiff 15 Uhr). Das Hinspiel gegen den HTC gewann die TG mit 2:1.

 

Bereits am 21. Januar wird feststehen, ob die TG Frankenthal ihr Ziel, in der Halle erstklassig zu bleiben, verwirklichen konnte. Dann gastiert um 12 Uhr der Mannheimer HC in der Stadtsporthalle am Kanal. Dass die Mannheimer bereits am Mittwoch ihr erstes Spiel 2017 gegen den Stadtrivalen TSV Mannheim ausgetragen haben, sehen MHC-Trainer Michael McCann und auch TG-Trainer Can Yurtseven vor der morgigen Begegnung als Vorteil für die Gastgeber. „Der MHC ist schon im Wettkampfmodus. Dass der Spielplan nicht günstig für uns ist, wissen wir“, sagt Yurtseven. Dass es auch für eine Topmannschaft nicht leicht ist, in den Spielrhythmus zu kommen, zeigt das 5:5 am Mittwoch. Es zeigt ebenso, dass die Mannheimer nicht unverwundbar sind.

Yurtseven will den Fokus des ersten Doppelspieltages der Saison nicht allein auf die Partie in Nürnberg legen: „Das können wir uns in unserer Situation nicht leisten.“ In den bisherigen Spielen gegen Nürnberg (2:1), Münchner SC (3:8) und Ludwigsburg (3:4) hat die Turngemeinde erst eine richtig schlechte Halbzeit hingelegt, und zwar die zweite Hälfte der Partie in München. Zur Pause hatte es noch 3:3 gestanden. „Jetzt müssen eben noch die Ergebnisse stimmen“, meint Yurtseven. Durch die Niederlage im letzten Spiel gegen Ludwigsburg ist der Druck vor der Weihnachtspause aber gewachsen. Fehlen die richtigen Ergebnisse, kann alles auch zur Kopfsache werden.

Um ihr Ziel zu erreichen, hat sich die Mannschaft keine Feiertagspause gegönnt. „Wir haben durchtrainiert“, berichtet der TG-Trainer. Manko sei die fehlende Breite im Kader, aber das sei vor Saisonbeginn bekannt gewesen. Christian Trump ist wieder dabei, ihm fehle allerdings die Wettkampfpraxis, meint Yurtseven. Der Coach setzt darauf, dass der Stürmer den Rhythmus schnell findet. Denn Johannes Gans fehlt zumindest morgen urlaubsbedingt. Ob er Gans am Sonntag in den Kader holt, macht Yurtseven vom Verlauf der Partie gegen den Mannheimer HC abhängig.

Beim Favoriten MHC will sich Yurtseven mit seinem Team nicht verstecken. „Wir werden versuchen, unser Spiel zu machen. Um zu gewinnen, müssen wir die Torchancen nutzen.“ Die TG sei im Gegensatz zu den Mannschaften, die auch im Feld erstklassig spielten wie MHC und Nürnberger HTC, etwas unterlegen. „Wir werden nicht ständig auf so hohem Niveau gefordert“, sagt Yurtseven.

Nürnberg habe eine gute und junge Mannschaft. Alle Spieler hätten die Jugendteams des Clubs durchlaufen. Die TG dagegen müsse einige Akteure integrieren, die noch Zeit bräuchten, um eine optimale Abstimmung in der Mannschaft zu finden. „Das geht nur im Wettkampf“, meint Yurtseven.

Der Trainer will nicht zu sehr auf die Ergebnisse der Konkurrenten schauen. Die TG müsse die Punkte zum Klassenerhalt selbst holen, sagt der Übungsleiter. Dass der derzeitige Tabellenletzte, der TSV Mannheim, am Ende etwas mit dem Abstieg zu tun hat, glaubt er nicht. Derzeit steht Frankenthal mit drei Zählern auf dem vorletzten Platz. Nürnberg (3.) und Ludwigsburg (4.) haben jeweils sechs Punkte. Der Mannheimer HC hat als Tabellenzweiter sieben Punkte auf dem Konto. Alle über der TG stehenden Mannschaften haben bereits ein Spiel mehr ausgetragen.

Yurtseven ruft den TG-Anhang dazu auf, das Team rückhaltlos zu unterstützen, auch wenn es Fehler mache, die seiner Meinung nach passieren werden. „Die Mannschaft kämpft, ackert und beißt für das Saisonziel“, unterstreicht Yurtseven.

Rheinpfalz: Die Gegner der TG: Mannheimer HC und Nürnberger HTC (06.01.2017)

„Das Spiel am Mittwoch beim TSV Mannheim war eine klasse Vorbereitung auf die TG Frankenthal“, sagt MHC-Coach Michael McCann . Beim TSV ging der Mannheimer Hockeyclub in der Schlussminute erstmals in Führung, musste aber noch den Ausgleich zum 5:5 hinnehmen. „Das war aufgrund unserer schlechten ersten Halbzeit trotzdem in Ordnung“, sagt McCann. Das Spiel gegen die TG sieht er als offen an. „Wir müssen schnell nach vorne spielen und möglichst früh in Führung gehen. Wenn uns das nicht gelingt, kann es schwierig werden.“ Die TG könne an guten Tagen schnell einige Tore vorlegen. „Wir müssen 100 Prozent abrufen. Das ist für uns ein Sechspunktespiel“, so McCann.

HTC-Trainer Norbert Wolff erklärt, dass er den Fokus am Doppelspieltag auf die Partie gegen die TG legen will. „Mit einem Sieg können wir uns nach unten Luft verschaffen.“ Ihm ist es „Wurscht“, wo die Punkte herkommen. „Wir werden auch am Samstag gegen den Münchener SC auf Sieg spielen. Gewinnen wir zweimal, können wir oben mitspielen.“ Wolff will einiges besser machen als beim Hinspiel, das die TG 2:1 gewann. Nach dem Studium der Videoaufzeichnung ist er überzeugt: „Das hätten wir gewinnen müssen.“ Aber TG-Torwart Carsten Peikert habe da einen Sahnetag gehabt. Wolff warnt: „Mit Christian Trump ist die TG stärker.“ |nt

Rheinpfalz: TG II gehen die Antworten aus (21.12.2016)

Die nächste Chance: Speyers Kartsten Halling (links) versucht, TG-Keeper Jan-Hendrik Kettemann auszuspielen. (Foto: Lenz)

Hallenhockey: Oberligist verliert beim HC Speyer 6:7 und bleibt Letzter

Speyer. Das wird knapp: Hallenhockey-Oberligist TG Frankenthal II hat das Kellerduell beim HC Speyer 6:7 (3:3) verloren und überwintert mit einem Zähler auf dem letzten Platz der Oberliga Südwest.

 

Nach anfänglichem Abtasten entwickelte sich eine enge und intensiv geführte Begegnung, die jedoch weitgehend fair blieb. Die erste Chance gehörte den Gästen. Johannes Zurke scheiterte jedoch nach drei Minuten. Einigen weiteren guten Gelegenheiten auf beiden Seiten, darunter ein verschossener Siebenmeter der Gastgeber, folgte das 1:0 der Speyerer durch Karsten Halling (13.). Er ließ dem guten TG-Torhüter Jan-Hendrik Kettemann keine Chance.

Die Gastgeber legten durch Dennis Schulze aus kürzester Distanz zum 2:0 nach. Doch die Gäste fanden wenige Sekunden später die passende Antwort. Erst verkürzten sie durch Nico Betz. Und nach 18 Minuten traf Christian Richter zum 2:2. Luca Frank traf zwei Minuten später gar zur erstmaligen Gästeführung. Gegen Ende des ersten Durchgangs häuften sich die Abspielfehler auf beiden Seiten. Pech für die TG, dass Benjamin Otto nur den Pfosten traf (23.). So gelang Halling das 3:3 (26.).

Nach dem Seitenwechsel legte der HC mit einem Lattentreffer los. Wenig später bugsierte Felix Ventulett die Kugel zur erneuten Speyerer Führung freistehend in die Maschen (36.). Speyer legte wieder nach und erhöhte durch Jonas Tischer auf 5:3. Doch die Turngemeinde kämpfte – und kam erneut zum Ausgleich. Erst verwandelte Otto einen Siebenmeter (42.), dann nutzte Manuel Eck eine Strafecke zum 5:5 (44.).

Doch das hielt nicht lange. Der starke Halling schoss Speyer wieder in Führung (48.). Hendrik Zahn egalisierte zwei Minuten später erneut für die TG. Die Entscheidung fiel in der 56. Minute: Jonas Tischer vollendete eine Kombination zum 7:6 für Speyer. Darauf hatte die TG keine Antwort mehr.

„Wir waren hinten zu offen, nach vorne zu ideenlos, haben viele unnötige Gegentore bekommen“, befand Frankenthals Spielleiter Sebastian Firsching. Aufseiten der Gastgeber war man natürlich zufriedener. „Unsere Leistung war sehr stark“, meinte HC-Trainer Sven Heger: „Wir haben aber zu viele eigene Fehler gemacht, lassen den Ausgleich zu.“ |tiko

Rheinpfalz: TG nutzt Möglichkeiten nicht (19.12.2016)

Hallenhockey: Frankenthaler Bundesligist muss sich auswärts HC Ludwigsburg 3:4 geschlagen geben

Von Christian Treptow

 

Ludwigsburg. Die erste Herrenmannschaft der TG Frankenthal hat das Jahr in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga mit einer Niederlage beendet. Das Team von Trainer Can Yurtseven verlor gestern beim HC Ludwigsburg 3:4 (2:2) und überwintert mit drei Punkten aus dem Saisonstart gegen Nürnberg auf dem fünften Tabellenplatz.

 

Die TG-Fans, die das Spiel im Internet vor dem Live-Ticker verfolgten, gingen durch ein Wechselbad der Gefühle. Denn zuerst erschien ein Tor der Turngemeinde auf dem Bildschirm. Johannes Gans brachte die Gäste nach knapp einer Viertelstunde in Führung. Er verwandelte eine Strafecke zum 1:0 für die Pfälzer. Und die legten ein paar Minuten später nach. Timo Schmietenknop erhöhte in der 22. Minute auf 2:0. „Danach hatten wir genügend Möglichkeiten, das Ergebnis nach oben zu schrauben“, erklärte Yurtseven.

Trotzdem ging es beim Stand von 2:2 in die Halbzeitpause. Zunächst fiel das 1:2 (22.). „Danach hat Ludwigsburg mit den Zuschauern im Rücken noch mal Druck gemacht“, berichtete Can Yurtseven. So fiel in der 30. Minute das 2:2.

„Wir waren kämpferisch und taktisch fast das ganze Spiel über sehr diszipliniert“, befand der TG-Trainer in seiner Analyse. Allerdings habe es seine Mannschaft versäumt, die von ihm im Vorfeld geforderten richtigen Tore zur richtigen Zeit zu schießen. „Defensiv waren wir stark“, erläuterte der Übungsleiter.

Als Beispiel für die letzte Konsequenz seiner Truppe im Abschluss nannte Yurtseven eine Szene, in der der Ball aus kürzester Distanz statt im HC-Tor am Pfosten landete. Hinzu sei gekommen, dass der Gegner gnadenlos effektiv gewesen sei. „Und wir haben aus acht Ecken nur zwei Tore gemacht“, bemängelte er.

Nach der Pause habe sich sein Team aber schnell wieder gefangen, meinte Yurtseven. Die Turngemeinde ging nach dem Seitenwechsel auch erneut in Führung. Hans-Christian Damm traf in der 40. Minute per Strafecke. Auch danach habe die TG Chancen zum 4:2 gehabt, sagte Can Yurtseven. Unter anderem sei seine Mannschaft nach einer Gelben Karte gegen Ludwigsburg fünf Minuten lang in Überzahl gewesen, habe es aber nicht verstanden, daraus etwas zu machen. Stattdessen habe Ludwigsburg von einfachen Fehlern der Turngemeinde profitiert und das Spiel noch gedreht. So gelang dem HC der Siegtreffer in Unterzahl. „Unglaublich, wie einfach wie wir uns um den Lohn bringen“, haderte Yurtseven.

Sein Saisondebüt in der Halle hat gestern TG-Stürmer Christian Trump gegeben. „Für das erste Spiel war es okay. Aber er braucht natürlich noch ein paar Trainingseinheiten, bis er bei 100 Prozent ist“, meinte Can Yurtseven nach der Begegnung.

Nach drei Spielen liegt die TG mit drei Zählern auf Rang fünf in der sechs Teams umfassenden Süd-Gruppe der Ersten Hallenhockey-Bundesliga. Das punktlose Schlusslicht TSV Mannheim hat aber erst zwei Partien absolviert. Am 7. Januar 2017 geht es für die TG weiter mit einem Auswärtsspiel gegen den Mannheimer HC.

„Wir werden bis dahin weiter hart arbeiten“, verspricht Yurtseven. Er habe bei seiner Mannschaft eine stetige Steigerung in den bisherigen drei Partien gesehen. Nur schlage sich die gute Leistung nicht in Ergebnissen nieder. Gegen den HC habe sein Team einen aufopferungsvollen Kampf gezeigt. Yurtseven: „Wenn die Tore für uns fallen, gewinnen wir hier.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Peikert, Scharfenberger - Beck, Henry Zettler, Damm, Gans, Beringer, Becker, Schmietenknop, Cunningham, Paul Zettler, Trump

Tore:

0:1 Gans (14., Strafecke), 0:2 Schmietenknop (22.), 1:2 Huber (28.), 2:2 Hanel (30.), 2:3 Damm (40., Strafecke), 3:3 Huber (51., Strafecke), 4:3 Raphael Schmidt (56.) - Kurze Ecken:

3/1 - 8/2 - Gelbe Karte:

Koffler - Zuschauer:

500.

 

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Münchner SC 4 31 : 15 9  
2.   Mannheimer HC 3 19 : 13 6  
3.   Nürnberger HTC 4 18 : 18 6  
4.   HC Ludwigsburg 4 17 : 27 6  
5.   TG Frankenthal 3 8 : 15 3  
6.   TSV Mannheim 2 9 : 14 0  

Rheinpfalz: „Kühlen Kopf bewahren“ (17.12.2016)

Ruhepol im TG-Tor: Carsten Peikert, hier im Spiel gegen den Nürnberger HTC. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Erstligist TG Frankenthal am Sonntag zu Gast beim Aufsteiger HC Ludwigsburg

Von Christian Treptow

Frankenthal. Mit einem Spiel beim HC Ludwigsburg beenden die ersten Herren der TG Frankenthal am Sonntag, 14 Uhr, das Jahr in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga. TG-Trainer Can Yurtseven ist mit der Leistung seiner Mannschaft im Training unter der Woche zufrieden. Stürmer Christian Trump sei wieder eine Option.

 

Nach dem 3:10 gegen den Münchner SC war bei der TG erst mal Wunden lecken angesagt. Natürlich habe das München-Spiel noch etwas in den Klamotten gesteckt, meint TG-Coach Can Yurtseven. Er berichtet aber auch von einer guten, sehr intensiven und sehr engagierten Trainingswoche. „Das Team hat eine hohe Bereitschaft gezeigt. Die Mannschaft hat verstanden, um was es geht.“

Und das sei auch wichtig. Denn in Ludwigsburg erwarte seine Truppe wieder ein reines Kampfspiel. „Ludwigsburg ist ein starker Aufsteiger, vor allem zu Hause.“ Diese Heimstärke sei im Aufstiegsjahr zu sehen gewesen. Auch den Mannheimer HC habe die Truppe zum Saisonstart verdient geschlagen. Dazu komme die besondere Atmosphäre. Yurtseven rechnet mit bis zu 1000 Zuschauern, die sehr dicht am Spielfeldrand säßen. „Da müssen wir kühlen Kopf bewahren“, fordert Yurtseven. Und: „Wir müssen die richtigen Tore zur richtigen Zeit schießen.“ Wenn seine Spieler das alles umsetzten, sehe er eine gute Chance, etwas Zählbares mitzunehmen.

Die richtigen Tore zur richtigen Zeit – das sei der Knackpunkt im Spiel gegen den Münchner SC gewesen. „Bis zur 40. Minute waren wir etwa gleichwertig. Dann machen wir vorne das Tor nicht und der MSC trifft zum richtigen Zeitpunkt“, erinnert sich Yurtseven.

Eines dieser viel zitierten Sechs-Punkte-Spiele sei die Partie im „Ländle“ noch nicht. Aber schon ein bisschen weisend, in welche Richtung sich die TG dann zu orientieren hat. Der TG-Trainer sieht sein Team sich eher nach oben orientierend.

Die Niederlage des Mannheimer HC blende man aus. Der MHC sei auch mit dem Nachteil einer sehr kurzen Vorbereitung in das Spiel gegangen.

Mittrainiert hat die Woche auch Timo Schmietenknop. „Es ist vorbildlich, wie er sich reinhängt“, sagt Can Yurtseven. Schmietenknop hatte im Spiel gegen den Münchner SC kurz vor der Halbzeitpause einen Schlag auf die Nase bekommen und einen Cut davongetragen. In der Pause wurde er dann mit drei Stichen genäht und kam auch wieder ins Spiel zurück. Da lagen die Gäste aus München aber bereits 6:3 vorne.

Ganz wichtig sei für seine junge Mannschaft auch, einen erfahrenen Torwart wie Carsten Peikert zwischen den Pfosten zu wissen, sagt Yurtseven. Auch auf den Keeper wird es am Sonntag ankommen. „Der Torwart hat sowieso eine besondere Stellung in der Halle. Carsten wird seine Rolle wieder übernehmen“, ist der TG-Coach überzeugt.

Noch nicht richtig in Fahrt gekommen ist der Angriff der Turngemeinde. Die Bilanz: fünf Tore aus zwei Spielen. Sorgen macht das Can Yurtseven allerdings nicht. „Wir haben uns viele Chancen herausgespielt. Das Quäntchen Glück fehlt uns noch. Mit Aufbau und Spielkontrolle bin ich bislang zufrieden“, sagt er. „Wenn wir uns keine Möglichkeiten herausspielen würden, wäre das bedenklich.“

Helfen könnte eventuell Christian Trump. Der Stürmer habe die Woche über trainiert und sei nach seiner Verletzung wieder eine Option. Den endgültigen Kader habe er aber noch nicht festgelegt, sagt Can Yurtseven.

Fragezeichen stehen noch hinter Verteidiger Marc Beck, der gegen München einen Schlag auf den Knöchel bekommen hat, Lauritz Fuchs und Alexander Cunningham. Die beiden Neuzugänge Till Rostalski (verletzt) und Max Hubert (Uni) sind nicht mit von der Partie.

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: HC Ludwigsburg (17.12.2016)

„Die Leistung in Nürnberg hat nicht gepasst“, sagt Ludwigsburgs Trainer Daniel Weißer kritisch. 3:8 verlor seine Truppe da. Und das nach einem sensationellen 7:6-Auftakterfolg gegen den als Gruppenfavoriten gehandelten Mannheimer HC. Da die TG und der HCL sich als Tabellennachbarn begegnen, werde die Partie „super wichtig für beide“.

Dass sein Team allgemein als „kein normaler Aufsteiger“ respektiert wird, sei schön. „Aber das bringt uns auch nur was, wenn wir gewinnen.“ Und nach dem Sieg gegen den Mannheimer HC seien alle gewarnt vor seiner Truppe. Die TG schätzt er als „super interessante Mannschaft“ ein.

Hinter Torwart Tobias Weißer und Michael Josek stehe noch jeweils ein Fragezeichen. Beide plagten sich mit Magen-Darm-Grippe. |tc

Rheinpfalz: Erster Sieg für TG-II-Damen (14.12.2016)

Die zweite Damenmannschaft der TG Frankenthal hat in der Zweiten Regionalliga Süd den ersten Saisonsieg eingefahren. Das Team von Trainer Nico Hahl bezwang in eigener Halle den Kreuznacher HC 7:5 (5:2). „Endlich haben wir mal die Tore gemacht“, meinte ein zufriedener TG-Coach. Am Ende habe sich seine Mannschaft ein paar Unachtsamkeiten geleistet. Die Tore für die Gastgeber schossen Maike Wüsthoff (3), Nina Stramitzel (2), Elke Hahl und Alisia Hochstetter. Durch den Sieg schob sich die TG II in der Westgruppe mit sechs Teams auf Rang vier.

 

Gruppe West

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Eintracht Frankfurt 2 4 19 : 4 12  
2.   HTC Neunkirchen 4 12 : 11 6  
3.   TV Alzey 4 12 : 10 5  
4.   TG Frankenthal 2 4 12 : 11 5  
5.   Kreuznacher HC 4 13 : 19 4  
6.   TEC Darmstadt 4 5 : 18 1

Rheinpfalz:„Haben den Faden verloren“ (12.12.2016)

Unsanfte Landung: TG-Stürmer Alexander Cunningham wird von Münchens Torwart Frederik Gürtler und Verteitiger Lars Löhle gestoppt. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Erstligist TG Frankenthal muss sich dem Münchner SC nach guter erster Halbzeit 3:10 geschlagen geben

Von Christian Treptow

Frankenthal. Hallenhockey-Erstligist TG Frankenthal hat gestern die erste Niederlage der Saison kassiert. Vor eigenem Publikum musste sich die TG 3:10 (3:3) dem Münchner SC beugen. Knackpunkt der Partie war die Phase kurz nach der Halbzeitpause, als die Gastgeber auf den verletzten Timo Schmietenknop verzichten mussten.

 

Es gibt im Sport diese Schlüsselmomente. Von da an läuft ein Spiel komplett anders. Bei einem Team geht auf einmal alles, das andere ist völlig neben der Spur. In der Sporthalle Am Kanal war dieser Schlüsselmoment gestern in der 28. Minute gekommen. Da bekam Führungsspieler Timo Schmietenknop bei einem Zweikampf einen Schlag auf die Nase. Die Nummer 17 der Turngemeinde musste erst mal in die Kabine. „Die Wunde ist mit drei Stichen genäht worden“, berichtete Schmietenknop nach Abpfiff. Er kam auch in der 38. Minute wieder aufs Spielfeld.

Das Problem: Bis dahin hatten die Gäste aus München aus einem 3:3-Halbzeitstand eine 6:3-Führung gemacht. Beim MSC lief’s auf einmal wie am Schnürchen. Bei der Turngemeinde war die zweite Halbzeit dagegen komplett zum Vergessen. „Das sind dann die Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen“, befand Münchens guter Kapitän Felix Greffenius, der das 0:1 per Siebenmeter besorgt hatte (4.). Der Verteidiger lobte die konsequenten Stürmer. „Und mit der Zeit haben wir immer mehr Sicherheit bekommen.“

Die hatte Frankenthal vor der Pause. Die Gastgeber nahmen den Kampf an, zeigten die von Trainer Can Yurtseven vor der Partie geforderte Leidenschaft. In Führung gingen trotzdem die Gäste. Die TG steckte den Rückstand gut weg – Hans-Christian Damm verwandelte eine Strafecke zum 1:1 (5.). Auch das 1:2 durch Korbinian Grießl (16.) warf die TG nicht aus der Bahn. Paul Zettler (19.) und Alexander Cunningham (24.), die beide ansonsten bei der MSC-Verteidigung gut aufgehoben waren, brachten die Gastgeber sogar 3:2 in Führung. Sebastian Kirschbaum gelang vor der Pause jedoch noch das 3:3.

„Nach dem 3:6 war der MSC einfach zu gut. Für mich sind die Münchner ohnehin ein Topfavorit in der Gruppe“, meinte Timo Schmietenknop mit dickem Pflaster auf der Nase. Den Münchnern, die am Samstag noch 3:4 beim Mannheimer HC verloren hatten, merkte man die Doppelbelastung des Wochenendes nicht an. „Da kommen dann noch Adrenalin und Euphorie dazu, da vergisst man die schweren Beine“, meinte Greffenius.

Münchens Coach Stefan Kermas sah einen weiteren Vorteil für sein Team darin, dass er konsequent komplette Fünfer-Blöcke habe austauschen können. Sein Team sei in der Breite etwas besser aufgestellt gewesen. „Und in der zweiten Halbzeit haben wir dann viel richtig gemacht.“

„Nach den drei schnellen Gegentoren haben wir den Faden verloren“, meinte TG-Spieler Sven Becker. Er kam sechs Minuten vor Schluss als sechster Feldspieler für Torwart Carsten Peikert. Da stand’s aber schon 3:9. Die Gastgeber bemühten sich zwar um Ergebniskosmetik, Schmietenknop und Lauritz Fuchs hatten aber kein Schussglück mehr.

TG-Coach Can Yurtseven missfiel etwas der „jugendliche Leichtsinn“, mit dem sein Team während der Behandlung von Timo Schmietenknop zu Werke gegangen sei. „Auch ohne Timo darf es uns nicht passieren, dass wir so die Linie verlieren.“ Viel Zeit zum Lamentieren bleibt allerdings nicht. Bereits am kommenden Sonntag muss die Turngemeinde beim starken Aufsteiger HC Ludwigsburg antreten.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Peikert, Kettemann - Beck, Damm, Gans, Becker, Paul Zettler, Cunningham, Beringer, Eck, Lauritz Fuchs, Schmietenknop

Münchner SC:

Gürtler - Greffenius, Löhle, Duda, Grießl, Hummel, Humpfer, Inderthal, Kirschbaum, Rostek, Rünzi, Stephan

Tore:

0:1 Greffenius (4., Siebenmeter), 1:1 Damm (5., Kurze Ecke), 1:2 Grießl (16.), 2:2 Paul Zettler (19.), 3:2 Cunningham (24.), 3:3 Kirschbaum (27.), 3:4 Kirschbaum (36.), 3:5 Inderthal (38.), 3:6 Humpfer (38.), 3:7 Inderthal (40., Kurze Ecke), 3:8 Kirschbaum (44., Kurze Ecke), 3:9 Humpfer (49.), 3:10 Inderthal (Kurze Ecke) - Strafecken:

5/1 - 7/3 - Beste Spieler:

Becker, Damm - Greffenius, Inderthal, Hummel - Zuschauer:

380 - Schiedsrichter:

Lange (Stuttgart)/Lubrich (Ludwigshafen).

 

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Münchner SC 3 21 : 12 6  
2.   Nürnberger HTC 3 15 : 9 6  
3.   Mannheimer HC 2 10 : 10 3  
4.   HC Ludwigsburg 2 10 : 14 3  
5.   TG Frankenthal 2 5 : 11 3  
6.   TSV Mannheim 2 9 : 14 0  

Rheinpfalz: Kim Lauer erlöst TG-Damen (12.12.2016)

Traf gestern zweimal: Kim Lauer (weißes Trikot). (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Frankenthal fährt mit 4:3 gegen Schott Mainz ersten Erfolg in der Regionalligasaison ein – Siegtor fällt erst kurz vor Schluss

Von Christian Treptow

Frankenthal. Die erste Damenmannschaft der TG Frankenthal hat das Tabellenende verlassen. Die TG bezwang gestern in eigener Halle den TSV Schott Mainz 4:3 (1:2) und übergab die rote Laterne damit an das Team aus der Landeshauptstadt.

 

Am Ende fielen sich die TG-Spielerinnen erleichtert in die Arme und jubelten, weil sie nach der Pause das getan hatten, woran sie laut Trainer Nico Hahl in den vorangegangenen Spielen gescheitert sind. Sie haben sich belohnt für den Aufwand, den sie betrieben haben.

Der Felsbrocken, der ihr von der Seele gefallen ist, sei riesig gewesen, meinte eine sichtbar glückliche TG-Kapitänin Lisa Stiefenhöfer nach der Schlusssirene. Zuvor war die Spielerin mit der Nummer vier auf dem Rücken 60 Minuten lang mit gutem Beispiel vorangegangen, hatte geackert, den Laden hinten dicht gemacht und auch für den Spielaufbau gesorgt.

Dabei begann es ungünstig für die TG. Mainz ging durch Anna Bankowski per Strafecke in Führung (19.). Die Turngemeinde brauchte etwas, um ins Spiel zu kommen. Der TSV hatte zunächst die besseren Chancen. Die Gastgeber fanden nach dem Rückstand besser ihren Rhythmus. Zum Ausgleich musste aber auch hier eine Strafecke herhalten. Lisa Stiefenhöfer verwandelte (24.). Kurz vor der Pause teilten die Gäste einen weiteren Nackenschlag aus – das 1:2 durch Luisa Poths (28.).

Doch weder das noch das spätere 2:3, wieder durch Poths (48.), brachten die TG aus der Spur. Die Gastgeber kamen deutlich engagierter aus der Kabine, schnürten den TSV in dessen Hälfte ein. „Der absolute Wille, das Spiel zu gewinnen, war da“, befand TG-Trainer Nico Hahl, der in der Kabine offenbar die richtigen Worte in der richtigen Tonlage gefunden hatte. Kim Lauer gelang früh das 2:2 (31.). Sophia Magura sorgte per Strafecke für das 3:3 (50.).

Der Siegtreffer war Kim Lauer vorbehalten, die sich im Kreis durchsetzte und mit einem Rückhandschlenzer Jubel bei der TG auslöste (59.). „Das hab’ ich Kim eigentlich verboten“, meinte Nico Hahl grinsend. Er wird seiner Stürmerin wohl verzeihen.

Die erste Führung der TG in diesem Spiel hielt die paar Sekunden bis zum Ende. Mit etwas Glück auch, denn 15 Sekunden vor der Schlusssirene traf Aline Bessling noch den Pfosten. Da hätte die gute Eva Morgenthaler im TG-Tor keine Chance gehabt.

„Das war das Glück, das uns in den letzten Spielen immer gefehlt hat“, meinte Lisa Stiefenhöfer. Den Sieg habe sich das Team hart erarbeitet. „Wir waren immer hinten gelegen. Aber wir haben nicht aufgegeben.“

Ob der Sieg jetzt der Blockadelöser im Kopf der Spielerinnen war? Nico Hahl hofft’s jedenfalls. Am Samstag muss er mit seiner Truppe beim SC Frankfurt 1880 ran.

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Morgenthaler - Stiefenhöfer, Peikert, Hoffmann, Haltenberger, Stang, Delarber, Hahl, Kim Lauer, Magura

TSV Schott Mainz:

Nagel - Bannwart, Bessling, Bohrer, Bankowski, Häfner, Kempter, Neumann-Kleinpaul, Poths, Steinfeld

Tore:

0:1 Bankowski (19., Kurze Ecke), 1:1 Stiefenhöfer (24., Kurze Ecke), 1:2 Poths (28.), 2:2 Kim Lauer (31.), 2:3 Poths (48.), 3:3 Magura (50., Kurze Ecke), 4:3 Kim Lauer (59.) - Strafecken:

7/2 - 2/1 - Grüne Karten:

Hohl, Delarber - Beste Spieler:

Stiefenhöfer, Kim Lauer, Morgenthaler - Poths, Bessling - Zuschauer:

70 - Schiedsrichter:

Krüger (Alzey)/Vossebein (Neunkirchen).

 

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Nürnberger HTC 4 24 : 11 10  
2.   TuS Obermenzing 4 15 : 7 10  
3.   1. Hanauer THC 4 15 : 12 7  
4.   SC Frankfurt 1880 4 5 : 13 3  
5.   TG Frankenthal 4 9 : 20 3  
6.   TSV Schott Mainz 4 9 : 14 1  

Rheinpfalz: Mit Leidenschaft und Herz (10.12.2016)

Viele enge Zweikämpfe wie hier Johannes Gans (links) gegen Dario Benke (Nürnberg) erwartet TG-Coach Yurtseven auch gegen den MSC.

Hallenhockey: Erstligist TG Frankenthal empfängt morgen den Münchner SC – Hans-Christian Damm wieder fit

Von Christian Treptow

Frankenthal. Der Auftakt in die Hallenrunde ist mit dem 2:1-Sieg gegen Nürnberg geglückt. Am Sonntag, 12 Uhr, hat Erstligist TG Frankenthal in eigener Halle die Möglichkeit nachzulegen. Gegner ist der Münchner SC.

 

Der Sieg gegen die Franken sei abgehakt, betont TG-Coach Can Yurtseven. Man dürfe das Spiel auch nicht überbewerten. „Klar, wir haben jetzt drei Punkte. Aber mit nur drei Punkten hat noch niemand den Klassenverbleib geschafft.“ Und wenn man auf die anderen Ergebnisse in der Gruppe schaue, sei der Erfolg gegen Nürnberg auch Pflicht gewesen.

Das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt mit dem zukünftigen Bundestrainer Stefan Kermas an der Seitenlinie kommt mit der Empfehlung eines 8:5-Auftaktsiegs gegen den TSV Mannheim in die Pfalz. Und der hat auch bei Can Yurtseven Eindruck hinterlassen. Er hat auf dem Video nach eigener Aussage eine klare Dominanz des MSC ausgemacht. „München ist wohl zurzeit die beste Mannschaft der Liga. Das ist ein richtig starker Gegner, der uns fordert. Das wird ein Kampfspiel. Wer mehr Leidenschaft und Herz hat, gewinnt.“

Sein Team dürfe daher nicht dieselben Fehler machen wie der TSV Mannheim. „Wir wollen unseren Plan umsetzen. Wenn uns das gelingt, wird es ein offenes Spiel“, meint Can Yurtseven. Beim Münchner SC sei vor allem die Verteidigung mit den Routiniers Lars Löhle, Nikolai Duda und Felix Greffenius zu beachten.

Bei der TG stellt sich der Kader fast von selbst auf. Stürmer Christian Trump war diese Woche krank und hat nicht trainiert. Er muss auf seinen ersten Einsatz in der Halle wohl weiter warten. Henry Zettler fällt voraussichtlich mit Grippe aus. Auch hinter Sven Beringer steht grippebedingt noch ein Fragezeichen. Verteidiger Till Rostalski fällt mit einer Zerrung aus. Der zweite Neue, Max Hubert, konnte aufgrund seines Studiums nicht trainieren und steht nicht im Team. In den Kader rückt dafür Manuel Eck, kündigt Can Yurtseven an. Und auch Verteidiger Hans-Christian Damm, der vergangene Woche fehlte, sei wieder einsatzbereit.

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: Münchner SC (10.12.2016)

„Das wirkte schon relativ klar“, urteilt MSC-Trainer Stefan Kermas über das Spiel seiner Truppe beim 8:5-Sieg gegen den TSV Mannheim. Wichtig sei gewesen, dass sein Team zur richtigen Zeit die Tore geschossen habe. Der MSC hat am Wochenende zwei Spiele, muss heute noch beim Mannheimer HC ran, bevor es morgen gegen die TG geht. „Da hat Frankenthal wohl die frischeren Beine, aber das stört uns nicht. Wir werden aber mit einem Spieler mehr anreisen, um Alternativen zu haben“, sagt Kermas, der nach der Hallenrunde das Amt des Bundestrainers übernimmt.

Natürlich hat er registriert, dass die TG auch mit einem Sieg in die Runde gestartet ist. Bei der Vorbereitung will er aber gar nicht so viel auf den Gegner schauen. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich mehr lohnt, sich auf die eigenen Prozesse zu konzentrieren.“ Personell kann er aus dem Vollen schöpfen. „Ich werde die Qual der Wahl haben.“ |tc

Rheinpfalz: Knoten soll bei TG platzen (10.12.2016)

Die ersten Damen der TG Frankenthal treffen morgen, Sonntag, 14.30 Uhr, in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd in der Halle Am Kanal auf den TSV Schott Mainz. Beide Teams hatten einen schlechten Saisonstart. Die Gäste haben in drei Partien erst einen Zähler gesammelt, die Frankenthalerinnen stehen noch mit leeren Händen da. Größtes Manko bei der 1:6-Niederlage der TG vor einer Woche gegen den TuS Obermenzing war die Chancenauswertung. „Wenn es gelungen wäre, unsere frühe Führung auszubauen, wäre das Spiel vielleicht anders ausgegangen. Wir waren kein Kanonenfutter“, betont TG-Trainer Nico Hahl. Er hofft, dass der Knoten morgen platzt. „Wir benötigen dringend Zählbares.“ Katharina Koppel (Rücken) fällt aus, für sie rückt Katharina Haltenberger nach.

Mit dem knappen 1:2 gegen Jockgrim verpasste der VfR Frankenthal zuletzt zum wiederholten Male einen Punktgewinn auf heimischem Boden. Morgen gibt es um 14.30 Uhr im Nachholspiel gegen den 1. FC 08 Haßloch die letzte Gelegenheit vor der Winterpause, sich gegen diesen Trend zu stemmen. Stammkeeper David Czerwinski muss wohl am Knie operiert werden und fällt voraussichtlich einige Monate aus, informiert VfR-Vorsitzender Salvatore Mauro. „Wir hoffen dass Thomas Wagner einspringen kann.“ Auch Caner Ünlü (Knöchelverletzung) fällt wohl mehrere Monate lang aus. Hakan Yaman hat seine Rotsperre abgesessen. Viel Optimismus verbleibt allerdings nicht. „Die Trainingsbeteiligung reicht nicht, um in der Liga mitzuhalten.“ RHEINPFALZ-Tipp: 1:3

Mit 44 Siegen beim Internationalen Nikolaus-Schwimmen des SSC Landau haben die Athleten des Frankenthaler Schwimmvereins die Wettkampfsaison 2016 abgeschlossen. Einmal mehr war Rico Sauer mit fünf Siegen der erfolgreichste Frankenthaler. Viermal siegten Leonie Spandöck, Maike Böttcher, Jan Köhler, Kai Weitzel und Michael Koch, dreimal Alicia Saak, Fritz Vogel und Christian Koch, zweimal Alicia Sauer und Sascha Hudjakov, je einmal Rabea Strack, Aileen Ketisch, Mariella Saak, Zoe Spandöck, Cornell Göbner und Olivia Huber

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Rheinpfalz: Schmietenknop führt Hockeyabteilung (08.12.2016)

Kapitän der ersten Herrenmannschaft löst Nico Hahl ab – Sabine Merz und Claudia Vossmann als Stellvertreter gewählt

Von Christian Treptow

Timo Schmietenknop ist neuer Leiter der Hockey-Abteilung bei der TG Frankenthal. Der 27-jährige Aktive der ersten Herrenmannschaft folgt auf Nico Hahl, der nach den Querelen in diesem Jahr (Trainerentlassung, Bau des Kunstrasenplatzes) nach eigener Aussage den Weg frei für neues Personal machen wollte.

 

Am Ende schlug Timo Schmietenknop sich bei der Mitgliederversammlung der Hockeyabteilung selbst vor für das Amt des Abteilungsleiters. Der Kapitän der ersten Herrenmannschaft nannte als Motive für sein Engagement, dass zwar viel Unmut im Verein herrsche, aber auch viel Positives da sei. Er habe ein großes Interesse am Verein registriert. „Die Entscheidung ist in den letzten Wochen gereift. Wir haben viel kritisiert, da wollten wir jetzt auch Taten sprechen lassen“, betont Schmietenknop im RHEINPFALZ-Gespräch.

Es sei Bereitschaft für großes Engagement da, um Dinge zu gestalten. „Es ist Aufbruchstimmung da“, meinte er. Das Ziel sei, langfristig erfolgreich zu sein. Schaffen will er das vor allem mit einer besseren Kommunikation und mehr Transparenz innerhalb des Vereins. Defizite im Jugendbereich habe er ausgemacht. Auch die Sponsorenarbeit laufe „nicht vernünftig“ ab, meinte der Betriebswirt, der mit sehr großer Mehrheit gewählt wurde. Das Abstimmungsergebnis interpretiert er auch dahingehend, „dass wir nicht zu unrecht kritisiert haben“.

Zu dem Team, dass das von Schmietenknop ausgegebene Ziel für die TG, „wieder Spitze in Rheinland-Pfalz“ zu sein, verwirklichen soll, gehört Sabine Merz als Zweite Vorsitzende. Sie hatte zuvor ebenfalls ihren bisherigen Posten im Vorstand der Hockeyabteilung als Dritte Vorsitzende ebenso aufgegeben wie Frank Lindenberg (bislang Zweiter Vorsitzender). Merz wurde mit ebenso überwältigender Mehrheit gewählt wie die neue Dritte im neuen Vorstandstrio, Claudia Vossmann.

Ein Team aufzustellen, sei kein Problem gewesen, berichtet Timo Schmietenknop. „Das ist sogar relativ einfach gewesen. Viele haben ihre Hilfe angeboten.“ Um die Kasse kümmern sich künftig Ulrike Schmietenknop, die Mutter des neuen Abteilungsleiters, und Gaby Beck, Mutter von TG-Verteidiger Marc Beck.

Für das Team um den neuen Abteilungsleiter gehe es jetzt darum, ein Konzept zu erarbeiten, wie die Abteilung wieder auf gesunde Füße – vor allem finanziell, aber auch sportlich – gestellt werden kann. „Auch über den Jugendbereich haben wir uns schon viele Gedanken gemacht“, erzählt Timo Schmietenknop. Die Herrenmannschaft wisse er dabei ebenso hinter sich wie das Damenteam.

Nicht ganz so rosig sieht es bei den Finanzen aus. Zum einen hätten sich Sponsoren zurückgezogen oder ihr Engagement reduziert, zum anderen stünde noch die Nachzahlung an die Rentenkasse für den ehemaligen Trainer Fabian Rozwadowski in Höhe von knapp 60.000 Euro aus, informierte Kassierer Jens-Peter Jensen. Diese Nachzahlung wolle man über die kommenden drei Jahren strecken. Entlastet wurde der Vorstand nicht, da kein Kassenprüfer da war. Das soll aber in der nächsten Mitgliederversammlung der Hockeyabteilung nachgeholt werden.

In seinem Jahresbericht dankte Nico Hahl „allen, die im Sommer die Kuh vom Eis geholt haben“. Damit spielte er auf den Streit um den neuen Kunstrasenplatz an. Die ersten Herren waren mit dem Architekten, den der Verein als Projektleiter gewählt hatte, nicht einverstanden, wollte einen Ingenieur, der sich mit dem Bau von Hockey-Plätzen auskennt. Die Sanierung des Jahnplatzes begann mit Verspätung. Mittlerweile liegt der neue Kunstrasen. Der Verein und die Abteilung stünden vor großen Herausforderungen, betonte Hahl. „Und ich bin sicher, wir schaffen das.“

Rheinpfalz: TG II verliert auch Derby (07.12.2016)

Auch nach dem vierten Spiel in der Hallenhockey-Oberliga warten die Herren der TG Frankenthal II weiter auf einen Sieg. Im Derby gegen den Dürkheimer HC III gab es am Samstag eine 2:9 (0:4)-Schlappe. „Die Dürkheimer hatten richtig Lust“, berichtet Team-Sprecher Sebastian Firsching. Mit Christian Mayerhöfer und Uwe Kraus liefen auch wieder zwei ehemalige Spitzenspieler des DHC auf. Allerdings habe die TG II ein schlechtes Spiel abgeliefert, räumte Firsching ein. „20 Minuten konnten wir ein 0:0 halten. Dann haben wir die Partie in vier Minuten aus der Hand gegeben.“ Kleinste Fehler seien gnadenlos bestraft worden. Die TG-Tore erzielten Hendrik Zahn und Manuel Eck. Die TG II ist mit einem Zähler auf der Habenseite jetzt auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Am Sonntag, 11 Uhr, nimmt die TG II beim Vorletzten TSG Kaiserslautern II einen neuen Anlauf, den ersten Saisonsieg einzufahren.

Beim zweiten Ranking der Footvolley-Saison in Stuttgart sind Jakob Domke/Mitch Weber sowie Roman Uhr/Dennis Weber vom CSV Frankenthal Vierte geworden. Zwar lagen die beiden Duos am Ende auf Rang fünf, die Zweitplatzierten aus der Schweiz werden aber für die nationale Rangliste aus der Wertung genommen. Bei dem Turnier, bei dem Ex-Fußballnationalspieler Cacau mit seinem Partner Dritter wurde, schlugen sich auch die anderen Frankenthaler Teilnehmer achtbar. Arthur Herdt und Oliver Dämgen wurden Siebte, Tobias Platt mit seinem Partner aus Stuttgart Elfter. Bei den Frauen wurde Anni Klassen vom CSV Frankenthal bei ihrer Premiere Fünfte. Das nächste Ranking findet am 28. Januar 2017 in München statt.

In der Handball-Pfalzliga hat die männliche A-Jugend der JSG Eppstein-Maxdorf-Grethen eine weitere Heimniederlage kassiert. Gegen die HSG Landau/Land verlor das Team 27:31 (9:18). Die Gastgeber begannen zu verkrampft gegen die bis dahin ebenfalls noch punktlosen Südpfälzer. Die daraus resultierenden technischen Fehler führten zu einem Neun-Tore-Rückstand für die JSG Maxdorf-Eppstein-Grethen zur Pause. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel der JSG besser. Sie versuchte auch, die Partie noch zu drehen. Das gelang am Ende nicht ganz. Immerhin konnte sie das Ergebnis noch etwas erträglicher gestalten. Der Sieg ging aber an die Gäste. Somit ist die JSG als einziges Team der Liga ohne Zähler und Tabellenletzter.

 

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Oberliga - Herren

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   HTC Neunkirchen 4 32 : 16 12  
2.   TFC Ludwigshafen I 4 37 : 22 9  
3.   HC Speyer I 3 15 : 23 4  
4.   Dürkheimer HC III 3 18 : 17 3  
5.   TSG Kaiserslautern I 4 21 : 31 3  
6.   TG Frankenthal II 4 17 : 31 1  

Rheinpfalz: TG-II-Damen verspielen 2:0-Vorsprung (06.12.2016)

DARMSTADT. Mit einem Punkt sind die Damen II der TG Frankenthal in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga vom Gastspiel beim Tabellenletzten TEC Darmstadt zurückgekehrt. Nach einer 2:0-Pausenführung für die Gäste hieß es am Ende 2:2. TG-Trainer Nico Hahl war zwar aufgrund des Spielverlaufs nicht ganz zufrieden, trotzdem fand er das Auftreten seines Teams in Ordnung. Gerade im ersten Durchgang habe die TG einen guten Spielaufbau gezeigt. Beide Treffer erzielte Elke Hahl. „In der zweiten Halbzeit hat uns Darmstadt dauerhaft unter Druck gesetzt und den Ausgleich erzwungen. Trotzdem hatten wir die Chance, weitere Tore zu erzielen. Das verhinderte jedoch die sehr gute Torhüterin der Gastgeberinnen“, sagte Nico Hahl. Die TG II steht nun mit zwei Punkten einen Zähler vor dem Tabellenletzten Darmstadt.

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Gruppe West

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Eintracht Frankfurt 2 3 14 : 2 9  
2.   TV Alzey 3 10 : 5 5  
3.   Kreuznacher HC 3 8 : 12 4  
4.   HTC Neunkirchen 3 5 : 11 3  
5.   TG Frankenthal 2 3 5 : 6 2  
6.   TEC Darmstadt 3 5 : 11 1  

Rheinpfalz: „Erstes Heimspiel, erster Sieg – Bombe“ (05.12.2016)

Alexander Cunningham scheiterte in der Anfangsphase am guten Nürnberger Keeper Steffen König. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Große Erleichterung bei der TG Frankenthal nach dem 2:1 gegen den Nürnberger HTC zum Erstligaauftakt

Von Christian Treptow

und Frank Geller

Frankenthal. Mit einem wichtigen 2:1 (1:0)-Sieg gegen den Nürnberger HTC ist die TG Frankenthal in die Saison in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga gestartet. Wichtig war der Erfolg, weil es endlich wieder ein Heimsieg war, nachdem dies vergangene Runde nicht geklappt hat. Und es waren die ersten drei Zähler bei der Mission Klassenverbleib.

 

Die Erleichterung war Spielern, Trainer und Zuschauern anzumerken: Endlich wieder ein Heimsieg, haben sie wohl gedacht. Den hatte sich die TG zuvor mit einer über 60 Minuten guten Leistung in der Defensive erarbeitet. Und auch wenn Nürnbergs Trainer Norbert Wolff sein Team als das bessere gesehen hatte, so waren es doch die Gastgeber, die das Spiel über weite Strecken kontrollierten.

Die Franken hatten zwar oft den Ball, gefährlich vor das TG-Tor kamen sie zunächst nicht. Stattdessen hatte Frankenthal durch Alexander Cunningham und Sven Becker (beide 3.) früh die Möglichkeit, das beruhigende erste Heimtor der Saison zu schießen. Das gelang nach gut einer Viertelstunde Timo Schmietenknop, der sich den Ball auf der linken Seite erkämpfte und dann den guten Steffen König im NHTC-Tor überwand. Auf der anderen Seite war der ebenfalls ausgezeichnet aufgelegte TG-Keeper Carsten Peikert bei zwei Strafecken der Franken auf dem Posten.

Aus dem Spiel heraus ließ die Turngemeinde vor dem eigenen Tor kaum etwas zu. Und wenn Nürnberg doch mal gefährlich vor dem TG-Kasten auftauchte, war Peikert zur Stelle. So vor der Pause gegen Joshua Kastner und Leif Bechhold. Nach dem Seitenwechsel entschärfte er Versuche von Maxime Cerulus, erneut Kastner, Frederic Wolff und Benjamin Benzinger.

Der Treffer aber fiel auf der anderen Seite, weil Paul Zettler da stand, wo ein Stürmer zu stehen hat. Direkt vor dem Tor setzte er konsequent nach und drückte die Kugel zum 2:0 über die Linie (34.). „Ich habe darauf spekuliert, dass der Ball dem Gegenspieler vom Schläger springt, was er auch getan hat. Es war nicht mein schönstes Tor, aber wichtig“, beschrieb Paul Zettler die Szene.

Timo Schmietenknop und Alexander Cunningham hätten danach die Nerven der Zuschauer weiter beruhigen können, gingen aber teilweise etwas leichtfertig mit ihren Chancen um. „Wir hätten den Sack früh zumachen müssen“, befand TG-Trainer Can Yurtseven dann auch.

So aber kam Nürnberg durch Wolff nach einer Ecke zum 2:1 (52.). Das ärgerte TG-Keeper Carsten Peikert, „weil es das Spiel noch mal eng gemacht hat“. Dass ihm dadurch ein Zu-null-Spiel durch die Lappen ging, steckte er weg. „Hauptsache gewonnen. Es war sehr wichtig, dass wir gleich den ersten Heimerfolg eingefahren haben. Jetzt können wir etwas befreiter aufspielen.“ Denn im Gegensatz zur vergangenen Saison brachten die Frankenthaler den Vorsprung diesmal über die Zeit.

Yurtseven lobte die defensive Leistung seines Teams als „unfassbar“. Nürnberg sei gut drauf gewesen, habe seiner Mannschaft alles abverlangt. Er bemängelte, dass die TG die Konter nicht clever genug ausgespielt habe. Und bei eigenem Aufbau habe man die Bälle zeitweise zu leicht abgegeben. „Das war der erste Schritt in Richtung Ligaverbleib“, befand Yurtseven, der auf Stürmer Christian Trump und Abwehrspieler Hans-Christian Damm verzichten musste. Dafür gab Till Rostalski sein Erstligadebüt. Yurtseven attestierte dem Neuzugang vom Berliner HC eine sehr sichere Leistung. „Erstes Heimspiel, erster Sieg – Bombe“, meinte Paul Zettler nach der Partie.

Auch Timo Schmietenknop, Schütze des 1:0, war nach eigenem Bekunden „extrem erleichtert“, als er das Siegerbier genoss. „Nach einer durchwachsenen Vorbereitung ...“ Die beiden vergebenen Ecken „ärgern mich. Aber da hatten wir auch nicht die richtige Aufstellung auf dem Feld.“

HTC-Coach Wolff war dagegen gar nicht zufrieden. Die Partie hatte aus seiner Sicht den falschen Sieger. „In der ersten Halbzeit fand Frankenthal nicht statt, wir hatten vier, fünf freie Schüsse. Das war ausschlaggebend. Eigentlich hätten wir das Spiel für uns entscheiden müssen.“

 

So spielten sie

TG Frankenthal:

Peikert, Kettemann - Beck, Henry Zettler, Rostalski, Becker, Beringer, Lauritz Fuchs, Cunningham, Gans, Paul Zettler, Schmietenknop

Nürnberger HTC:

König - Bechhold, Benke, Benzinger, Bernet, Cerulus, Förster, Haustein, Kastner, Kohlmann, Wolff

Tore:

1:0 Schmietenknop (16.), 2:0 Zettler (34.), 2:1 Wolff (52., Strafecke) - Grüne Karten:

Cerulus, Kohlmann - Strafecken:

2/0 - 4/1 - Beste Spieler:

Peikert, Beck, Paul Zettler - König, Kastner, Wolff - Zuschauer:

580 - Schiedsrichter:

Lubrich (Ludwigshafen)/Lange (Stuttgart).

Gruppe Süd

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Münchner SC 1 8 : 5 3  
2.   HC Ludwigsburg 1 7 : 6 3  
3.   TG Frankenthal 1 2 : 1 3  
4.   Mannheimer HC 1 6 : 7 0  
5.   Nürnberger HTC 1 1 : 2 0  
6.   TSV Mannheim 1 5 : 8 0  

Rheinpfalz: Maguras Eckentreffer reicht nicht (05.12.2016)

In den ersten 20 Minuten hatten die TG-Damen das Spiel noch im Griff; hier Alia Hoffmann (links) im Zweitkampf. (Foto: BOLTE)

Hallenhockey: Regionalliga-Damen der TG Frankenthal müssen sich nach gutem Spielbeginn TuS Obermenzing geschlagen geben

Von Stefan Tresch

FRANKENTHAL. Mit 1:6 (1:1) verloren die Damen der TG Frankenthal in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd gestern auch ihr drittes Saisonspiel gegen Aufsteiger TuS Obermenzing. Die Frankenthalerinnen bleiben damit nach dem ersten Heimspiel ohne Punkt auf dem letzten Tabellenplatz.

 

Der Sieg des TuS war nicht unverdient, auch wenn das Spiel lange offen blieb. Die Gäste hatten am Ende ein Chancenplus und spätestens seit der 1:2-Führung in der zweiten Halbzeit auch eine andere Körpersprache als die TG-Damen. Zudem waren sie konditionell präsenter. Obermenzing erntete den Lohn für den konsequenten und kräftesparenden Blockwechsel. Bei der TG hatten einige Spielerinnen deutlich längere Einsatzzeiten.

Knackpunkt der Partie waren zwei Strafecken für Obermenzing (48./50.), wobei die erste umstritten war. Beide nutzten die Gäste durch Treffer von Helena Faust und Viola Viel, wodurch sich der TuS auf 1:3 absetzte. Das war die Vorentscheidung. Den TG-Damen half jetzt nur noch das konsequente Spiel nach vorne unter Vernachlässigung der Defensive. Und das nutzte Obermenzing konsequent. Völlig freistehend netzte Christina Lempert nach schönem Zuspiel von Felicida Heinen zum 1:4 ein (53.). Ein wenig konsequentes Abwehrverhalten von Francesca Delarber ermöglichte derselben Spielerin nur zwei Minuten später das 1:5. Drei Sekunden vor Schluss schoss dann Helena Faust zum Endstand von 1:6 ein.

Auch die TG hatte in der Schlussphase noch Chancen zur Ergebniskorrektur. Doch mit dem Tore schießen taten sich die Frankenthalerinnen einfach schwer. „Kläglich“ nannte Nico Hahl die Chancenverwertung. Der TG-Trainer war enttäuscht: „Wenn wir in so einem Spiel nur ein Tor schießen, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass wir es verlieren.“

Dabei war die Turngemeinde nicht schlecht gestartet, war aber in einigen Phasen zu hektisch und zu unpräzise im Ab- und Anspiel. Nach zehn Minuten erarbeitete sie sich auf dem Feld sogar ein Übergewicht. Sie schien das Spiel im Griff zu haben, führte durch eine von Sophia Magura verwandelte Strafecke 1:0 (6.). Es hätte bereits Maguras zweiter Treffer sein können. Drei Minuten zuvor hatte sie einen Siebenmeter an den Pfosten gesetzt. In der Folge fehlte der Druck aufs Gästetor. Die Partie kippte. Und die TG hatte Glück, dass Torfrau Eva Morgenthaler mehrmals sehr gut parierte. Gegen eine von Felicida Heinen hart verwandelte Strafecke zum 1:1 (24.) war aber auch sie machtlos.

Schlecht führte die Turngemeinde eine Kurze Ecke (26.) aus, patzte bei der Hereingabe. Ein schöner Spielzug über Lisa Stiefenhöfer und Esther Peikert (27.) blieb ebenfalls ohne Erfolg. Zu Beginn der zweiten Halbzeit keimte noch einmal kurzzeitig Hoffnung auf, doch da fehlte der Blick für die Mitspielerin. Gäste-Trainer Christian Waldegg sah einen „verdienten Sieg“ seiner Mannschaft, „wenn auch am Ende etwas zu hoch“.

 

So spielten Sie

TG Frankenthal:

Morgenthaler - Stiefenhöfer, Delarber, Elke Hahl, Peikert, Seemann, Lauer, Magura, Koppel, Hoffmann

TuS Obermenzing:

Geppert - Lempert, Faust, Weber, Nabel, Mayle, Hinnüber, Schreier, Viel, Bukta, Heinen

Tore:

1:0 Magura (6., Strafecke) 1:1 Heinen (24., Strafecke), 1:2 Faust (48., Strafecke), 1:3 Viel (50., Strafecke), 1:4, 1:5 Lempert (53., 55.), 1:6 Faust (60.) - Strafecken:

5/1 - 5/3 - Beste Spielerinnen:

Morgenthaler, Stiefenhöfer, Magura - Heinen, Weber, Lempert - Zuschauer:

15 - Schiedsrichter:

Stroeder/Krüger (Mainz/Alzey).

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Nürnberger HTC 3 20 : 7 9  
2.   TuS Obermenzing 3 13 : 7 7  
3.   1. Hanauer THC 3 11 : 8 6  
4.   SC Frankfurt 1880 3 5 : 11 3  
5.   TSV Schott Mainz 3 6 : 10 1  
6.   TG Frankenthal 3 5 : 17 0  

Rheinpfalz: TG-Damen suchen Vollblutstürmerin (03.12.2016)

FRANKENTHAL. Die erste Damenmannschaft der TG Frankenthal bestreitet am morgigen Sonntag in der Stadtsporthalle Am Kanal in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd ihr erstes Heimspiel. Gegen Aufsteiger TuS Obermenzing sollen die ersten Punkte der Saison geholt werden. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Die Frankenthalerinnen sind vor dem dritten Spieltag das einzige Team in der Regionalliga, das noch gar nicht gepunktet hat. Auf eine 3:7-Niederlage zum Auftakt bei Bundesliga-Absteiger Nürnberger HTC folgte am vergangenen Sonntag ein 1:4 beim 1. Hanauer THC. Zumindest die letzte Niederlage hätte laut TG-Trainer Nico Hahl nicht sein müssen – wenn die Chancenverwertung seines Teams besser gewesen wäre. „Wir haben über 60 Minuten das Spiel gemacht, haben den Ball aber einfach nicht über die Linie bekommen“, berichtet Hahl von einem altbekannten Problem. „Was uns fehlt, ist eine echte Vollblutstürmerin, jemand, der vor dem Tor eiskalt vollstreckt.“

Vor dem wichtigen Heimspiel am Sonntag ließ Hahl deshalb unter der Woche Angriffssituationen und Torschüsse trainieren. „Wir wollen zu Hause natürlich drei Punkte holen“, betont Hahl. Einfach werde das gegen den starken Aufsteiger aber nicht. Obermenzing hat 5:4 gegen Hanau gewonnen und zuletzt 2:2-Unentschieden gegen Schott Mainz gespielt. „Obermenzing ist eine körperlich robuste Mannschaft mit guten Defensivspielerinnen“, sagt Hahl. Bitter für den Übungsleiter: Katja Happersberger wurde in Hanau so unglücklich von einem Ball getroffen, dass sie sich einen Zeh gebrochen hat. Die Stammspielerin wird wohl sechs Wochen ausfallen. Für sie wird morgen Elke Hahl ins Team rücken. |gnk

Rheinpfalz: Blaues Wunder (02.12.2016)

In kräftigem Blau leuchtet der neue Kunstrasen auf dem Jahnplatz. Die Aktiven hatten sich in einer Abstimmung für die neue Farbe entschieden. Der alte grüne Kunstrasen war in die Jahre gekommen. Die Arbeiten kommen laut Diplom-Ingenieur Kurt Seegmüller, der das Projekt betreut, gut voran. Der nasse Novemberbeginn habe allerdings zu einer kleinen Verzögerung geführt. Zudem seien die Wurzeln der Platanen an manchen Stellen etwas dicker gewesen als gedacht. Die Kosten für das Projekt sind mit über 400.000 Euro veranschlagt. Rund 300.000 Euro bekommt der Verein als Zuschüsse von Stadt und Land. Komplett auf Grün müssen die Hockeyfreunde übrigens nicht verzichten. Die Fläche außerhalb des Spielfelds ist im traditionellen Grün gehalten. |tc

Rheinpfalz: „Jedes Spiel ein Endspiel“ (02.12.2016)

Die TG der Hallenrunde 2016/17 (vorne von links): Can Yurtseven (Trainer), Timo Schmietenknop, Johannes Gans, Oliver Scharfenberger, Carsten Peikert, Manuel Eck, Max Hubert, Alexander Cunningham, Sven Beringer. Hinten von links: Reiner Stumpf (Athletiktra

Vor der Saison: TG Frankenthal startet morgen gegen Nürnberger HTC in die Runde der Ersten Hallenhockey-Bundesliga – Christian Trump fällt wohl aus

Von Christian Treptow

Frankenthal. Wer mit TG-Trainer Can Yurtseven über die anstehende Saison in der Ersten Hallenhockey-Bundesliga spricht, der hört vermehrt ein Wort: eng. Denn so, vermutet Yurtseven, wird es in der Südgruppe, in der die TG Frankenthal spielt, zugehen. Die Gegner: Mannheimer HC, TSV Mannheim, Nürnberger HTC, Münchner SC und Aufsteiger HC Ludwigsburg. „Da ist jedes Spiel ein Endspiel“, orakelt der TG-Coach.

Mit einer Prognose tut er sich denn auch schwer. „Das ist die stärkste Südgruppe der vergangenen Jahre“, meint Yurtseven. Und gerade weil es so eng zu werden droht, tut er sich mit einer Zielvorgabe auch schwer. Klar, die oberste Maxime lautet erst mal, dass man auch im kommenden Winter wieder erstklassiges Hallenhockey in der Sporthalle Am Kanal präsentieren will. „Wir müssen Spiel für Spiel unsere Leistung bringen“, betont Yurtseven.

Das hat die Mannschaft in der Vorbereitung gemacht, wie der Übungsleiter und Kapitän Timo Schmietenknop berichten. Eng könnte es für die TG aber werden, da viele junge Spieler im Kader in ihre Premierensaison in der Ersten Bundesliga gehen. „Die müssen mit der besonderen Atmosphäre erst mal zurechtkommen“, sagt Yurtseven.

Die Stimmung im Team sei gut, das Engagement in den Wochen auf die Spielzeit hin ist laut Yurtseven überragend gewesen, und das bei jedem Akteur. „Ich hoffe, dass die Stimmung aus der Mannschaft auf die Stadt übergreift“, sagt der Trainer. Er erwartet gegen die Franken eine sehr schwere Begegnung. Die A-Jugend der Gäste sei deutscher Meister gewesen, die Spieler seien jetzt zur ersten Mannschaft gestoßen. „Das wird schon eine Herausforderung für uns.“

Einige bekannte Namen werden die Anhänger der TG vermissen, wenn die erste Partie gegen Nürnberg angepfiffen wird. Yurtseven betont zwar, dass „wir uns wenig damit beschäftigen, wer nicht da ist“. Aber der Ausfall von Stürmer Christian Trump schmerzt dann doch. Zum einen, weil seine Tore fehlen werden. Johannes Gans, Paul Zettler und Alexander Cunningham sind da gefordert.

Schmerzlich ist Trumps Ausfall zuallererst aber für den Spieler selbst. Im letzten Spiel der Feldhinrunde in Limburg sei er kopfüber in den Gegenspieler gerauscht, erzählt Trump. Die Folge: „Eine schwere Stauchung des dritten und vierten Halswirbels.“ Vergangene Woche habe er mit Joggen angefangen, diese Woche stand er bereits wieder beim Training auf dem Feld und ist nach eigener Aussage auch schon voll in die Zweikämpfe gegangen. Ein Einsatz morgen gegen Nürnberg kommt aber wohl noch zu früh. Komplett hat Trump die Hallenrunde aber noch nicht abgeschrieben.

Ebenfalls nicht dabei sind Jonathan Metzler (Auslandsaufenthalt), Volker Schwindt (Studium) und Jakob Burkhardt (Studium). Verteidiger Johannes Zurke ist nach einer Operation auch noch nicht wieder einsatzbereit. Hans-Christian Damm war unter der Woche krank. Melvin Fuchs und Julius Plomer sind verletzt.

Trotzdem gehen Yurtseven und Schmietenknop, was den Kader angeht, relativ entspannt in die Runde. Was auch daran liegt, dass im Tor wieder Carsten Peikert zur Verfügung steht. Oliver Scharfenberger und Jan-Hendrik Kettemann stehen als Ersatz parat. Kettemann hatte sich allerdings diese Woche krank gemeldet. In der Verteidigung hat Yurtseven mit Max Hubert und Till Rostalski neue Alternativen. Hubert hat zuletzt bei Schwarz-Weiß Neuss gespielt, Rostalski beim Berliner HC. Beiden attestiert der Coach große Fortschritte, sie müssten sich aber an das höhere Tempo in der Ersten Liga gewöhnen.

Das Ziel sei, langfristig alle auf ein Level zu bringen, sagt Yurtseven. „Weil die älteren Spieler irgendwann mal aufhören.“ Daher bekomme auch jeder seine Chance. Zumindest im taktischen Bereich müsse jeder auf einem Level sein, ergänzt Timo Schmietenknop. „Dann können wir auch mal im Block wechseln.“ Und da stimme die Richtung. „13, 14 Leute, die auf ein Niveau kommen, hatten wir schon lange nicht mehr. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Dass die jüngeren Spieler aufholen, spürt auch der Kapitän. Denn er bekommt dadurch in der Vorbereitung die eine oder andere Pause. „Das hat es in den letzten Jahren nicht gegeben“, erinnert er sich.

Eine Serie will die TG am liebsten gleich morgen durchbrechen: Vergangene Saison gab es in der Halle am Kanal keinen Sieg für die Gastgeber. Das soll auf gar keinen Fall noch mal passieren.

 

Die Spiele der TG

—Samstag, 3. Dezember, 16 Uhr: TG Frankenthal – Nürnberger HTC

—Sonntag, 11. Dezember, 12 Uhr: TG Frankenthal – Münchner SC

—Sonntag, 18. Dezember, 14 Uhr: HC Ludwigsburg – TG Frankenthal

—Samstag, 7. Januar, 16 Uhr: Mannheimer HC – TG Frankenthal

—Sonntag, 8. Januar, 15 Uhr: Nürnberger HTC – TG Frankenthal

—Mittwoch, 11. Januar, TSV Mannheim – TG Frankenthal

—Samstag, 14. Januar, 16 Uhr: TG Frankenthal – HC Ludwigsburg

—Sonntag, 15. Januar, 14 Uhr: Münchner SC – TG Frankenthal

—Freitag, 20. Januar, 20 Uhr: TG Frankenthal – TSV Mannheim

—Sonntag, 22. Januar, 12 Uhr: TG Frankenthal – Mannheimer HC

Rheinpfalz: Der Gegner der TG: Nürnberger HTC (02.12.2016)

Norbert Wolff, Trainer des Nürnberger HTC, hat einige Personalprobleme zu verkraften. „Christopher Wesley kann aus beruflichen Gründen nicht spielen“, teilt er mit. Und ob Christoph König (Knieverletzung) und Joscha Brügel (Mittelhandbruch) die Fahrt in die Pfalz mitmachen, sei noch unklar. Sein Team sei heuer sehr jung, erläutert Wolff. „Die erfahrenen Spieler sind Jahrgang 1997.“ Weshalb ihn ein bisschen die Sorge umtreibt, dass „es uns diesmal erwischen kann, wenn’s an den Abstieg geht“. Die Favoritenrolle für das Spiel am Samstag weist er dann auch weit von sich. Hoffnung macht ihm der Auftritt der vergangenen Runde in Frankenthal. Da lag der NHTC schnell 0:4 hinten und holte beim 7:7 noch einen Punkt. Sein Plan: „Das Spiel so lange wie möglich offen halten.“ Und wenn’s dann in die entscheidende Phase gehe, so ab der 50. Minute, da sein. Aber das sei Kraft- und Kopfsache. „Und im ersten Spiel sind vermutlich beide Teams noch nervös.“

|tc

Rheinpfalz: TG ohne Sieg bei OB-Turnier (30.11.2016)

Vier Spiele, vier Niederlagen – so lautete die Bilanz von Hallenhockey-Erstligist TG Frankenthal beim OB-Turnier des TSV Mannheim. Beim 4:14 gegen den TSV musste die TG laut Kapitän Timo Schmietenknop nach der Pause dem hohen Tempo Tribut zollen. Beim 4:6 gegen den Düsseldorfer HC und beim 3:4 gegen den Münchner SC habe noch etwas die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor gefehlt. Beim 4:7 gegen den Nürnberger HTC seien etliche Stammkräfte geschont worden. Für die TG trafen Johannes Gans (4), Paul Zettler, Lauritz Fuchs, Timo Schmietenknop, Alexander Cunningham, Sven Becker (alle 2) und Hans-Christian Damm.

Bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften der Frauen im Judo in Wiesbaden holte Mona Kohlbacher vom Judo-Club Frankenthal die Bronzemedaille. In der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm musste sie sich der späteren Zweitplatzierten Kimberly Grodtmann (JJC Mendig) geschlagen geben. Über die Trostrunde qualifizierte sie sich fürs „kleine Finale“ gegen Jessica Spelten (1. JC Langen). Nach halbem Punkt durch eine Kontertechnik siegte Kohlbacher durch Haltegriff. Kohlbacher qualifizierte sich damit für die deutschen Meisterschaften im Januar in Duisburg.

Nicht zufrieden sind die Herren II der TG Frankenthal mit den Resultaten der beiden Heimspiele vom Wochenende in der Hallenhockey-Oberliga. Dem 5:5 (2:4) am Freitag gegen den HC Speyer folgte eine 3:7 (1:6)-Niederlage am Sonntag gegen Spitzenreiter HTC Neunkirchen. „In beiden Spielen wäre mehr drin gewesen, wären wir in der ersten Halbzeit besser ins Spiel gekommen“, sagte TG-II-Sprecher Sebastian Firsching. Gegen Speyer machte die TG II aus einem 2:4 ein 5:4. „Durch ein blödes Eigentor haben wir dann noch zwei Punkte verloren.“ Gegen Neunkirchen sei die TG II keine vier Tore schlechter gewesen. „Zumal wir zwei Siebenmeter verschossen haben“, berichtete Firsching. Nach drei Spielen steht die TG II nun mit einem Punkt auf dem vorletzten Platz.

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Rheinpfalz: TG II nur 1:1 gegen Alzey (29.11.2016)

Das zweite Damenteam der TG Frankenthal bleibt auch nach dem zweiten Saisonspiel in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd ohne Sieg. Nach der 2:3-Auftaktniederlage in Neunkirchen spielten die Frankenthalerinnen am Sonntag zu Hause gegen den TV Alzey 1:1 (0:0). In der zweiten Halbzeit geriet die Turngemeinde gegen defensiv ausgerichtete Rheinhessinnen in Rückstand, ehe Alisia Hochstetter nach einem Zuspiel von Katharina Haltenberger den Ausgleich erzielte. Das Siegtor sollte aber nicht mehr gelingen. TG-Trainer Nico Hahl ärgerte sich nach der Partie über zwei verlorene Punkte: „Wir waren klar überlegen und haben uns Chance um Chance erarbeitet, sind aber immer wieder an der starken Alzeyer Torhüterin gescheitert.“ Ein Sieg wäre drin gewesen, meinte Hahl.

Im letzten Heimspiel der Hinrunde in der DCU-Regionalliga haben die Kegler des TuS Gerolsheim II groß aufgetrumpft. Gegen den Drittletzten BSG Bornheim hatten die Gastgeber beim 5764:5233 keine Mühe und stellten eine neue Mannschaftsbestleistung auf. Nach den ersten 100 Wurf führte der TuS bereits mit über 100 Kegeln. Als Top-Verstärkung erwies sich Scherespezialist Holger Mayer, der normalerweise in der „Ersten“ spielt. Mit 1013 Holz gelang ihm das beste Einzelresultat aller Akteure der Regionalliga Südwest an diesem Wochenende. Auch Uwe Köhler (970), Timo Nickel (965) und Roland Walther (951) überzeugten. Tobias Bethge (937) und Markus Biebinger (928) rundeten das Topergebnis ab. „Da habe ich es schwer, wieder ins Team zu kommen“, meinte Teamsprecher Alain Karsai, der diesmal in der „Ersten“ eingesetzt wurde.

Bei den Keglern der SG Großkarlbach-Carlsberg in der DCU-Rheinhessen-Pfalz-Landesliga Ost läuft es nicht rund. Die SG verlor ihr Heimspiel gegen den KSV Kuhardt II 5193:5271. Dabei fanden die Gastgeber nie ihren Rhythmus. Nach dem Startpaar Florian Zitzmann (832 Holz)/Markus Vetter (871) hatten die Gäste 93 Punkte Vorsprung. Manfred Zimmermann (899) und das Duo Andreas Wagenländer (606)/Andi Löchner (227) gaben weitere 29 Holz ab. Reinhold Scheininger (885) und Florian Beyer (873) konnten da nichts mehr reparieren. In der Gemischten Klasse Ost 4er 100 Wurf gingen die beiden SG-Teams als Sieger von den Bahnen. Die SG II mit Rita Ittel (352), Udo Selinger (381), Andi Löchner (443) und Ruth Rohmann (352) bezwang den TuS Gerolsheim IV 1528:1502. Die SG III gewann mit Claudia Ott (350), Thorsten Zimmermann (351), Andrea Heilmann (392) und Tanja Zimmermann (432) 1525:1514 bei der TSG Haßloch IV.

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Gruppe West

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Eintracht Frankfurt 2 2 8 : 1 6  
2.   Kreuznacher HC 2 7 : 6 4  
3.   HTC Neunkirchen 2 4 : 5 3  
4.   TV Alzey 2 4 : 4 2  
5.   TG Frankenthal 2 2 3 : 4 1  
6.   TEC Darmstadt 2 3 : 9 0  

Rheinpfalz: TG-Damen bringen Ball nicht ins Tor (28.11.2016)

Hanau. Die erste Damenmannschaft der TG Frankenthal hat auch ihr zweites Saisonspiel in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd verloren. Beim 1. Hanauer THC erarbeitete sich die Turngemeinde laut Trainer Nico Hahl gestern zwar viele Torchancen, musste sich aber mit 1:4 (0:2) geschlagen geben.

 

„Wir sind an uns selbst gescheitert“, sagte Hahl. Gegen defensiv eingestellte und auf Konter lauernde Hanauerinnen hätte sein Team das Spiel gemacht. Mit den Aktionen seiner Mannschaft bis in den gegnerischen Schusskreis hinein sei er zufrieden, erklärte der Coach. Darauf ließe sich aufbauen. Goßes Manko sei aber die Chancenverwertung gewesen. „Wir haben einen Ball nach dem anderen nach vorne gebracht, dann aber die falschen Entscheidungen getroffen“, erklärte Hahl. „Mal wurde ein Pass gespielt, anstatt abzuschließen, dann wurde abgegeben, anstatt aufs Tor zu schießen.“ Zweimal habe man den Pfosten getroffen.

Aus sechs Strafecken sei nur ein Tor entstanden, berichtete Hahl. Sophia Magura erzielte so den einzigen Treffer für die TG zum zwischenzeitlichen 1:3. „Es war zum Haare ausraufen. Wir hätten nochmal 60 Minuten spielen können und hätten nicht getroffen“, ärgerte sich Hahl.

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1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Nürnberger HTC 2 14 : 4 6  
2.   TuS Obermenzing 2 7 : 6 4  
3.   1. Hanauer THC 2 8 : 6 3  
4.   SC Frankfurt 1880 2 3 : 8 3  
5.   TSV Schott Mainz 2 3 : 4 1  
6.   TG Frankenthal 2 4 : 11 0  

Rheinpfalz: TG-Damen wollen unangenehm bleiben (26.11.2016)

FRANKENTHAL. Die Damen der TG Frankenthal bestreiten morgen, Sonntag, 12 Uhr, ihr zweites Saisonspiel in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd. Gegner ist der 1. Hanauer THC. Die Auswärtspartie verspricht Spannung: Beide Teams haben am ersten Spieltag verloren und müssen Punkte gutmachen.

 

Hanau kassierte bei Aufsteiger Obermenzing eine knappe 4:5-Niederlage, die TG verlor auswärts gegen den Nürnberger HTC 3:7. Weil TG-Trainer Nico Hahl gegen den Bundesliga-Absteiger nicht unbedingt mit Punkten gerechnet hatte, sei die Niederlage nicht dramatisch. Zumal man in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt habe. „Da waren wir ein unangenehmer Gegner, haben die Räume gut zugemacht, sodass die erfahrenen Nürnbergerinnen ihre Spielzüge nicht anbringen konnten. Wir hatten sogar Torchancen zur Führung.“

An diese Leistung soll morgen angeknüpft werden, um die ersten Punkte einzufahren. Ein Sieg sei möglich, werde aber wegen der Heimstärke der Hessinnen nicht einfach. „Vor eigenem Publikum sind sie besonders motiviert, da wird es gerne mal hektisch. Wir müssen voll konzentriert sein“, sagt Hahl. Im Training habe er an den 8:0-Heimsieg in der vergangenen Hallenrunde erinnert. „Da hat meine Mannschaft ihre volle Leistung abgerufen und Hanau nicht ins Spiel kommen lassen.“ Auf beiden Seiten gab es keine großen Veränderungen im Kader. Die TG kann in Bestbesetzung antreten.

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Rheinpfalz: TG Frankenthal testet Form in Mannheim(25.11.2016)

Hallenhockey-Erstligist TG Frankenthal testet ab heute seine Form für die bevorstehende Saison beim OB-Turnier des TSV Mannheim. Dabei trifft das Team von Can Yurtseven bereits heute Abend, 20 Uhr, auf Gastgeber TSV Mannheim. Morgen, Samstag, spielt die Turngemeinde um 12.30 Uhr gegen den Düsseldorfer HC und um 19.10 Uhr gegen den Münchner SC. Am Sonntag, 16.30 Uhr, geht es dann zum Abschluss gegen den Nürnberger HTC. Die Franken sind am 3. Dezember auch erster Gegner in der Bundesliga. Auch der TSV Mannheim und der Münchner SC sind Gegner der TG in der Liga.

Rheinpfalz: Hallenhockey: TG „auf solidem Weg“ (22.11.2016)

Ein Sieg, zwei Niederlagen, ein Unentschieden – mit dieser Bilanz haben die ersten Herren der TG Frankenthal das Hallenhockey-Vorbereitungsturnier in der Halle Am Kanal am Samstag beendet. Niederlagen gab es für den Erstligisten gegen den TSV Mannheim (3:6) und den SC Frankfurt 1880 (3:5). Gegen SW Köln gab es ein 6:6. Der einzige Sieg gelang beim 5:3 über den HC Ludwigsburg. TG-Trainer Can Yurtseven sieht sein Team für die am 3. Dezember beginnende Runde „auf einem soliden Weg“. Die Belastung in den vergangenen Wochen sei hoch gewesen. „Und wir haben viel rotiert.“

Im Fußball-Kreispokal der Ü-32-Senioren strebt der SC Bobenheim-Roxheim am Mittwoch, 19 Uhr, Kunstrasenplatz, den Einzug ins Halbfinale an. Gegner ist die SG Leiningerland.

Das dritte Damenteam der TG Frankenthal bleibt in der Ersten Hallenhockey-Verbandsliga ungeschlagen. Am zweiten Spieltag kamen die Frankenthalerinnen am Samstag gegen Ausrichter TSG Neustadt zwar nicht über ein 3:3 (0:0)-Unentschieden hinaus, gewannen dafür aber ihre zweite Partie gegen den TSV Schott Mainz II deutlich mit 6:2 (2:0). Nach vier Begegnungen liegt die Turngemeinde mit zehn Zählern hinter der TSG Kaiserslautern (zwölf Punkte) auf dem zweiten Tabellenplatz. Neustadt (4) folgt mit Abstand auf Rang drei. Am dritten Spieltag am 4. Dezember pausieren die TG-Damen III.

Das Frauenteam der VT Frankenthal unterlag am Sonntag zu Hause Bezirksliga-Spitzenreiter SG Gossersweiler-Stein/Busenberg 0:4 (0:1). „Wir haben den Kampf gut angenommen und waren in der ersten Halbzeit ebenbürtig“, sagte Trainer Timo Schlüter. Knackpunkt im VT-Spiel war die Kopfverletzung von Keeperin Sabrina Graber, die ins Krankenhaus gebracht werden musste. Verteidigerin Lisa Scholz rückte ins Tor. „Sie machte ihre Sache gut, fehlte uns aber in der Abwehr“, erklärte Schlüter. Die Gäste kamen so zu Chancen und erzielten drei weitere Tore. Die VT ist mit zwölf Punkten auf Platz vier.

Rheinpfalz: Fünf Betz-Tore reichen nicht (22.11.2016)

2.Herren:

UDWIGSHAFEN. Die besseren Nerven sind spielentscheidend gewesen: Hallenhockey-Oberligist TG Frankenthal II unterlag am Samstagabend dem TFC Ludwigshafen in einem temporeichen Spiel mit 7:10 (2:4).

Die Ludwigshafener waren über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Zwischenzeitlich zog der TFC auf 8:4 davon. Eine Viertelstunde vor Schluss reagierte Frankenthal, nahm sogar Torhüter Oliver Scharfenberger zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus und stellte auf Manndeckung um.

Mit Erfolg, denn in dieser Phase kam die TG bis auf einen Treffer heran (7:8). In einer packenden Schlussphase trafen die Ludwigshafener Alexander Matz (Kurze Ecke) und Fabian Magin zum 10:7-Endstand.

Bester Torschütze bei der Turngemeinde war Nico Betz mit fünf Treffern. Henry Zettler und Peter Klug trafen je einmal. |kia

Rheinpfalz: Aufholjagd bleibt unvollendet (22.11.2016)

2.Damen

NEUNKIRCHEN. Die zweite Damenmannschaft der TG Frankenthal musste sich am ersten Spieltag in der Zweiten Hallenhockey-Regionalliga Süd dem HTC Neunkirchen mit 2:3 (0:2) geschlagen geben. Am Samstag gerieten die Frankenthalerinnen mit drei Toren in Rückstand, ehe sie eine Aufholjagd starteten. „Wir haben nicht gut ins Spiel gefunden und sind am Ende an uns selbst gescheitert“, erklärte Trainer Nico Hahl. Er ärgerte sich über die ersten beiden Gegentore. „Die waren total unnötig.“

Positiv aus TG-Sicht: Nach dem Seitenwechsel und dem dritten Treffer der Gastgeberinnen habe sein Team nicht aufgesteckt, sagte Hahl. „In der zweiten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft. Leider hat es nicht ganz gereicht, um wenigstens noch einen Punkt mitzunehmen.“ Katharina Haltenberger erzielte die beiden Tore für Frankenthal zum 3:2-Endstand.

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Rheinpfalz: Nürnberger HTC bestraft TG-Fehler (21.11.2016)

Nürnberg. Die ersten Damen der TG Frankenthal haben gestern ihr Auftaktspiel in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd beim Nürnberger HTC mit 3:7 (1:1) verloren. Nach einer guten ersten Halbzeit ließen sich die TG-Damen im zweiten Durchgang in kürzester Zeit mit drei Gegentoren überrumpeln.

 

„Die Nürnbergerinnen haben ihre Chancen genutzt, wir nicht“, fasste TG-Trainer Nico Hahl das Spielgeschehen zusammen. Wobei er mit der Leistung des eigenen Teams nicht unzufrieden war. „In der ersten Hälfte haben wir fast gar nichts zugelassen. Wenn wir so weitergespielt hätten, wäre mehr für uns drin gewesen“, erklärte der Coach. Pech für die Gäste, dass der laut Hahl einzige Torschuss des HTC in den ersten 30 Minuten von der ehemaligen Nationalspielerin Nina Hasselmann prompt saß.

Seine Routine spielte der Bundesliga-Absteiger nach der Pause aus. Nach einem laut Hahl von Nürnberg schön herausgespielten Tor zur 2:1-Führung nutzten die Gastgeberinnen innerhalb weniger Minuten leichte Ballverluste der TG-Damen für ihre nächsten beiden Treffer. „Da haben wir nicht gut ausgesehen“, sagte Hahl. Beim Stand von 5:2 warf die Turngemeinde alles nach vorne. Dem HTC gelangen in dieser Phase zwei Kontertore. Kim Lauer, die alle drei Treffer für die TG erzielte, verkürzte noch auf 7:3. „Der Gegner hat unsere Fehler eiskalt bestraft. Die Niederlage war verdient, ist aber ein bisschen zu hoch ausgefallen“, meinte Hahl. |gnk

 

1. Regionalliga Süd - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Nürnberger HTC 1 7 : 3 3  
2.   TuS Obermenzing 1 5 : 4 3  
3.   SC Frankfurt 1880 1 2 : 1 3  
4.   1. Hanauer THC 1 4 : 5 0  
5.   TSV Schott Mainz 1 1 : 2 0  
6.   TG Frankenthal 1 3 : 7 0

Rheinpfalz: Zum Auftakt gleich gegen den Favoriten (19.11.2016)

Hallenhockey: TG-Damen starten morgen mit einem Auswärtsspiel beim Nürnberger HTC in die Regionalliga-Saison

Von Frank Geller

Frankenthal. Die erste Damenmannschaft der TG Frankenthal startet am morgigen Sonntag, 12.45 Uhr, mit einem Auswärtsspiel bei Bundesliga-Absteiger Nürnberger HTC in die neue Saison in der Ersten Hallenhockey-Regionalliga Süd. Auf die Turngemeinde wartet damit gleich eine schwere Aufgabe. TG-Trainer Nico Hahl sieht die Nürnbergerinnen als Aufstiegsfavoriten.

 

Für den Damencoach der Turngemeinde gehört der HTC Nürnberg zum erweiterten Erstliga-Kreis. Womit sein Team gleich im ersten Saisonspiel auf den vermeintlich härtesten Gegner trifft. Hahl sieht die TG morgen denn auch in der Außenseiterrolle: „Nürnberg hat eine sehr erfahrene Mannschaft, die den Abstieg sicherlich gleich wieder rückgängig machen will.“ Doch auch wenn ein TG-Sieg eine Überraschung wäre, wolle man sich natürlich nicht kampflos ergeben, erklärt Hahl. „Wir müssen direkt unsere Leistung abrufen und versuchen, das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten. Wenn wir nicht gleich in Rückstand geraten, geht vielleicht was.“

Im nächsten Auswärtsspiel eine Woche später beim 1. Hanauer THC rechnet sich Hahl mehr aus. Wie auch gegen Aufsteiger TuS Obermenzing, der am 4. Dezember zum ersten Heimspiel der Frankenthalerinnen in die Stadtsporthalle Am Kanal kommt. „Ein guter Saisonstart würde uns natürlich helfen“, betont Hahl.

Mit weiteren Prognosen für die Saison tut er sich schwer. Außer mit einer: dass es in der Wundertüte Erste Regionalliga am Ende wieder sehr eng zugehen wird. Und das birgt Gefahren. In der gerade mal aus sechs Teams bestehenden zweitstärksten deutschen Damenspielklasse in der Halle kann es bei zwei Absteigern schnell eng werden. Deswegen ist es für Hahl wie in jeder Saison das Wichtigste, erst einmal so schnell wie möglich ein Punktepolster aufzubauen, um in der Rückrunde gar nicht erst in den Abstiegsstrudel zu geraten. „Wie es dann nach oben hin aussieht, müssen wir abwarten“, sagt Hahl.

Die Mission Klassenverbleib könnte für die etablierten Regionalliga-Teams – neben der Turngemeinde und Hanau ist auch der TSV Schott Mainz wieder am Start – etwas schwieriger werden als vor einem Jahr. Da war mit dem Kreuznacher HC eine nicht konkurrenzfähige Mannschaft dabei und mit Wacker München ein zweites Team, das nicht ganz mithalten konnte. Die aktuellen Aufsteiger TuS Obermenzing und SC Frankfurt 1880 schätzt der TG-Coach viel stärker ein.

Die Stärke der eigenen Mannschaft sieht er in deren Erfahrung. Alle Spielerinnen stehen – trotz ihres im Durchschnitt noch sehr jungen Alters – schon lange zusammen auf dem Platz. Allerdings sei die Vorbereitung nicht optimal verlaufen, berichtet Hahl. Verletzungen und dem Herbstwetter geschuldete Erkrankungen hätten dafür gesorgt, dass bislang im Training nur selten der komplette Kader zusammen war, was wiederum das Einstudieren von Spielabläufen und Spielzügen erschwert habe.

Im Team selbst gibt es keine großen Veränderungen. Während Lea Schopper und Noëlle Hahl wegen Auslandsaufenthalten auch in der Hallenrunde nicht zur Verfügung stehen, kehrt Kim Lauer ins Team zurück. Nach einem kurzen Intermezzo in der Feld-Hinrunde bei der TSG Neustadt spielt sie wieder für die Turngemeinde.

Dass der Kader des ersten Damenteams mit sechs Feldspielerinnen in der Halle naturgemäß viel kleiner ausfalle als im Feld, sei kein Problem für die Spielerinnen. „Wir haben in der Halle drei Teams gemeldet, da kommt jede zum Zug“, sagt Hahl.

 

Die Heimspiele der TG

—Sonntag, 4. Dezember, 14 Uhr: TG Frankenthal – TuS Obermenzing

—Sonntag, 11. Dezember, 14.30 Uhr: TG Frankenthal – TSV Schott Mainz

—Samstag, 14. Januar, 13.30 Uhr: TG Frankenthal – Nürnberger HTC

—Sonntag, 22. Januar, 14 Uhr: TG Frankenthal – 1. Hanauer THC

—Samstag, 18. Februar, 16 Uhr: TG Frankenthal – SC Frankfurt 1880

2.Herren verlieren 10:7

Am Samstag, den 19.11.2016 verlieren die 2.Herren der TG Frankenthal 10:7 beim TFC Ludwigshafen in der Oberliga.

Oberliga - Herren

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   HTC Neunkirchen 2 14 : 9 6  
2.   HC Speyer I 1 7 : 4 3  
3.   TFC Ludwigshafen I 2 16 : 14 3  
4.   TSG Kaiserslautern I 2 12 : 13 3  
5.   TG Frankenthal II 1 7 : 10 0  
6.   Dürkheimer HC III 2 9 : 15 0  

2. Damen verlieren in Neunkirchen

3:2 verlieren die 2. Damen der TG Frankenthal am Samstag, den 19.11.2016 beim HTC Neunkirchen in der 2. Regionalliga Süd.

Gruppe West

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   Eintracht Frankfurt 2 1 5 : 0 3  
2.   HTC Neunkirchen 1 3 : 2 3  
3.   Kreuznacher HC 1 3 : 3 1  
3.   TV Alzey 1 3 : 3 1  
5.   TG Frankenthal 2 1 2 : 3 0  
6.   TEC Darmstadt 1 0 : 5 0  

3.Damen spielen Unentschieden bei der TSG Neustadt I

3:3 stand Unentschieden endete die Party TSG Neustadt I : TG Frankenthal III am Samstag, den 19.11.2016 für die 3.Damen in der 1.Verbandsliga.

1. Verbandsliga - Damen

Platz

Spiele

Tore

Punkte

1.   TSG Kaiserslautern 4 32 : 2 12  
2.   TG Frankenthal III 4 16 : 8 10  
3.   TSG Neustadt I 4 10 : 17 4  
4.   TV Alzey II 4 11 : 21 3  
5.   TG Worms II 2 1 : 8 0  
6.   TSV SCHOTT Mainz III 2 2 : 16 0  

Rheinpfalz: „Gehe Zweikämpfen nicht aus dem Weg“ (07.11.2016)

Gegenüber: Johannes Zurke hat sich als Neuzugang im Hockey-Herrenteam der TG Frankenthal auf Anhieb voll etabliert

Von Christian Treptow

Frankenthal. Es hat sich im Sommer nicht viel getan im Kader der TG Frankenthal. Einziger echter Neuzugang im Team ist Johannes Zurke. Der Blondschopf hat in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga in der Abwehr gleich voll eingeschlagen und ist aus dem Stammteam nicht mehr wegzudenken.

 

Klack, klack, klack – Johannes Zurke drischt im Training auf den Ball. Die Plastikkugel nimmt Fahrt auf und landet mit enormer Geschwindigkeit in den Maschen des Tors. Der Schuss ist eine seiner Stärken, die er bei der TG zum Einsatz bringen soll. „Der geht aber noch besser“, kündigt er an.

Der 19-Jährige hat sich seine sportlichen Meriten bislang beim Kreuznacher HC in der Regionalliga und als Trainer der A- und B-Knaben in Kaiserslautern verdient. Er kommt auch aus der Barbarossastadt, erzählt er. Zum Hockeyspielen habe es ihn aber nach Bad Kreuznach gezogen. Und jetzt eben nach Frankenthal.

Dass es in der Zweiten Bundesliga schon ein wenig anders zur Sache geht, ist ihm gleich aufgefallen. „Hier sind stärkere Einzelspieler im Team, es ist mehr Tempo drin“, berichtet er von seinen Erfahrungen. Nach dem ersten Training habe er gleich mal Muskelkater gehabt. „Die Vorbereitung in Bad Kreuznach war nicht so intensiv wie hier.“

Relativ schnell habe er sich in Kreuznach in der Defensive etabliert, mal als Rechts-, mal als Innenverteidiger. „In der Halle hab’ ich auch schon als Mittelmann gespielt“, erzählt er. Auf dem Feld fühlt er sich aber wohler. „Man hat mehr Platz“, sagt Johannes Zurke. Außerdem mache 3-D-Hockey mehr Spaß. Schließlich darf man draußen den Ball auch schlenzen.

Mehr Platz – das sollte ihm entgegenkommen. Schließlich nennt er als eine seiner Stärken auch die Laufarbeit – nach vorne wie nach hinten, wie er betont. Auch Zweikämpfen gehe er nicht aus dem Weg. Erfahrung müsse er natürlich noch sammeln, nicht so hektisch wolle er spielen. „Und mit Kritik besser umgehen“, sagt er lachend.

Es sei auf alle Fälle ein anderes Niveau, das in der Zweiten Liga gespielt werde, betont er. Aber er ist zuversichtlich und selbstbewusst, dass er sich schnell umstellen kann. Denn nur zuschauen oder das Ende der Ersatzbank warm halten, das wolle er nicht. „Ich will auf jeden Fall den Sprung in die erste Mannschaft packen“, betont er.

Der ist ihm in der Feld-Hinrunde auf jeden Fall gelungen. Zurke hat in der Defensive gleich richtig eingeschlagen, ist weite Wege gegangen und hat sich auch körperlich stabil gezeigt. Damit hat er auch die Arrivierten wie Kapitän Timo Schmietenknop überzeugt.

Er sei sehr gut aufgenommen worden, sagt Zurke. „Ich habe mich direkt wohlgefühlt“, sagt er. Einige bekannte Gesichter hat er hier auch vorgefunden. Mit Johannes Gans, Paul Zettler und Jonathan Metzler habe er schon in der Auswahl zusammengespielt. Can Yurtseven, der die ersten Herren der Turngemeinde in der Feld-Vorrunde betreut hat und nun auch in der Halle in der Ersten Bundesliga die Kommandos von der Seitenlinie geben wird, spricht denn auch vom „guten 97er-Jahrgang“. Zurkes Athletik, Technik und Schnelligkeit haben ihn beeindruckt. Dazu sei er sehr bodenständig und wissbegierig.

Für Zurke gilt es, Studium und Sport unter einen Hut zu bringen. Den Master in Sportmanagement strebt er an. Aber er ist vor Beginn der Hallenrunde zuversichtlich: „Ich werde mir die Zeit nehmen für Hockey, das kann man planen.“

Rheinpfalz: TG beendet Trainersuche (05.11.2016)

Can Yurtseven wird weiterhin die Kommandos an der Seitenlinie geben. In der Halle geht es um den Klassenerhalt in der Ersten Liga. (Archivfotos: BOLTE)

Hockey: Can Yurtseven wird das Herrenteam auch in der Hallenrunde betreuen

Von Frank Geller

 

RANKENTHAL. Die Trainersuche bei der TG Frankenthal ist beendet. Can Yurtseven, der die erste Herrenmannschaft in der Rückrunde der Feldsaison 15/16 und in der Hinserie der Feldrunde 16/17 betreut hat, wollte aus beruflichen Gründen aufhören. Nun macht er doch weiter. Vorerst bis zum Ende der Hallenrunde. Aber auch ein Engagement darüber hinaus will Yurtseven nicht ausschließen.

 

Yurtseven beschreibt die Arbeit mit den TG-Herren als Herzensangelegenheit. „Das Team ist intakt, sehr weit und sehr reif. Es macht großen Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten“, sagt Yurtseven. Eigentlich wollte er sich nach der Feldrunde ganz auf seine Anwaltskanzlei konzentrieren. So hatte er es vor seinem Engagement an der Seitenlinie im Frühjahr mit der Hockeyabteilung auch abgesprochen. Die suchte in den vergangenen Wochen in Gesprächen mit mehreren Personen nach einer vereinsinternen Lösung und wurde am Ende beim bisherigen Übungsleiter fündig, berichtet Hahl. Insbesondere die Mannschaft habe sich für eine Fortsetzung von Yurtsevens Engagement stark gemacht. Dessen Bilanz liest sich gut. Elf Siege, vier Niederlagen und drei Unentschieden erreichten die TG-Herren im Feld unter Yurtsevens Regie.

„Wir haben uns darauf verständigt, dass Can Yurtseven das Herrenteam auch in der Hallenrunde betreuen wird. Er ist mittendrin und benötigt keine Zeit zur Einarbeitung“, erklärt Hahl. Er spricht denn auch von einer „optimalen Lösung“ in der jetzigen Situation. „Can Yurtseven genießt unser vollstes Vertrauen und unsere Rückendeckung.“ Nach der Hallenrunde wolle man sich zusammensetzen und Bilanz ziehen.

Er habe sich über die positive Resonanz aus der Mannschaft gefreut, sagt Yurtseven. Er wisse um die schwierige Situation vor der wichtigen Hallenrunde – es geht um den Verbleib in der Ersten Bundesliga – und wolle sich deshalb weiter einbringen. Inzwischen schließt der Übungsleiter auch ein Engagement über die Hallenrunde hinaus nicht aus. Doch auch er will Ende Januar erst einmal Bilanz ziehen – sportlich und auch inwieweit Arbeit und das zeitraubende Traineramt vereinbar sind.

Yurtseven stellt aber auch klar, dass er ein längerfristiges Engagement an Bedingungen knüpft. „Wenn die Strukturen im Verein stimmen und nachhaltige Arbeit geleistet wird, kann ich mir das durchaus vorstellen“, sagt Yurtseven. Mit Blick auf die Altersstruktur der ersten Herrenmannschaft müsse insbesondere die Nachwuchsarbeit professioneller aufgestellt werden, um als kleiner Verein in der Region langfristig bestehen zu können.

Die ersten Herren bereiten sich derzeit auf die Hallenrunde in der Ersten Bundesliga vor. Ihr erstes Saisonspiel bestreitet die TG am Samstag, 3. Dezember, gegen den Nürnberger HTC.

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